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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zum Thema "Profi"-TK...


mel
04.08.2005, 10:13
Ihr Lieben,

als ich mich hier so durch das Forum "Seminare/Ausbildungen" gelesen habe, da muss ich Euch doch jetzt mal einige Überlegungen mitteilen, die mir durch den Kopf geschossen sind.

Ausschlaggebend war der Satz, dass man sich neben einem "Profi"-TK zwergig fühlt.

Wer definiert denn eigentlich das Wort "Profi"?
Nur weil man an unendlich vielen Kursen teilgenommen hat, selber Kurse gibt oder mehr als 100 Fallbeispiele hat, ist es nicht immer gesagt, dass sich dieser Mensch auch wirklich profihaft verhält. Ist man nicht immer dann ein Profi, wenn man den Menschen und Tieren durch die TK helfen kann, egal wie lange man dabei ist und egal, wie viele Kurse man besucht hat? Muss es denn generell bei der TK das Wort "Profi" geben? Buuuaaahh, ich mag das Wort irgendwie nicht. Wollen wir nicht gerade den Menschen mitgeben, dass es auf das Innere im Menschen ankommt und nicht auf das Äußere oder den Namen oder die Kurse und Seminare und Fortbildungen, die geleistet worden sind. Sicherlich übt das, macht einen sicher, aber macht das einen Menschen aus? Nein! Ist nicht die TK gerade etwas, was tief in der Seele sitzt? Etwas was man in der Form gar nicht in Kursen, Fallbeispielen etc. lernen kann, sondern soetwas kommt durch Selbsterkenntnis, durch Güte, Herzenswärme etc. Kein Kurs der Welt, keine Fallbeispiele können einen Menschen zu einem Profi-TK machen, es kann doch nur ein Anstoß sein, sich selber weiterzuentwickeln und erst wenn man mit sich im Reinen ist, dann kann man Mensch und Tier selbstlos helfen.

Wenn es jemanden gibt, der sich nach seinem Basiskurs so sicher fühlt, dass er sein Wissen gerne an andere in Kursen weitergibt, warum sollte das nicht so sein? Und nur wer bei P. Smith ausgebildet ist, darf sich meiner Meinung nach nicht höher stellen, als eine andere TK.

Letztendlich trägt sich so eine Arbeit doch auch von Mund-zu-Mund-Propaganda weiter und wer gut ist, wird automatisch auch viele Anfragen bekommen. Ich bin noch niemals nach Kursen etc. gefragt worden. Was zählt, ist einzig und alleine die Hilfe, die man leistet.

Ich hoffe, Ihr versteht mich richtig. Ich finde Kurse äußerst sinnvoll dafür, um sich selber weiterzuentwickeln, aber es macht einen letztendlich mit Sicherheit nicht zum Profi-TK, nur weil man an ihnen teilnimmt. Und warum sollte man denn nicht auch ohne Aufbaukurse und Fallbeispiele sein Wissen weitergeben?

Bin gespannt über Eure Meinungen dazu.

LG
Melanie

Silverlight
04.08.2005, 11:01
Wer definiert denn eigentlich das Wort "Profi"?

Für mich bedeutet Profi:
dass jemand davon lebt /leben kann, das Ganze hauptberuflich macht und daher jeden Tag damit zu Gange ist.....und natürlich viele Erfolge hat.
(Mensch und Tier wird geholfen, Verhaltenstörungen können aufgelöst werden...ect.).
WIE jemand dahin gekommen ist Profi zu sein, halte ich für absoult zweitrangig, bezw. unwichtig.

Angebote von Ausbildungen können hilfreich sein für Menschen die einfach in Begleitung und langsam Schritt für Schritt wachsen und sich entwickeln wollen.
Aber wie schon mal gesagt, meines Wissens hat Penelope selbst bei niemanden einen Ausbildung in Tierkommunikation gemacht, es ist einfach ihre Berufung und sie ist mit Sicherheit sehr, sehr gut und wohl auch ein großer Kanal als Lehrerin.
Amelia Kinkade - eine ganz berühmte Profi, hat einen Basiskurs gemacht und dannach überrollten sie die Ereignisse....(im Sinne von vielen Erfolgenm vielen Aufträgen).
So geht es auch manchen anderen.

Um wirklich Profi zu sein, Profi zu werden, muss man ein Stück berufen sein. Der Weg zeigt sich dann für jede/n ganz individuell.....
und kein Weg ist darin besser oder schlechter als andere.
So wie alle Religionen auch im gewissen Sinne gleichwertig sind und einfach nur andere Wege hin zum Göttlichen, das immer the same ist, egal welcher Name dem Ganzen grad gegeben wird.

Für mich macht ein/e Profi auch noch aus, dass es jemand ist der /die auch Menschen sehr liebt und viel therapeutisches Geschick auch im Umgang mit Menschen hat. Denn jede sogenannte Verhaltensstörung bei einem Tier, hat ja immer auch mit dem Menschen zu tun.
Und auch da braucht es sehr verantwortungsbewusstes handeln, nicht einfach "hinklatschen" was an Infos kommt (diese Menschen sollten sich einfach Tierdolmetscher nennen aus meiner Sicht), sondern eben einfühlsam damit arbeiten im Gespräch....

Also das Thema Profi ist ein breites.
Ausbildungen können darin bedingt helfen, aber wichtig ist für mich auch was jemand an Talent und Vorerfahrung mitbringt.

Alles Liebe
Silverlight :floatingheart:

Tollebella
04.08.2005, 14:49
Es ist letztlich eine Frage der Definition des Wortes "Profi". Für den einen hat es einen schalen Beigeschmack - warum auch immer. Dahinter stehen dann bestimmt einschlägige Erfahrungen.

Für den anderen wiederum ist ein Profi ein Mensch, dem man bestimmte Erfahrungen, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten unterstellt, die einem in einem bestimmten Bereich (in unserem Falle in der TK) von Nutzen sein können. Das Wort wurde wahrscheinlich dazu erschaffen, um die Erfahreneren von den gänzlich Unterfahrenen auf einem Spezialgebiet zu unterscheiden. Das Wort sagt noch nichts aus über die menschlichen Qualitäten eines solchen Profis. Es unterstellt lediglich, dass der- oder diejenige überdurchschnittliche (also welche, die sich vom Durchschnitt erheblich abheben) Fähigkeiten auf einem Gebiet hat.

Ich seh das deshalb ganz pragmatisch: wenn ich das Wort Profi im Zusammenhang mit einem kaputten Auto höre, dann geh ich in eine entsprechende Werkstatt und lass nicht eben mal meinen Kumpel Heinz ran, der nur Rad fährt, aber schon mal unter eine Motorhaube geguckt hat. Ist mein Hund krank, gehe ich zu einem "Profi" (Tierarzt oder Homöopathen) und doktore nicht mit einer Freundin an meinem Hund herum.

Höre ich das Wort Profi im Zusammenhang mit der Tierkommunikation, empfehle ich beispielsweise einen Menschen, von dem ich weiß, dass er sehr gute und aussagekräftige Gespräche führt. Hier entscheide ich nach Gefühl und Sympathie. Letzteres spielt beim KFZ-Mechaniker für mich eher eine untergeordnete Rolle.

So ist das für mich mit dem Wort Profi. Und wenn ich mal ein Profi TKler werden wollte (was ich heute noch nicht genau weiß), würde ich gewiss viele Erfahrungen sammeln müssen, tausende Gespräche führen und auch mal ein Seminar besuchen. Es muss ja keins zur TK sein, gut möglich nämlich, dass mich ein Seminar im Hellsehen oder Hellfühlen auch in der TK weiter bringt.

Illi