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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kastration bei Katzen


Zaltys
25.09.2004, 18:24
Hallo Ihr Lieben,
Ich hätte da mal eine Frage: Wie kann ich meine Katze auf die Kastration vorbereiten? Denn ich habe schön öffters gelesen, dass es eine traumatische Erfahrung für Katzen bzw, alle Tiere sein muss, was ich mir gut vorstellen kann!
Meine Kleine Süsse ist jetzt 5mt alt und eigentlich müsste ich so ende Oktober anfang November gehen, aber ich habe mir überlegt, dass wenn ich bis so ende Nov. warte kann ich ihr vor und nach der op mit Reiki helfen!
Ich hab ende Okt. meine Einweihung für den ersten Reiki grad! :) (deshal das warten bis ende Nov.)
Habt ihr schon erfahrungen damit gemacht?
Was soll ich tun? Ihr es versuchen zu erklären? Wenn ja wie?
Bin gespannt auf eure Antworten
Liebe Grüsse
Claudi :cat:

Schiwa
25.09.2004, 19:01
hallo claudi, ich bin neu hier und kann mich nur auf die erfahrung durch das lesen im buch von penelope smith stützen.

ja, für manche ist es schwer damit umzugehen, aber so ich noch vom lesen weiss, sind die meisten sogar froh darüber.

am besten wird sein, wenn sich hier jemand findet, der ganz offen mit deiner katze darüber redet, so erfährst du es am schnellsten.

LG
beate

Tini
25.09.2004, 19:10
Ich habe auch gehört,dass viele Tiere froh sind kastriert worden zu sein.. ist nicht so wie beim Menschen!!
Das nimmt ihr aber nicht die Angst vor der OP! Erkläre ihr doch was passieren soll! Und sei dann für sie da!!
Ansonsten kannst du ja mal ein Foto von ihr in die Gallery laden! :)

Schiwa
25.09.2004, 19:15
wir haben zwei rüden, der eine ist schon unser senior, der aber in dieser hinsicht der weitervererbung noch relativ aktiv ist - er tut mir richtig leid! er hat sich in eine kleine hünder vergugt und darf sich nicht mit ihr paaren, kannst dir sicher vorstellen wie traurig ihn das macht. ich sagte auch schon vor längerer zeit, dass wir ihn hätten kastrieren lassen können - nein, das finde ich schlimm - war die antwort meiner eltern. was glaube ich auch noch der fall ist, dass männer noch viel mehr schwierigkeiten damit haben, einen rüden zum kastrieren zu bringen, warum? weil wir menschen vom tier immer auf sich schliesst, doch das ist oft ziemlich falsch.

was denkt ihr darüber?

LG
beate

Gandalf
25.09.2004, 22:59
hallo!
so wie es auch in den büchern von penelope smith steht, sind viele tiere sogar froh, kastirert/sterilisiert zu werden und den ganzen "stress" nicht mehr zu haben. meine beiden katzen sind kastriert, und es fehlt ihnen gar nichts (wobei mein mann gaaanz fest mit unserem kater mitgelitten hat :-).
und unsererer afghanenhündin muna ging es 4 jahre lang sehr schlecht immer nach der läufigkeit, sie mochte kaum mehr essen und war total schlapp und depressiv, aggressiv gegen andere hündinnen, sogar scheinschwanger, und wir haben dann eine professionelle tk gefragt, ob sie sterilisiert werden möchte, und sie hat gesagt, ja, sie sei nicht dazu geboren, junge zu bekommen, sondern unsere begleiterin zu sein. mit sehr gemischten gefühlen und auch angst habe ich sie zur sterilisation angemeldet – das ist jetzt fast 1 jahr her, und wir haben es nie bereut! sie ist viel ausgeglichener und zufriedener, und eine positive nebenerscheinung ist auch, dass sie lieber isst (wodurch sie etwas runder geworden ist) und ich auch besser mit ihr mit leckerli trainieren kann, die sie vorher einfach ignoriert hat....

ich bereite alle meine tiere mit notfalltropfen (bachblüten) und vor allem orange pomander (gegen den schock) von aura soma auf diesen eingriff vor, das gebe ich einige tage vorher schon und enige tage nachher. den pomander fächelt man in die aura ein, es gibt aber auch eine aura-soma-balance-flasche, nr. 26, die schock-flasche, die man direkt auf dem körper auftragen kann. und natürlich habe ich ihnen allen gesagt, dass sie jetzt operiert werden, aber dass dies nichts schlimmes ist und ich bei ihnen sein werde!

Zaltys
26.09.2004, 09:11
Vielen Dank für eure antworten!
Nicht, dass ihr jetzt denkt ich würde sie nicht kastrieren lassen wollen. Denn den Stress will ich weder ihr noch mir, noch sonst jemandem zumuten! So süss junge katzen auch sind, brauchen sie zuerst viel platz und dann später einen guten Platz, und diese zu finden ist recht schwer!

@nicole
notfalltropfen (bachblüten) und vor allem orange pomander (gegen den schock) von aura soma wo bekomm ich das?

LG Claudi

Gandalf
26.09.2004, 10:31
hmmmmm....mal überlegen.....
bachblüten (notfall- oder rescue- tropfen) solltest du in jeder grösseren apotheke bekommen oder bestellen können.
aura-soma-produkte gibts meist in esoterik-läden, die auch steine und duftessenzen und solche sachen verkaufen, z.b. in zürich im anubis-center, vielleicht auch buchhandlung im licht etc.
wenn du da nichts findest, kann ich dir sonst für beides auch eine adresse angeben wo dus bestellen kannst, aber ich will ja hier keine werbung machen :-)).

dodo
26.09.2004, 12:38
Ja, die Männer und die Kastration.

Also wir bekommen im Oktober auch tierisches Familienzuwachs und
dieser Rüde ( mein Hund ) wird wenn die Zeit dasfür kommt kastiert.

Der Hund meines Mannes durfte nicht kastiert werden, (Männer :P )jetzt leidet er wenn seine Freundinnen läufig sind und er nicht in ihre Richtung gehen darf. Leider haben seine Hormone schon verrückt gespielt und er
ist einige Male bei Nacht und Nebel los zu den Nachbarn und zu Glück
haben ihn immer die Schutzengel begleitet, da er auch schon eine große
Straße überquert hat.

Wir sollten es unseren Tieren erklären und wie bereits gesagt wurde durch
Bachblüten und Auro Soma unterstützen. Reiki ist auch eine gute Möglichkeit.

Leider sollen die normale Verhütungsmittel bei Hündinnen starke Nebenwirkungen haben, also Finger weg davon.

Liebe Grüße Dorina

Sharana
26.09.2004, 15:18
Also ich habe schon einige Male auch von Tieren gehört, die seeehr wütend über die Kastration waren. Ich denke es ist seeehr wichtig vorher ausführlich zu erklären was passiert (damit sich das Tier vorbereiten kann) und zu sagen warum man das machen lassen möchte. Damit das Tier das eher verstehen und akzeptieren kann. Mit Reiki muss man übrigens bei Narkosen und Schmerzmitteln aufpassen, weil es die Wirkstoffe abbauen kann, aber das wird Deine Reikimeisterin sicher auch noch erklären.

Birgit
26.09.2004, 18:02
Liebe Claudi,

ich hatte die Entscheidung, ob ich meinen Kater Whisky bzw. später meine Katze Schnurli kastrieren/sterilisieren soll, zu treffen, bevor ich von Tk wusste. Machte allles nach meinem damaligen Stand des Wissens.

Whisky ließ ich einige Zeit unkastriert - ich wollte, dass er ganz natürlich "Mann" sein kann - zuammen mit seiner "Ehe"katze aus dem gleichen Haus hatte er zweimal allerliebste Kinder...dann aber wurde er typsch unkastrierter Kater - er blieb lange weg, kam verwildert heim, markierte in der Wohnung, roch schrecklich - naja, Zeit des Mannseins genug und der Vaterfeuden - er kam zum TA - alles verlief bestens - er war mehr in seiner Mitte als vorher und er hat ganz offensichtlich psychisch alles gut verkraftet.

Bei Schnurli verlief es anders und ich würde es nach meinem derzeitigen Wissen völlig anders machen.
Ich wollte keine Kätzchen, gute Plätze zu finden, schien mir zuviel Stress...gut, sobald sie geschlechtsreif wurde, ging ich mit ihr zum TA, redete schon mit ihr vorher, aber halt nicht so bewusst, wie ich es jetzt in der TK mache, und ich fragte sie auch nicht nach ihrem Wunsch, weil ich davon keine Ahnung hatte.
Sie litt nach der Op sehr, ich redete zwar mit ihr , behielt sie aber, wie es der TA riet, im Transportkörbchen, um Verletzungen zu vermeiden und sie "weinte" schrecklich.
Alles ging vorbei, dachte gar nicht an irgendwelche psychische Belastungen.
Bis Silvia Jahre später meinte, Schnurli könne schon leiden, dass sie keine Kinder haben kann. Da kam ein Denkprozess bei mir in Gang, aber Schnurli schien es ja gut zu gehen.
Tja, und jetzt nach dem Umzug war sie plötzlich so verändert. Sie hatte panische Angst vor Geräuschen, Fliegen, sogar vor uns flüchtete sie. Schien dann wieder krank, lethargisch. Wir waren ratlos. Bis uns eine mediale Frau erklärte, dass Schnurli sich ein kleines Kätzchen wünscht und sie das Verhalten gezeigt habe, damit wir überhaupt fragen, was mit ihr los sei.
Ich versprach Schnurli, dass sie ein Katzerl haben darf und AdoptivMutter für es sein aknn. Ein Tag später war Schnurli wieder völlig normal im Verhalten.

Vor zwei Tagen nahm ich "zufällig" ein Foto in die Hand, auf dem Schnurli als kleines Kätzchen zu sehen ist. Silvia und ich waren erstaunt, wie anders sie da gewirkt hatte - so lebendig, lustig, voll Vertrauen, voll zufrieden - sie ist jetzt auch lustig und alles, aber als Kleine wars nochmal anders..."Da muss doch was gewesen sein - irgendwas muss ihr geschehen sein!" das sagten wir sofort. Und dann fiel mir die Sterilisation ein.
Als ich Schnurli dann im Garten traf, setzte ich mich zu ihr und sprach lange mit ihr über die OP , warum ich es gemacht habe und warum sie im Körbchen bleiben musste, alles erklärte ich ihr, auch dass es mit Leid tut, weil sie ja offenbar Kinder haben wollte - Schnurli sah mich die ganz Zeit aufmerksam an.
Interessanerweise ist sie heute voller Tatendrag, übermutig, schmusig, wach wie lange nicht gewesen. Es könnte schon ein Zusammenhang mit dem Gespräch bestehen.

Langer Rede kurzer Sinn - ich denke, dass es für jedes Tier anders ist.
Heute würde ich mit Schnurli/Whisky VORHER drüber reden und herausfinden suchen, was SIE/ER braucht und will, was für sie/ihn vorgesehen ist im Lebensplan und sie viel, viel besser begleiten.
Bei Whisky ist es ja gut gelaufen, aber bei Schnurli wars bestimmt nicht optimal.

Vielleicht hilft dir meine Erfahrung, liebe Claudi. Jedenfalls ist eine Sterilisation, wo das Tier ja den langen OPSchnitt hat, viel langwieriger im Heilprozess als die Kastration. Ich rate dir Homöopathie als Unterstützung, Arnica D4 vor der OP. Das ist eine Super Hilfe.

Alles Liebe,
Birgit

Schiwa
26.09.2004, 19:32
das habe ich auch schon gehört, dass manche sehr darunter leiden - aber es wurde ja eben schon erwähnt, dass das aufklären und fragen sehr wichtig für das zukünftige leben und für die psyche ist.

LG
beate

marmay
01.11.2004, 12:30
Wenn ich mal eine andere Ansicht äussern darf?

Kastration ist die Entfernung der Geschlechtsdrüsen, also der Eierstöcke beim weiblichen und der Hoden beim männlichen Tier.
Bei der Sterilisation erfolgt eine Unterbrechung der Samenleiter beim männlichen bzw. eine Unterbindung der Eileiter beim weiblichen Tier. Der Hormonhaushalt bleibt bei der Sterilisation also voll erhalten.

Mein Beitrag bezieht sich mehr auf Hunde. Bei Katzen bleiben ausser der Kastration nicht viele Möglichkeiten. Es gibt eine Studie mit 1000 Hunden, welche das Verhalten vor und nach Kastration, Folgeerkrankungen etc. aufzeigen. Könnte unter folgendem Link bestellt werden, ist ein Werk von über 100 Seiten. http://www.hundeshop-ab.de/product_info.php?products_id=300

Hier ein paar gesundheitliche Nachteile durch Kastration.

Kastrierte Hündinnen haben ein:
-8 mal höheres Risiko für Inkontinenz
-2 mal höheres Risiko für Fettleibigkeit
-8 mal höheres Risiko für Herztumore
-höheres Risiko an Harnleitertumoren zu erkranken
-höheres Risiko an Schilddrüsen-Krebs zu erkranken
-höheres Risiko an akuter Pankreatitis zu erkranken
-höheres Risiko an chronischer Hornhautentzündung zu erkranken
-höheres Risiko an Muskelschwund und Bindegewebsschwäche zu erkranken
-höheres Risiko an Blutgefäß-Tumoren zu erkranken
-höheres Risiko an einer Unterfunktion der Schilddrüse zu erkranken
-hinzu kommt das OP-Risiko.

Kastrierte Rüden haben ein:
-2 mal höheres Risiko für Fettleibigkeit
-leicht höheres Risiko an Prostatakrebs zu erkranken
-höheres Risiko an Harnleitertumoren zu erkranken
-höheres Risiko an Diabetes zu erkranken
-höheres Risiko an einer Unterfunktion der Schilddrüse zu erkranken
-höheres Risiko an Knochenkrebs zu erkranken
-hinzu kommt das OP-Risiko

Ich weiss, dass Kastration ein "heisses" Thema ist, drum werd ich das jetzt mal so im Raum stehen lassen. Meine Hunde sind alle unkastriert und werden es auch bleiben, ausser ihr Verhalten würde so extrem, dass ich weder mit klass. Homöopathie noch mit sonstwas eine Verbesserung hinkriegen würde und Kastration meine einzige Hoffnung wäre. Die Katzen sind kastriert, weil ich da sonst keine vernünftige Alternative sehe.