Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Reiten ohne Sattel und Zaumzeug
hallo, seit einer ganzen weile frage ich mich, ob es vielleicht ein buch zum thema reiten gibt, in dem man lernt ohne das typische pferdezubehör zu reiten - diese art wird glaube ich unbezwungenes reiten oder so genannt - ich denke, jemand hier weiss bestimmt was ich meine. meine aber nicht monty roberts den pferdeflüsterer.
bin schon gespannt ob mir jemand einen tipp geben kann.
LG
beate
Brigitte
18.10.2004, 19:24
Hallo,
meinst Du evt das "Rei-reiten" oder Rai---keine Ahnung ,wie das geschrieben wird.Das ist so ein Typ aus Amerika.Du findest bestimmt im Internet was unter dem Stichwort.
Denk aber daran,dass reiten ohne Gebiss oder Gebissähnliches(Hackemore) im Aussenbereich,also im Gelände,versicherungstechnisch nicht abgedeckt ist.
Gruß Brigitte
@ Brigitte
Kommt auf die Versicherung an. Bei mir ist es versichert, ich reite fast nur ohne Gebiss.
@Schiwa
Meinst du jetzt völlig ohne irgendein Gebändel am Kopf? Oder noch mit Halsring oder Strickhalfter.
In Büchern über spanisches oder lateinamerikanisches Reiten ist sowas auch beschrieben. Man gibt nur Gewichts- und Schenkelhilfen.(Und Stimme)
Weiss nur leider nicht mehr wie das Buch hiess..
Ich guck mal.. :cat:
Okay,also ein Buch,dass ich jetzt so weiss wäre "die neue Frezeitreiter-Akademie" von Claus Penquitt!!
Finde ich schon toll diese Art zu reiten, ... aber ich glaube ich reite lieber mit Sattel...bei meinem letzen Versuch auf Phantasie ohne Sattel zu sitzen, begann sie ein Rodeo, lach und ich flog im hohen Bogen :D :D :D Aber Spaß bei Seite... ich finde das sehr interessant, kann dir aber leider keine Buchtips geben... aber bestimmt einige andere hier :knuddel:
Alles Liebe
Alexa
StarFire
18.10.2004, 21:13
Hab' neulich mal ausprobiert, was mein Dicker dazu sagt, wenn ich ohne Sattel aufsteige. Er hat erst dumm geguckt und dann brav seine Runden gedreht. Wenn er nicht einen Rücken wie eine Bierbank hätte, dann würde ich mich vielleicht sogar in den Galopp trauen - so aber werde ich wahrscheinlich schnell runterrutschen. :lol:
StarFire
Frage mich gerade: Muss man überhaupt extra lernen ohne Sattel und Zaumzeug zu reiten? Eigentlich müsste das -meiner Meinung nach- jeder können, der behauptet reiten zu können. Ich setz mich oft auf mein ungesatteltes Pferd, schnapp mir nen Halsring und es klappt wunderbar...aber vielleicht habe ich auch nur ein nettes Pferd das alles mitmacht. Es sei denn Beate meint wirklich völlig ohne Hilfsmittel zu reiten ...das stelle ich mir schon schwerer vor, obwohl man das eigentlich auch können müsste... so gut bin ich allerdings nicht. :roll:
Hallo!
Ich reite häufiger "ohne alles". Allerdings kommt es drauf an, mit wem ich ins Gelände gehe und was für eine Lauflaune Netti (unsere Friesendame) hat.
Die Kinder, mit denen Netti arbeitet, reiten fast alle ohne Sattel und die meisten mit Halsring (LTJ) oder dem Bändele (Rai).
Auf dem Reitplatz klappt mit dem Halsring bei uns sowohl Western, wie auch Dressur (alles im Freizeitreiterbereich).
Netti liebt ihre gebisslosen Zäumungen und entscheidet sich nur in ganz seltenen Fällen für die klassische Trense.
Liebe Grüße
Regina
Ich reite ab und zu ohne Sattel, ohne Trense allerdings eher selten.
Mein Pferd ist aber nicht wirklich bequem zu sitzen, deshalb mach ich es uns beiden einfacher und benutze den Sattel.
Ich finde es toll wenn man es kann, für mich persönlich schließe ich es aber eher aus.
hey, hallo leute, vielen dank für eure netten mitteilungen. :) das ist ja sehr interessant zu lesen..... ich bin seit jahren nicht mehr auf einem pferd gesessen, also praktisch anfängerin. seit ich mich mit der tk auseinandersetze und bilder von pferden mit zaumzeug ansehe, habe ich das gefühl, dass sie dieses ding hassen, ich meine, man sieht doch viele pferde, die immer mit der zunge spielen, ich glaube, dass die einfach die trense loswerden möchten, macht die unter umständen nicht auch die zähne kaputt? ich bin persönlich noch nie ohne sattel geritten, stelle mir das aber wunderschön vor, mit dem pferd verschmelzen zu können und seine bewegungen besser wahnehmen zu können.......
ganz ohne traue ich es mir auch nicht, meine ohne trense und sattel - zum beispiel ein westernzaumzeug ohne trense oder so......... möchte mich schon noch wo festhalten können :lol: in den ferien habe ich einen schönen schwarzen westernsattel gesehen, der war super gefüttert auf der unterseite und dazu eine dick gepolsterte Satteldecke darunter, das fände ich auch noch okay, von den normalen sattelarten halt ich nicht so viel, sie sind so hart und kann mir gut vorstellen, dass da verspannungen auftreten können.
LG
beate
Also, von wegen Verspannungen und Sattel und so. Das wichtigste ist, dass der Sattel 100%ig auf den Rücken angepasst ist. Auch ein super gepolsterter Westernsattel kann üble Verspannungen auslösen wenn er nicht passt! Es kommt also nicht darauf an wie weich ein Sattel ist, sondern wie er passt. Viele Leute haben Sättel die nicht gut passen und meinen, wenn sie eine dicke Unterlage darunterlegen wär das schon ok... :twisted:
Mein Dressursattel ist ein sehr gut gepolsterter Sattel, ein Wintec mit Cair - das ist so ein spezielles Luftsystem.
hoi schiwa!
ich reite oft "ohne alles", mit meiner jungen stute kassiopeia bin ich da noch am üben, bei der pnh-natural-horsemanship-methode hilfst du zuerst noch mit 2 "sticks" nach, einen in jeder hand.
wenn man richtig auf dem pferd sitzt, d.h. entspannt und ohne das pferd falsch zu beeinflussen, folgt es eigentlich automatisch unseren bewegungen und zaumzeig ist nicht mehr nötig. natürlich klappt das in der praxis nicht immer ;-)
bücher die ich dazu studiert habe, sind "natural horsemanship" von pat parelli, und "reiten aus der körpermitte 1 + 2 (centered riding)" von sally swift – aber achtung: leider leider sind die centered-riding-bücher extrem trocken, und das von pat parelli ist irgendwie so "abgehoben", dass sie nur dazu geeignet sind, lust auf die entsprechende methode zu machen, und nicht, sie mit dem buch selber zu lernen. dazu würde ich dir empfehlen, bei einem instructor ein paar stunden zu nehmen (falls du interesse hast, kann ich dir auch ein paar adressen angeben - du wohnst ja auch in der schweiz...)
falls du reiten lernen willst, würde ich dir wärmstens empfehlen, eine dieser speziellen methoden, z.b. auch das rai-reiten, auszuprobieren, da du so einen ganz anderen zugang bekommst, ohne zwang für dich und das pferd!
Da ich nach langjähriger Pause ein Wiedeinsteiger bin, reite ich
nur mit Westernsattel und Zaumzeug.
Es gibt mir mehr Sicherheit. Derzeit muß ich schauen, daß ich wieder
einigermaßen locker im Sattel sitzen kann.
Ich glaube nicht, daß es meinem Pablo gefallen würde, wenn ich auf seinem bloßen Pferderücken nur hin- und herrutsche wie ein wild gewordener Affe. :lol:
Die freie ungezwugenen Art aber finde ich schön, wenn man es kann und sich dadurch dementsprechend sicher fühlt. Muß ein super Gefühl für Pferd und Reiter sein.
klar, ein sattel muss perfekt passen, auch ein westernsattel.
@amy, geht mir auch so, fände es zwar schön ohne sattel, aber ich würde mich dann am anfang doch an sattel und zaumzeug halten. :) aber es wird ein westernsattel sein, die gefallen mir sehr gut.
@kassiopeia, danke für dein angebot, wäre sicher mal interessant es erklärt zu bekommen. wo liegt denn dieser vorgeschlagene instructor? :) wohne zwar in der schweiz aber im bodenseeraum....
jemand hatte noch das thema versicherung erwähnt, ist die zusätzlich abzuschliessen?
eine etwas persönliche frage ist, wie ihr zu euren pferden gekommen seid und wie ihr sie haltet und verpflegen könnt, ist eine pferdehaltung nicht sehr teuer? wie macht ihr das nur?? *neugierig frag* :cry:
LG
beate
Hmm... zu meinem eigenen Pferd bin ich gekommen nachdem meine Reitbeteiligung in Rente gegangen ist.
Ich habe drei Monate nach "meinem" Pferd gesucht, bis mir mein Noorus über den Weg gelaufen ist. :knuddel:
Er steht in einem größeren Privatstall mit Vollverpflegung (misten tu ich aber selbst). Kosten tut es mich 210,- Euro im Monat. Dazu kommt halt noch Schmied, Tierarzt und Ausrüstung. Da es aber schon immer mein größter Traum war und Noorus meine große Liebe ist schränk ich mich lieber in anderen Dingen (z. B. Urlaub) ein wenig ein :)
apropo schmied, lassen alle hier ihre pferde beschlagen?
@finesse, ich schränke mich schon sehr ein, leiste mir kaum etwas, lese momentan viel und dann hat es sich eigentlich mit den ausgaben. verdiene auch nicht viel, weil ich in einem eingliederungsprogramm für stellenlose bin und ob ich übernommen oder eine beschäftigung finde steht in den sternen. mehr einschränkungen kann ich kaum machen. gut ist noch, dass ich bei meinen eltern lebe und nicht noch miete abdrücken muss - das könnte ich mir garnicht leisten. :cry: manchmal habe ich das gefühl, dass ich mir nie meinen traum mit einigen und vor allem eigenen tieren leben zu können erfüllen werde!!! :cry: sorry, jetzt heul ich mich hier auch noch aus, aber das beschäftigt mich sehr :cry:
LG
beate
Oh das tut mir leid :( wollt nicht salz in wunden streuen :(
Nun ja, bei uns ist es den Engeln sei dank so dass wir beide relativ gut verdienen, DINKS wie man ja so schön sagt...
Ja, ich lasse Noorus beschlagen weil bei es bei uns viele Kieswege gibt und seine Hufe sich sonst zu schnell ablaufen würden. Über Winter werd ich ihn aber hoffentlich barfuß lassen können.
das hast du nicht, es würde mich so oder so beschäftigen aber ich gönne auch allen, die viele tiere halten können.
ah, aber ohne beschlag geht es also auch, zeitweise zumindest.
LG
beate
Ja, also im Winter rutschen die Pferde zu sehr mit Eisen und außerdem stollt der Schee auf (gibt so feste Klumpen unter den Hufen und die Pferde können leicht umknicken). Man kann zwar Stollen draufmachen und Schneeeinlagen rein, damit der Schnee nicht aufstollt aber das ist auch nicht so das Wahre. Das hatte ich nämlich letztes Jahr und Noorus hatte da total die unnatürliche Stellung der Hufe.
Deshalb hoff ich dass mein Schmied mir grünes Licht gibt damit ich den Kleinen barhuf lassen kann :)
StarFire
19.10.2004, 15:33
eine etwas persönliche frage ist, wie ihr zu euren pferden gekommen seid und wie ihr sie haltet und verpflegen könnt, ist eine pferdehaltung nicht sehr teuer? wie macht ihr das nur??
Pferd ist billiger als Auto. Zumindest für mich. Meinen hab' ich im Frühsommer gekauft, weil ich a) ein eigenes Pferd wollte und b) die Weidebeteiligung von meinem Kumpel umgezogen ist und Mistral dann alleine auf der Weide gestanden hätte.
Unsere Gäule leben im Offenstall und auf der Weide, sind unbeschlagen und kriegen Zufütterng von Heu, Stroh und ein paar Handvoll Körnerfutter täglich. Kostet mich, da wir uns die Arbeit teilen, 100 Euronen monatlich.
Unterstellen könnten sie sich, wenn sie wollten - meist wollen sie aber nicht. Typisch Camargue-Pferde halt. Sogar beim übelsten Dreckswetter stehen sie draußen. Man sieht selten, daß es Schimmel (http://starfire.macbay.de/galerie/?gallery=fc2ab0356ad0866c1b3b63e10ca8c903) sind.
StarFire
vielen dank für eure offenheit, finde das super, wir das regeln könnt. könnt ihr mir das mit der reitbeteilidung noch genauer erklären?
@arijunaa,du hast das pferd geschenkt bekommen? wow, so was würde ich vor allem mit einem hund auch mal gerne erleben *staun*
also, kann man sagen, man muss pferde nicht beschlagen, wenn man auf weichem boden reitet und sie auf weichem boden hält oder? wenn man gezwungenermassen auf strassen oder kiesboden reiten muss, sollte man sie besser beschlagen lassen, richtig?
LG
beate
Es gibt auch Pferde die so gute Hufe haben dass sie Ausritte über Asphalt und Kies relativ gut überstehen. Aber wenn man viel ausreitet kommt man um Eisen kaum drumrum.
Eine Reitbeteiligung ist, wenn man sich ein Pferd "teilt". Ich habe meine frühere RB drei mal der Woche geritten, wie mein eigenes Pferd. Gezahlt hab ich 100 DM damals. RB ist gut für Besitzer, die wenig Zeit haben und für Leute, die sich kein eigenes Pferd leisten wollen/können und trotzdem gerne unabhängig reiten möchten.
bei einem instructor ein paar stunden zu nehmen (falls du interesse hast, kann ich dir auch ein paar adressen angeben - du wohnst ja auch in der schweiz...)
falls du reiten lernen willst, würde ich dir wärmstens empfehlen, eine dieser speziellen methoden, z.b. auch das rai-reiten, auszuprobieren, da du so einen ganz anderen zugang bekommst, ohne zwang für dich und das pferd!
Ich kenn reiten eigentlich nur ohne Sattel von früher her. Wir hatten da Freiberger-Pferde in Pension, zwischen ihren Militärdiensten. Einmal durfte ich an einem anderen Ort reiten, die verlangten aber, dass ich nen Sattel nehmen muss. Nun, ich war mich das überhaupt nicht gewohnt und es kam, wie es kommen musste. Das Pferd erschrak sich und ich viel in hohen Bogen runter. Wir waren so gut "trainiert", dass auch Trab ohne Sattel kein Problem war. Braucht eben gute Muskeln, um sich festzuklemmen. :wink:
Mich würden aber auch Pat Parelli und Rai-Reiten interessieren, kann mir jemand den Unterschied sagen?
Hab noch einen Gutschein für Reitstunden von meinem Mann bekommen, allerdings ist der für einen Reitstall, wo kaum diese Methoden angewendet werden. :(
falls du reiten lernen willst, würde ich dir wärmstens empfehlen, eine dieser speziellen methoden, z.b. auch das rai-reiten, auszuprobieren, da du so einen ganz anderen zugang bekommst, ohne zwang für dich und das pferd!
Juhu, wie lange schon möchte ich erfahren, wie das eigentlich in der Fachsprache heißt!
Hab nämlich vor Jahren zuerst in Kärnten und dann in der Nähe meines früheren Wohnortes einige Reitstunden genommen und soches Reitenlernen kennegelernt - war einfach phantastisch und wunderschön! :rofl:
Bin dann weggezogen und in einem normalen Reitstall hielt ich es nicht aus :( -
ich sehne mich so nach dieser Erfahrung, wo ich so das Pferd spürte und wahrnahm, ein so inniger Kontakt und "Verschmelzen" entstand und eine so tolle Selbst-erfahrung möglich war! (und wo mir erklärt wurde, wie Pferde sich bewegen, was sie fühlen, brauchen...und nicht bloß ein "Motorrad" waren....)
Langer Rede kurzer Sinn - weißt du in Österreich zufällig Adressen - speziell Wien oder Wiennähe????
Aber auch sonst ist mir geholfen - jetzt weiß ich endlich, wie das heißt!!!!!!Alle schauten mich immer erstaunt an....so nach dem Motto "Naja, die versteht ja nix vom Reiten..."
Alles Liebe,
Birgit
hallo, konnte hier alles vor lauter stress nur schnell überfliegen, will aber trotzdem auf eure fragen antworten:
ich kenne nur adressen aus der schweiz, schaut doch mal hier:
http://www.centered-riding.ch
– da hat es unter "instructors" eine liste mit adressen, da kannst du denjenigen finden der in deiner nähe ist.
oder:
http://www.pferdekommunikation.ch
(hab übrigens ich gemacht die websites :-) )
der unterschied zwischen parelli und rai-reiten liegt soviel ich weiss darin, dass parelli eine methode für den ganzen umgang mit dem pferd ist, also auch sehr viel bodenarbeit etc. und nicht nur reiten. was ich bei der pnh-methode festgestellt habe, ist, dass es SEHR wichtig ist, einen instructor zu finden, der für dich und das pferd stimmt, ich habe auch instructors gesehen und war an einem kurs bei einer, die mir einfach viel zu grob waren!!! deshalb empfehle ich hier auch eine instructorin, die nicht ausschliesslich nach der parelli-methode arbeitet, sie hat auch TK-kurse gemacht und ist sehr lieb und einfühlsam, sie hat mein pferd zusammen mit mir ausgebildet und ich bin total begeistert...
centered riding hingegen konzentriert sich NUR darauf, wie der reiter auf dem pferd sitzt, und da finde ich, dass oft das pferd und der umgang mit ihm zu kurz kommt...
also ich bin total gegen das beschlagen, und meine stute läuft auch auf den steinigsten böden problemlos – sie hatte jedoch noch nie in ihrem leben hufeisen und ist sich deshalb daran gewöhnt. meinen alten wallach habe ich im alter von 17 jahren auf das barfusslaufen umgestellt, und er hat es nie ganz geschafft, für ihn brauchte ich hufschuhe – die aber immer noch billiger kommen als ein beschlag und erst noch viel gesünder sind!!!
bie der reitbeteiligung bei mir ist das so: sie zahlt mir fr. 100.- pro monat und darf dafür 1-3 x pro woche reiten. darüber bin ich unendlich froh, da ich so die tage zeit für etwas anderes habe, und noch etwas geld ans futter der pferde. toll ist auch, dass sie im gleichen dorf wohnt und auch auf meine pferde aufpasst wenn ich mal weg bin. es ist aber sehr schwer, jemanden zu finden, mit dem es wirklich stimmt und der zuverlässig ist, und es ist eher ein glücklicher zufall, dass ich susanne gefunden habe, vorher hatte ich mehrer andere, und immer gab es probleme...
StarFire
19.10.2004, 20:08
Hi,
ich hab' heute abend mal probiert, ob mein Dicker mitspielt, wenn ich ohne Sattel und Zaumzeug reite. Also Führstrick um die Nase, den Burschen auf dem Reitplatz in den Graben gestellt, damit ich bequem raufhüpfen kann und los. Er hat zwar ein paarmal gezuckt ist aber brav seine Runden gelaufen und hat fast alles gemacht, was ich von ihm wollte.
Bin sehr stolz auf ihn und mich :wink:
Bin ich froh, daß Kabus so gutmütig ist und mir meine Ungeschicklichkeiten nicht übel nimmt.
StarFire
Das ist doch klasse und wie fand Kabus das Reiten ohne Sattel und Zaumzeug?
StarFire
20.10.2004, 06:54
Das ist doch klasse und wie fand Kabus das Reiten ohne Sattel und Zaumzeug?
Den Sattel mag er eh nicht. Der ist nicht für ihn angepasst. Und auf's Zaumzeug ist er auch nicht unbedingt scharf (auch, wenn er's brav nimmt und auch wieder ausspuckt), sonst hätte er nicht so brav auf den Zug am Führstrick reagiert.
Ist übrigens nur ein einfaches Knotenhalfter mit einem Strick unten dran. Also nix, womit man wirklich "steuern" könnte. Hab' den Strick nur leicht mal rechts mal links am Hals angelegt und er hat brav reagiert. Toll!
Jetzt muß ich noch intensiv an meinem Sitz arbeiten. Da haperts noch gewaltig.
StarFire
hallo, ist das gerade die frau kellenberger vom zweiten link von der du schwärmst? die ist sehr sympatisch.
LG
beate
@ Beate
Ich denke, man kann auch ein Pferd halten, wenn man nicht reich ist. Dann muss man halt auf den Luxus eines Reitstalls verzichten und das Pferd selber versorgen. Ich halte meinen Knabbi in einer Offenstallgemeinschaft. So einen Platz findest du schon ab 50 Euro bis ca. 150 Euro. Mein Platz kostet 85 Euro monatlich, darin enthalten ist Weidegang 24 h am Tag. Die Pferde bekommen nur Gras. Wenn regnet können sie in einen gepflasterten Offenstall. Im Winter sind sie im offenen Paddock, also nie in einer Box. Sie können sich immer frei bewegen, ich bin kein Anhänger von Boxenhaltung... Im Winter ist die Arbeit natürlich etwas schwerer, da muss der Stall gemistet, die Pferde gefüttert (Einstreu, Heu, Futter kostet extra) und Wasser gepumt werden. Da bleibt selten Zeit fürs Reiten. Beschlagen ist bei uns auf der Koppel kein einziges Pferd. Alle haben gesunde Hufe, gehen fast nur auf weichem Boden, nur ab und an muss eine Strasse überquert werden. Eine Reitbeteiligung habe ich auch, sie zahlt 30 Euro m Monat, darf reiten wann sie will und muss mir ab und an beim Stalldienst helfen.
Da ich noch 2 Großesel habe, werden die Ausgaben bei mir als gleich verdreifacht... das geht momentan ganz schön an meine Grenzen, aber ich wollte es ja so :D
Vom Rai-Reiten würde ich dir übrigens abraten, da ist ganz am Anfang mal angesprochen worden. Fred Rai reitet immer nach hinten gelehnt, Beine nach vorne...die Pferde auf den Bildern in seinem Buch sehen manchmal etwas angespannt aus... Er benutzt einen Sattel, der angeblich auf alle Pferde passt...kann ich mir nicht vorstellen, es sei denn er wäre baumlos...
@Ricarda: Danke für Deinen Beitrag zum Rai-Reiten. Ich sehe es genauso, hab mich nur nicht getraut was zu sagen... :roll:
Ich halte aus den von Dir genannten Gründen auch nichts von Fred Rai und seiner Methode.
Aber gegen Pat Pirelli spricht nichts :D
Brigitte
20.10.2004, 12:07
ja,ja Pferde halten ist schon ein teures und aufwendiges Hobby,auch wenn man sie in Eigenregie versorgt.Meine stehen auch in einem eigenen Offenstall,ich habe mehrere Hektar Weiden,sie bekommen pro Tag immer ein wenig Kraftfutter,zur Zeit gehe ich jeden Tag Äpfel sammeln,so als Vitaminvorrat für die nassen Tage,Heu machen wir auch selber,aber trotzdem bleiben genug Ausgaben an einem hängen.Weidezaun,Batterie für E-Gerät,Stroh im Winter,Kraffutter,Pacht für Weiden, Tierarzt, zum Glück kostet meinHufschmied nichts,denn mein Mann ist von Beruf Hufschmied *grins. Jeden Tag werden die Weiden abgeäppelt,im Winter der Stall gemistet,im Sommer Heu gemacht,Weiden umgesteckt usw.,da bleibt manchmal nicht mehr genug Zeit auch mal reiten zu gehen--eigentlich Schade,aber je älter ich werde,umso wichtiger ist mir eigentlich der Umgang mit den Pferden,nicht das Reiten an sich.
Was ich unwahrscheinlich liebe,sind die Wanderritte. Mit Freundin oder Tochter tagelang durch fremde Gebiete zu streifen,Schlafsack und Gepäck auf dem Pferd und bei irgendwelchen Bauern,Pferdeleute dann eingekehrt und übernachtet,am Liebsten im Heu.Ein Traum,den ich mir immer wieder mal erfülle.Aber auch hier,wandere ich die letzten Jahre mehr neben dem Pferd her,als,das ich mich draufsetze,so fühle ich mich mit meiner Stute gleichgestellt,einfach Partner halt.
Genug des Romanes, Gruß Brigitte
Danke dir sehr, Nicole!!!! :thx:
Freu mich so über die Infos!!!!!!
Und - ich werde sicher das Richtige finden!
Alles Liebe,
Birgit
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