Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nach meiner Neuvorstellung...
...nun wie gewünscht weitere Infos zu mir und zu meinem seit 4 Wochen zurück liegenden 1. TK-Seminar:
Ich bin mit meiner Freundin im September nach Kassel zu diesem Seminar (Leiterin Heike Uhde - kennt sie jemand von Euch ???) gefahren und war einfach nur tierisch gespannt (Einen meiner drei Hunde hatte ich auch dabei...) ! Am ersten Tag haben lediglich die zweibeinigen Teilnehmer untereinander erste telepathische Übungsschritte miteinander praktiziert und bereits da habe ich schon bei mir bemerkt, dass es wohl nicht so einfach mit dem Senden + Empfangen, weil ich es irgendwie nie geschafft habe, meinen Kopf so richtig leer zu bekommen :(
Am 2. Tag ging es dann an die Vierbeiner, aber die "Trefferquote" meinerseits war nicht wirklich toll... Wohingegegen es bei einigen anderen Teilnehmern schon richtig gut geklappt hat. Was ich natürlich auch besonders gut daran festgestellt habe, als dann einige meinen Hund befragt haben, zu dessen Aussagen ich ja dann auch entsprechendes Feetback geben konnte ! Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass Kommunikation mit Tieren wirklich funktioniert, nur meine eigene Unsicherheit ist einfach noch riesengroß, weil ich einfach nicht unterscheiden kann, ob die Gedanken, Gefühle und Bilder, die ich zu einem Tier bekomme nicht eher meine Interpretation ist (???)
Habe aber bereits hier im Forum entdeckt, dass es Einigen von Euch auch noch so geht :)
Tja, und warum ich ein solches Seminar besucht habe, hat den Grund, dass ich zu einem meiner Hunde (JONA, Leonberger, 3 Jahre alt) ein ziemlich gestörtes Verhältnis habe :( Er scheint ein so unzufriedener Hund zu sein und nichts kann man ihm Recht machen, es sei denn, man stellt ihm den ganzen Tag einen Alleinunterhalter zur Verfügung und powert ihn minimum 10 Stunden am Tag aus. Ansonsten ist er nur damit beschäftigt, durch Jammern, Nölen und Quengeln sowie durch die Gegend rennen, sein extremes Geltungsbedürfnis in den Vordergrund zu stellen - und das nervt so dermaßen...Auch seine Bereitschaft sich in die Rudelordnung einzufügen ist nicht gerade hoch ! Mit seinem ignoranten Benehmen hat er sich schon längst in die Außenseiterrolle gedrängt.
Ich weiss, es hört sich richtig schrecklich an, wenn man so über seinen eigenen Hund redet, aber es ist bezgl. meiner Empfindungen die Wahrheit - und daran würde ich so gerne etwas ändern ! Ich mag ihn einfach nicht weiterhin den ganzen Tag nur anschreiben müssen, weil meine (unsere) Nerven mittlerweile so richtig blank liegen !
Hat jemand einen Rat für mich, oder würde sich mal mit ihm unterhalten ???
LG
Karin
hallo karin, wir haben auch so einen kleinen wirbelwind, er hat knochen, spielzeug und alte socken von mir zum spielen, nein es musste die fernbenienung des fernsehrs sein. :|
LG
beate
Hallo Marie,
danke für Deine schnelle Antwort !
Ja, ich bin sicher, dass wir ihm SEINEN Platz im Rudel zugewiesen haben, so wie allen anderen Vierbeiner auch. Selbst der 14 monate alte Neufi (Jamie) ist mittlerweile bereits teilweise so sehr genervt von Jona´s Benehmen, dass der "Kleine" kürzlich begonnen hat, ihn in gewiesenen Situationen zu maßregeln und anzuknurren, weil auch ihm die ständige Unruhe wohl mittlerweile zu groß wird.
Zumindest bei allen anderen vierbeinigen Familienmitgliedern bin ich der Rudelchef, also eindeutig derjenige, der das Sagen hat, unumstritten und klar, nur für JONA gelten diese Spielregeln offensichtlich nicht :-((
Schade, ich wäre schrecklich gerne zu diesem Treffen gekommen, aber dieser Samstag ist schon seit längerem unumstößlich und fest verplant.
Hundeschule haben wir bisher mit allen Vierbeinern gemacht - und auch immer mit sehr viel Freude auf beiden Seiten, aber auch da bildet Jona die Ausnahme. Vorher Toben findet er superklasse, aber soll er dann arbeiten, lässt er nur noch die Ohren hängen und sieht aus wie geprügelt :-(( Allerdings muss ich dazu sagen, dass die normalen Unterordnungsübungen auf Spaziergängen auch bei ihm sehr gut klappen und auch seine Leinenführigkeit ist bestens !
Das ist es auch nicht, was mir Kopfzerbrechen bereitet, sondern das Gefühl, dass man ihm nichts Recht machen kann und dass es ihm Probleme zu bereiten scheint, dass er nicht stets und in jeder Situation die erste Geige spielen kann.
LG
Karin
so sorry ihr beiden, hatte vorhin nicht die zeit um ausführlicher zu schreiben.
unser padi ist etwas über ein jahr alt. ich habe das buch von frau fennell oder so ähnlich gelesen - hundeflüsterin, die die methode von montey roberts auf hunde umgewälzt hat - ist interessant zu lesen. ich begann dinge zu übernehmen, wie zu erst aus der türe zu gehen, zuerst ins haus zu gehen, wenn er etwas gemacht hat dies zu ignorieren (klappt aber nicht immer), es hat sich etwas gebessert. was mühsam ist, dass er immer seinen kumpel ärgert und sachen zernagt - er ist unterfordert. was noch hilft, ist di richtige bachblüten zusammenstellung für deinen hund.
LG
beate
ps, wenn du deinem hund einen platz in der familie geben möchtest und dies nicht der leithund sein soll, müssen alle familienmitglieder mitziehen - das ist bei uns nicht der fall!!! leider!!
unser hund fühlt sich als leithund, er ist aber viel zu unerfahren in dieser welt, als dass er dieser position gerecht werden kann - die folgen sind wie bei deinem hyperaktivität
LG
beate
Hallo Karin
Ich lese mich auch gerade durch das Buch von Fenell (oder wie man das auch immer genau schreibt ;)). Ich denke, für dein Problem würdest du darin vielleicht wirklich einige Anregungen finden.
So aus der Ferne tönt es für mich, als ob er dich wirklich nicht als Leittier akzeptieren würde, das erklärt dann halt auch das unmögliche Benehmen. Solch ähnliche Fälle sind in dem Buch beschrieben...
Kann's dir wirklich nur empfehlen,
Heisst: "Mit Hunden leben" von Jan Fenell
Viel Glück mit deinem "Ungeheuer" ;)
Gruss Deya
Hallo Karin,
tut mir sehr leid mit Deinem Hund, ich habe ja auch so einen Wirbelwind, das kann manchmal schon anstrengend sein. Ich denke ich würde es vielleicht auch mit einer Hundeschule probieren. So wie Du es beschrieben hast, wart Ihr bei einer Hundeschule für Unterordnung, oder? Ich denke ich würde es mal mit einer Hundetrainer probieren, der Verhaltensänderungen einübt. Bachblüten könnten sicher auch helfen. Für mich hört es sich auch so an als wäre Jona mit seiner Situation unglücklich. Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr bald einen Weg für ein glückliches, zufriedenes Zusammenleben findet.
und
Hallo Deya,
hast Du denn Lust Dich mal kurz bei den Neuvorstellungen vorzustellen? Würde mich freuen ein bisschen über Dich, Deine Beziehung zur TK und Deine Vierbeiner zu lesen.
Liebe Grüße, Sabine
Danke für alle Tipps, Ihr Lieben !
Bücher habe ich bereits viele gewälzt, das gennante kenne ich aber bisher noch nicht, aber ich lese ohenhin sehr gerne :-))
Bachblüten haben wir bereits (erfolglos) ausprobiert, aber ich habe erst kürzlich von JONA selbst die von ihm selbst gewünschten von meiner Tierkommunikatorin übermittelt bekommen und jetzt probieren wir es erwartungsvoll mit dieser Mischung. Sind bereits geordert und Montag abholbereit :-))
hi,
also ich hätte auch bachblüten vorgeschlagen. also hoffen wir mal dass die neue mischung erfolg bringt.
ich drück die daumen!
ich habe mal eine tv-sendung gesehen, da ging es um eine hundepsychologin, die zu dem btreffenden hund nach hause gekommen ist und den hund dort in seinem umfeld erst mal nur beobachtet hat und dann gezielt tipps gegeben hat, wie man die sache in den griff bekommt und es zeigt wirklich erfolg und verbesserung bei den hunden, die familien, mit den hunden, wurden über längere zeit dabei vom tv begleitet.
vielleicht könnte das ja helfen
gruß luna
Hallo Diana,
Du siehst es genau richtig - und es ist völlig okay so, wie Du es schreibst :-)) (Deshalb sind wir ja auch alle zusammen hier, um sachlich Meinungsverschiedenenheiten und auch Gemeinsamkeiten auszutauschen und uns ein paar Denkanstöße zu vermitteln)
Und genau das ist ja auch das Hauptproblem: Diese sich mit der Zeit aufgebaute negative Einstellung, die ich entwickelt habe. Das mit dem Bild des "Widersachers" trifft es ziemlich genau :-(( ICH MUSS DA HALT VORRANGIG AN MIR ARBEITEN (wozu mir halt manchmal einfach die Kraft fehlt - nicht der Willen !), alles andere wird sich dann ganz von alleine verbessern. Da ich ohnehin nicht an Zufälle im Leben glaube, hat es schon seinen Sinn dass ich hier gelandet bin. Ich brauche dann halt wahrscheinlich Kopfwäschen dieser Art, damit ich mir MEIN Fehlverhalten mal wieder so richtig deutlich vor Augen halten kann !
LG
Karin
Hallo Karin
schade das du soweit weg wohnst. Ich habe meinen 2. Leonberger. :herz4:
Es sind tolle Hunde wenn auch die Rüden nicht immer ganz einfach.
Ich möchte dir auch ein Buch empfehlen. "Mein Haustier spiegelt.... mich"
Vielleicht fällt dir dabei was auf. Ausserdem wäre es nicht schlecht, wenn du auf einen Leonbergerhundeplatz gehen könntest. Kenne allerdings nur den in Leonberg.
Viele Grüße
Sylvia
Hallo Ihr Lieben,
es ist wirklich überaus erwärmend, wie nett man bei Euch begrüsst wird :-)), vielen Dank Euch allen zusammen !
Sylvia, Dir auch ein Danke schön, für Deinen Buchtipp !
Zwar gibt es bei uns keinen reinen Leonberger-Hundeplatz, allerdings haben wir jede Menge Leos dort, weil eine Züchterin stets ihre sämtlichen Welpenkäufer dorthin scheucht. Und darüber hinaus ist dieser Platz auch wirklich okay. Wie schon beschrieben, in unserem speziellen Fall ist die Problematik anders gelagert.
LG
Karin
Silverlight
23.10.2004, 18:42
Hi Deya,
herzlich willkommen "auf diesem Weg" im Forum!
Bitte stell dich kurz im Forum NEUVORSTELLUNGEN vor, damit wir alle dich - und du uns - ein bisschen besser kennenlernen können....
Viel Freude dir hier!
AL Silverlight :)
Hallo Karin,
ich verstehe nur allzu gut, wie du dich fühlst. Mein 5-jähriger Beagle-Rüde war auch ein schwieriger Fall und hat uns fast den letzten Nerv gezogen. Da er mein erster Hund ist, kam ich mir schon wie ein totaler Versager auf dem Gebiet der Hundeerziehung vor. Ich habe unzählige Bücher gelesen, verschiedene Hundeschulen besucht und alles mögliche ausprobiert, um ihm seine Untugenden (Klauen, totales Ignorieren von Zurufen, wenn er nicht angeleint war, etc.) abzugewöhnen. Am Ende waren wir schon total verzweifelt und am schlimmsten war immer ,wenn andere "Experten" meinten, dies dürfe er aber wohl nicht und jenes sollte man ihm schon abgewöhnen. Wie wir das anstellen sollten, wusste aber keiner.
Jetzt sehe ich viele seiner Streiche auch anders und ich denke, er wollte einfach Aufmerksamkeit, weil er nun einmal eine Persönlichkeit ist, die gerne im Mittelpunkt steht, und andererseits aber oft auch sehr unsicher ist. Ich dachte in den ersten zwei, drei Jahren schon, ich würde es nie schaffen eine gute Beziehung zu ihm aufzubauen, da es ganz offensichtlich auch ein Bindungsproblem gab.
Irgendwann bin ich dann zufällig auf das Buch von Penelope Smith und auf andere Bücher, die sich mit Tierkommunikation beschäftigen, gestoßen. Seitdem hat sich unsere Beziehung sehr zum Positiven gewendet. Natürlich ist er auch älter und etwas "vernünftiger" geworden. Eliot ist im Grunde ein sehr intelligenter Hund und gerade das war manchmal das Problem. Ihm wird einfach viel leichter etwas zu langweilig als anderen Hunden (sehe das beim Hund meiner Eltern, der nicht einmal die Hälfte an Auslauf und Beschäftigung braucht). Auf jeden Fall verstehe ich ihn jetzt, auch wenn ich nicht immer mit seinen "Ansichten" übereinstimme.
Besonders gewirkt hat, meiner Meinung nach, dass ich versucht habe, einen Neuanfang mit ihm zu machen, und versucht habe, ihm ganz viel positive Gefühle zu übermitteln - habe ihm immer das Bild gesandt, wie ich ausgelassen mit ihm auf einer schönen Blumenwiese seine Lieblingsspiele mit ihm spiele. Ich bin ja auch noch Anfängerin in der Tierkommunikation, aber eine "verbale" Botschaft, die ich von ihm einmal erhalten habe, war eine Antwort auf die Frage, weshalb er denn immer so "schlimm" sei. (Die Frage war zu diesem Zeitpunkt eigentlich gar nicht so ernst gemeint.) Er "meinte" dann ganz spontan: "Damit du nein sagen lernst." Das war eine interessante Antwort für mich, weil das wirklich etwas war, dass ich im Umgang mit anderen (Menschen) lernen sollte. Ich denke, es wäre vielleicht auch gut, in eurer Beziehung miteinander einfach einen Neustart zu versuchen, auch wenn es sicher Rückschläge geben wird. Ich hoffe, ich habe nicht zu verwirrend geschrieben, aber ich habe mit Eliot schon so viel erlebt, dass ich Bücher schreiben könnte. Aber wie eine Teilnehmerin eines Hundekurses einmal zu mir sagte: "Sei froh, dass du einen "schwierigen" Hund hast, da lernst du wenigstens etwas!" Damals konnte ich das nicht ganz so positiv sehen, mittlerweile weiß ich , dass sie Recht hatte. Die ".." sollen bedeuten, dass vieles ja eine Frage der Perspektive ist. Lass dich auf jeden Fall nicht entmutigen und versuch es immer wieder von neuem, ihm zu zeigen, dass du ihn eigentlich gern hast, ganz gleich, wie "unmöglich" er sich dir gegenüber benimmt. Liebe Grüße und alles Gute für euch! Daniela
Liebe Daniela,
hast Du meine PN -Antwort bekommen ?
Ich hatte nämlich Probleme beim absenden...
LG
Karin
Hallo Karin,
habe deine Nachricht leider nicht bekommen! Vielleicht probierst du es noch einmal. LG Daniela
Hallo Karin,
Heike Uhde? hat sie nicht auch bei Karin Müller gelernt?
Was hat denn der Kurs gekostet?
Hallo Dany,
das weiss ich ehrlich gesagt gar nicht - oder ich habe vergessen, dass sie es erzählt hat. Ich werde sie aber nochmal fragen :-))
LG
Karin
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