Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wenn Tiere sprechen
Hallöchen,
habe in einem anderen Thread eine Frage gestellt, ist wahrscheinlich untergegangen :wink:
Unsere Sprache ist doch eigentlich eine rein menschliche "Erfindung". Wie kann es dann sein, das die Tiere sprechen? Oder übersetzt mein Gehirn, das Empfangene, sofort in menschliche Sprache ?*etwasverwirrtbin"
Das wiederspricht sich dann aber mit dem von mir Gehörten, das die Tiere ja auch eine eigene Stimme dazu haben.
Als z.B. meine Tierkommunikatorin mit Hobi (der Jüngere) sprach, erklärte sich mir, das er eine sehr kindliche Stimme hat (passt auch voll zu seinem Charakter).
Also wie kommt es, das der Hund die Sprache anwendet? Anpassung, Gelerntes oder nur von dem Kommunizierenden "Übersetztes" ???
StarFire
30.09.2004, 13:33
Informationseinheiten sind Informationseinheiten - egal an welches "Medium" sie gebunden werden.
Beispiel: Das menschliche Gehirn ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen selbstreferentiell. D.h., daß das Gehirn selbst keine äußeren Sinneseindrücke empfängt sondern nur die bioelektrischen Signale von Augen, Ohren und anderen Nervensträngen empfängt und dann umsetzt in Bilder, Töne und andere Sinneswahrnehmungen.
Wenn ich auf ein rotes Schild zeige und behaupte es ist rot und Du nimmst es ebenfalls als rot wahr, dann heißt das noch lange nicht, daß wir diese Farbe genauso wahrnehmen wie der andere. Durchaus möglich, daß Dein Gehirn Dir die Farbe so anzeigen würde, daß sie mir grün erscheint.
Soweit die Theorie - jedenfalls ist es völlig egal was für Informationseinheiten bei der Kommunikation ausgetauscht werden. Das Gehirn setzt das in für uns verständliche Symbole um. Deshalb gibt es bei der Telepathie auch keine Sprachbarrieren.
Hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt ...
StarFire
Silverlight
30.09.2004, 14:55
Hi Starfire,
ich finde das ist sehr gut ausgedrückt.
Und ich denke Worte sind "immer" Energieträger.....
wie kleine magische Teppiche und drauf sitzt die Energie, der entsprechende Impuls...
Stimme hoch, tief ect. spiegelt die Essenz des Wesens - wir nehmen eine kindliche Essenz dann eben als junge, helle Stimme wahr etc.
Ja, ist schon alles Übersetzung in unserem Gehirn :-)
Alles Liebe
Silverlight
Wenn ich auf ein rotes Schild zeige und behaupte es ist rot und Du nimmst es ebenfalls als rot wahr, dann heißt das noch lange nicht, daß wir diese Farbe genauso wahrnehmen wie der andere. Durchaus möglich, daß Dein Gehirn Dir die Farbe so anzeigen würde, daß sie mir grün erscheint.
Aber wäre das nicht fatal, wo man darauf angewiesen ist, z.B. Ampel ?
StarFire
30.09.2004, 16:06
Aber wäre das nicht fatal, wo man darauf angewiesen ist, z.B. Ampel ?
Nicht im geringsten. Das oberste Licht ist rot, dann kommt gelb, dann kommt grün.
Egal, welche Farbscheibe in der obersten Lampe ist. Für DICH ist das rot. Für mich auch. Aber wie das Gehirn das dann umsetzt, das kann für uns beide völlig unterschiedlich sein.
Jemand, der der eine Rot/Grün-Sehschwäche hat, kann z.B. nicht klar zwischen rot und grün unterscheiden. Trotzdem weiß derjenige, daß das oberste Licht an der Ampel rot, das unterste grün ist.
Das ist das, was ich mit "selbstreferentiell" meine. Das Gehirn sitzt völlig abgeschlossen und abgekapselt in Deinem Kopf - es "sieht" nicht, es "hört" nicht, es "riecht" nicht, es "fühlt" nicht. Es gehen ein paar Leitungen rein (Nervenstränge), die Impulse bringen. Diese Impulse müssen umgesetzt werden. Wie das physikalisch/biologisch passiert kann die Wissenschaft erklären. Was das Gehirn dabei wirklich wahrnimmt und umsetzt, nicht.
Dein Hirn ist nicht wie ein Fernseher, der ein vorgegebenes Signal einfach umsetzt. Das Gehirn muß erst lernen zu sehen, zu riechen, zu hören, zu fühlen. Wir haben zwar Konventionen in der Kommunikation und uns deshalb darauf geeinigt, daß diese Farbe rot, diese Form eine Dreieck und dieser Geruch von einer Rose ist. Trotzdem weiß niemand (auch die Wissenschaftler nicht) was der Mensch wahrnimmt. Sie können nur sagen wie.
Nimm ein kleines Kind und bringe ihm bei, daß ein rotes Licht "grün" genannt wird. Dieses Kind wird also immer etwas rotes mit "grün" benennen. So ähnlich macht das unser Kopf.
Verständlicher?
StarFire
StarFire
30.09.2004, 16:10
Mist - kann man den doppelten Beitrag irgendwie löschen? :?
StarFire
Hallo Jutta,
habe Deinen Beitrag heute morgen gelesen und mir den ganzen Tag Gedanken für eine Antwort gemacht. Hier ein paar meiner persönlichen Eindrücke:
- ist es nicht egal, wie es zu uns kommt? Ist es nicht wichtiger, DAS es zu uns kommt?
- Tiere haben in der jahrzehntelanger Evolution mit dem Menschen gelernt, warum nicht auch die Sprache?
- Übersetzungen macht unser Gehirn eh. Jede Situation wird von jedem Menschen anders übernommen und für seinen individullen Bereich direkt angepaßt = bewertet.
- hm, schwierige Sache. Habe mir auch schon mal Gedanken drüber gemacht, aber nach ein paar Gesprächen - indem der Gegenüber teilweise jung, dynamisch, naiv bis "weise" und "allwissend/gelehrt" bei mir ankam - habe ich es einfach als "so ist es" hingenommen. Ich denke, je mehr wir alles zu erklären versuchen, desto schwieriger wird es.
. Ich denke, je mehr wir alles zu erklären versuchen, desto schwieriger wird es.
Hallo Cordula,
ja, das sehe ich auch so, aber so ganz kann ich da noch nicht aus meiner Haut :roll: Schliesslich haben wir es ja Jahrzehnte nicht anders gelernt/gemacht.
komisch, hatte gerade vor kurzen ein gespräch mit einer total
lieben hundin. sie ist vor ca. 1 jahr gestorben. ihr frauchen ist
immer noch traurig. die kleine hündin hat mir erzählt, daß sie
im traum oft zu ihren frauchen geht und mit ihr knuddelt. sie
wollte ihr damit sagen das sie nicht traurig sein soll, sie währe
ja immer noch da aber eben als lichtwesen.
lieben gruß TINA
Das was Tina geschrieben hat ist sehr schön, ich erfreue mich darüber es zu lesen :knuddel:
Ich habe auch oft in meinen Träumen mit gestorbenen TierfreundInnen zu tun, manchmal wenn meine Sehnsucht groß ist, dann bitte ich sogar vor dem einschlafen drum und wenn ich dann glück habe, dann kann ich sogar ihren früheren Geruch wahrnehmen, wenn ich sie im Traum im Arm halte.
Auch habe ich viele Träume gehabt, die mir Rästel aufgaben, dies gehört wohl auch dazu und hat vielleicht nichts mit dem Jenseits zu tun.
Mein Pony Dory starb nach 14 gemeinsamen Jahren in der Klinik. Geträumt habe ich oft von ihr, die meiste Zeit aus dem Stall wo wir über 9 Jahre unsere beider Kindheit zusammen verbrachten. Nach Jahren träumte ich wieder, und ich kam auf diesen Hof zu Besuch, und alle schauten mich an, so auf die Art "bist du endlich da, die Dory wartet schon" und ich habe diese Blicke nicht verstanden, weil sie ja tot war erst als jemand sagte, geh rüber, sie wartet. Ich ging rüber, in einen Stall der früher kein Stall war sondern Scheune und ich zitterte was würde mich da erwarten? Weil ich wusste ja sie war tot...? Ich ging rein und ich sah sie, meine Dory, sie hob ihren Kopf und schaute mich an und dann fing mein Pony an zu weinen, ihre Lippen wackelten und die Tränen liefen ihr aus den Augen, wie mir auch und ich dachte nur " Mein Gott, 3 Jahre"
Ich wachte auf und nahm diese Trauer tagelang mit in mein Leben, weil ich keine Erklärung fand, was bedeutet 3 Jahre? Der Kummer.. ich weiß es bis heute nicht, es ist Jahre her. Ist vielleicht auch nicht wichtig. Aber es hat mir gut getan zu lesen, das andere auch solch Träume haben :knuddel: das unsere wunderbaren Freunde bei uns sind
Alles Liebe Alexa
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