Zaltys
06.11.2004, 17:43
Hallo ihr Lieben!
Hab gerage im Tv einen beitrag gesehen über den tasmanischen Tiger!
hab euch die zusammenfassung vom Netz mal hier rein kopiert!
Er war halb Wolf, halb Tiger, besaß einen Kopf wie ein großer Hund, die Hinterbeine einer Hyäne und hatte Tigerstreifen, die sich nur über die hintere Hälfte des Körpers erstreckten: der Tasmanische Beutelwolf, auch Tasmanischer Tiger genannt. Auf der Suche nach Beute durchstreifte er Millionen Jahre lang das Dickicht der Wälder Australiens, Papua Neuguineas und die Insel Tasmanien. Er war einst das größte Fleisch fressende Beuteltier des roten Kontinents - bis der Beutelwolf auf einen noch größeren Jäger traf, der ihn verfolgte: den Menschen.
Auf dem Speisenplan des Beutelwolfs standen alle Arten von Tieren, von kleinen Reptilien bis zu großen Kängurus. Ab und zu riss er auch ein Schaf - sein Todesurteil: Die Schafzüchter jagten das Raubtier, wo immer sie konnten. Am 07. September 1936 verstarb wohl das letzte noch lebende Exemplar im Zoo von Hobart. Damit galt der tasmanische Beutelwolf als ausgestorben. Die Beuteltierart steht jedoch noch heute im Anhang 1 des Washingtoner Artenschutzabkommens und genießt dort als "bedrohte Spezies" theoretisch den höchsten Schutzstatus. Und dieser Schutz könnte schon bald wieder von Nöten sein.
Im Keller des Australischen Museum in Sydney entdeckten Wissenschaftler ein vier Monate altes Beutelwolf-Weibchen, das seit 1866 in Alkohol gelagert ist. Nun wollen die Wissenschaftler den Tasmanischen Beutelwolf zu neuem Leben erwecken! Die kleine Wölfin ist zwar seit 140 Jahren tot, doch durch die Alkoholkonservierung sind ihre Körperzellen so gut erhalten, dass die Forscher um den Museumsdirektor Dr. Mike Archer hoffen, sie für das Klonen benutzen zu können. Das Erbgut des Beutelwolfes soll wie beim Klonschaf Dolly in die Eizelle einer Ersatzmutter eingepflanzt werden, die das Baby austrägt. Ein umstrittenes Vorhaben, das sehr viel Zeit und Geld kosten wird. Doch wer weiß: Vielleicht streift in einigen Jahren wieder ein Beutelwolf durch die Wälder Tasmaniens. tierzeit hat sich an das andere Ende der Welt begeben und dort die Vergangenheit und möglichen Zukunft des Beutelwolfs genauer unter die Lupe genommen ...
Hat es jemand von euch auch gesehen?
Was meint ihr dazu?
Ich find es wahnsinnig, ein so faszinierendes Tier auf staatliche anordnung auszurotten! Typisch Mensch :twisted:
liebe Grüsse
Claudi
Hab gerage im Tv einen beitrag gesehen über den tasmanischen Tiger!
hab euch die zusammenfassung vom Netz mal hier rein kopiert!
Er war halb Wolf, halb Tiger, besaß einen Kopf wie ein großer Hund, die Hinterbeine einer Hyäne und hatte Tigerstreifen, die sich nur über die hintere Hälfte des Körpers erstreckten: der Tasmanische Beutelwolf, auch Tasmanischer Tiger genannt. Auf der Suche nach Beute durchstreifte er Millionen Jahre lang das Dickicht der Wälder Australiens, Papua Neuguineas und die Insel Tasmanien. Er war einst das größte Fleisch fressende Beuteltier des roten Kontinents - bis der Beutelwolf auf einen noch größeren Jäger traf, der ihn verfolgte: den Menschen.
Auf dem Speisenplan des Beutelwolfs standen alle Arten von Tieren, von kleinen Reptilien bis zu großen Kängurus. Ab und zu riss er auch ein Schaf - sein Todesurteil: Die Schafzüchter jagten das Raubtier, wo immer sie konnten. Am 07. September 1936 verstarb wohl das letzte noch lebende Exemplar im Zoo von Hobart. Damit galt der tasmanische Beutelwolf als ausgestorben. Die Beuteltierart steht jedoch noch heute im Anhang 1 des Washingtoner Artenschutzabkommens und genießt dort als "bedrohte Spezies" theoretisch den höchsten Schutzstatus. Und dieser Schutz könnte schon bald wieder von Nöten sein.
Im Keller des Australischen Museum in Sydney entdeckten Wissenschaftler ein vier Monate altes Beutelwolf-Weibchen, das seit 1866 in Alkohol gelagert ist. Nun wollen die Wissenschaftler den Tasmanischen Beutelwolf zu neuem Leben erwecken! Die kleine Wölfin ist zwar seit 140 Jahren tot, doch durch die Alkoholkonservierung sind ihre Körperzellen so gut erhalten, dass die Forscher um den Museumsdirektor Dr. Mike Archer hoffen, sie für das Klonen benutzen zu können. Das Erbgut des Beutelwolfes soll wie beim Klonschaf Dolly in die Eizelle einer Ersatzmutter eingepflanzt werden, die das Baby austrägt. Ein umstrittenes Vorhaben, das sehr viel Zeit und Geld kosten wird. Doch wer weiß: Vielleicht streift in einigen Jahren wieder ein Beutelwolf durch die Wälder Tasmaniens. tierzeit hat sich an das andere Ende der Welt begeben und dort die Vergangenheit und möglichen Zukunft des Beutelwolfs genauer unter die Lupe genommen ...
Hat es jemand von euch auch gesehen?
Was meint ihr dazu?
Ich find es wahnsinnig, ein so faszinierendes Tier auf staatliche anordnung auszurotten! Typisch Mensch :twisted:
liebe Grüsse
Claudi