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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 2. Epi-Anfall


Poah
15.01.2006, 20:47
Hallo Ihr!

Fühle mich im Moment vollkommen hilflos!

Ponti bekam ende August einen ersten Epi-Anfall. Wegen Ausschluss wurden mehrere Untersuchungen gemacht.
Wie ich ja schon schrieb, hat ein Herz-Ultraschall ergeben, dass er an Herzinsuffizienz leidet, seitdem Vetmedin 5 bekommt.
Außerdem wurde auch festgestellt, was ebenfalls ein Auslöser für EPI sein kann, eine akute Toxoplasmoseerkrankung. Daraufhin bekam er sechs Wochen lang Antibiotikum, das nach Kontrolle und gelungener Senkung der Werte wieder abgesetzt wurde.
Da wir nun zwei mögliche Auslöser für den Anfall hatten, hoffte ich (wie wohl viele andere auch in einer solchen Situation!), dass es nie wieder dazu kommen würde.
Leider kam es gestern anders.
Wir wollten weg gehen und dies war wohl der Auslöser.
Nach einer halben Stunde war das Schlimmste überstanden, er hat dann sehr viel geschlafen und heute wirkt er eigentlich wieder ganz normal, außer dass er noch viel schläft und sehr anhänglich ist.
Während der letzten Tage war er ziemlich zurückgezogen und heute denke ich, dass sich der Anfall für ihn schon ankündigte.
Ich habe natürlich Angst, dass wir doch daran denken müssen, ihn auf Tabletten einzustellenaber ich habe auch Angst, dass es alles viel zu viel für ihn wird. :cry:
Wieder die Toxoplasmose-Werte kontrollieren, weil sie inzwischen eventuell wieder gestiegen sind? :(
Hat jemand von Euch vielleicht Erfahrung mit Epilepsie?

Liebe Grüsse
Marion mit Dinah und Ponti

Anja
19.01.2006, 17:52
Hallo ,

ich bin in der selber Lage. Meine Hündin hatte 2005 3 Krampfanfälle.

Die Blutuntersuchung ergab positive Titer auf Toxoplasmose und Neosporose - beides fiese Einzeller .

Dieser Erreger bleiben in der Regel immer im Körper - manchmal auch im Gehirn :(

Wichtig ist , ein AB was die Bluthirnschkranke passiert! Wobei AB auch nicht immer den gewünschen Erfolg bringt - oft auch mehr Schäden .

Ganz wichtig ist für diese Erkrankung ein intaktes Immunsystem !

Oft kann der Erreger damit in Schach gehalten werden und macht keine Probleme.

Allerdings kann ein schwaches Immunsystem eine latente Infektion zum Ausbruch bringen .

Meine Hündin ist in klass. Homöopathischer Behandlung und bekommt kein AB .

Die Titer waren auch nicht sehr hoch ...

Ob die Krämpfe mit den Erregern zusammenhängen , weiß auch niemand .

Aber ich habe die Rohfleischfütterung eingestellt. Es ist zwar ( gerade bei neosporose ) nicht entgültig bewiesen - aber es wird vermutet das sich der Hund auch durch infiziertes Fleisch anstecken kann .

Anja
19.01.2006, 19:02
Hallo Monika ,

Das hat unser neuer naturheilkundlicher Tierarzt auch gemeint!

Kein rohes zu füttern ? Oder die mögliche Übertragung mit Neosporose ?


auch dir und deinem Hund alles Gute!

Lieben Dank !