Jala
22.10.2011, 18:14
Geschichte&Botschaft (mich packte gerade die Schreibeslust an einer neuen Stiltestung:garf:)
leuchtende Bäume
Ich radelte mit Jala , meiner Hündin, einen Weg entlang, von dem ich wusste, dass ich ihn nur wenige Meter weiter fahren und dann umkehren würde.
Warum ich hier fuhr?
Es hatte so schön, so Herz-knisternd ausgesehen, obwohl ich nichts auffallend Hübsches entdecken konnte. Grob in die Kürze gemähte Wiesen, angepflanzte Bäumchen in Plastikhüllen. Die vom frühen Nachmittagslicht abgewendete Seite eines künstlichen Waldrandes an einer künstlichen Lichtung - ergo, ein sehr dunkles Fleckchen -, auf einem ebenso künstlich angelegten Weg.
Aber nun war ich schon unterwegs, nichts hielt mich mehr auf! Der Wind schüttelte Blätter von den hohen Bäumen herab, welche wunderschön zu Boden glitten und mich erfreuten.
Jala war etwas gelangweilt und ich reihte mich hinter ihr ein, um sie zu motivieren, selbst Tempo und Pause zu bestimmen. Sie legte etwas zu und spitzte die Lauscher.
Zu meiner Linken sah ich eine Art von geschlossenen, kleinen Holzfutterkisten für Wildtiere, oder Vögel. Rund herum wurden neue Bäume gepflanzt, ganz junge, dürre Gestelle, die mit den bereits gesichteten Plastikhüllen geschützt, einen Kreis um des Jägers Werk bildeten.
Ich dachte daran, dass dies wohl ihr erster Winter hier sein mochte, und dass, auch wenn der Zweck ihrer Anpflanzung mir unbekannt war, in vielen Jahren hier ein merkwürdiger Baumkreis stehen würde und ich fragte mich, ob die Leute dann noch wissen werden, dass es „bloß wegen einer Futterstelle“ angelegt worden war? Oder ob diese sanften Pflanzenwesen dann überhaupt noch existierten? Würde die Umwelt noch aussehen wie heute: umringt von spärlich vorhandenen, bereits älteren Artgenossen und dichtem Buschwerk, welches voll von Abfällen: Styropor und Dosen war?
Um ehrlich zu sein, machte ich mir mehr Sorgen um die kreisförmige Anordnung der Pflanzen, als um sonst irgendetwas, das eventuell von echter Bedeutung war. Da entdeckte ich, dass der Weg weiter hinten steil bergauf und weiters in eine ganz falsche Richtung führte. Wir drehten kurzerhand um.
Und als ich da so sorglos, oder eher unwichtig-besorgt, abermals an der Futterstelle vorbei fuhr, riss ich den Kopf ganz plötzlich herum, und STARRTE einen der jungen Bäume an, als ich seine breite, leuchtende Aura sah.
Wäre in diesem Augenblick ein großer Stein vor meinem Fahrrad im Weg gewesen, ich wäre hochkant darüber gesegelt, mit dem Gesicht voran zu Boden: „Mhm, lecker, feuchte Weinerwalderde mit dem gewissen Schuss an frischem Humus im Nachgeschmack!!“
Aber man hat ja als Dummer auch mal Glück, dachte ich selig :)
Ich hielt an, ließ das Fahrrad zu Boden, leinte Jala daneben an einem dickeren Stamm an und ging näher zu der jungen Pflanze. Erst zögerte ich, aber die Stimme war immer wieder ganz klar in meinem Kopf: „Komm, setz dich zu mir, lass uns reden.“
Als ich den dünnen Baum berührte, zog ein fast stechender, kribbelnder Druck ganz, ganz langsam von meinen Fingern in den Arm und weiters durch alle Glieder, bis zum Herz. Ich zögerte, sendete ein - Aber ich stehe gerne., bekam ein - Ich will nur, dass du den Boden fühlst, richtig, auf deiner bloßen Haut., zurück und beugte mich folgsam hinunter um das nasse, teils verstorbene Gras zu berühren, ganz weich, und die Stabilität der Erde darunter. Energie tauchte tief in mich ein. Die Wahrnehmung von Kalt und Nass macht das Schuhwerk an meinen Füßen unliebsam. Ich hätte es tatsächlich nun gerne auf der nackten Haut empfunden.
- / Später erst ging ich noch einen Weg barfuß durch den Wald nach Hause, inspiriert und aufgelockert von diesem Erlebnis. Der Boden war nicht kalt, trotz der Minusgrade rundum. / -
Als ich wieder mit der Linken den Jungbaum umfasste, schoss stechender Schmerz im meine rechte Hand. Au!!
- / Später würde ich mit Rechts unabsichtlich in einen ungesehenen Dornbusch geraten und den Schmerz physisch noch einmal empfinden. Auch bluten. / -
Ich empfing ein Wissen, eine Emotion. Dies ist deine Erdung, ich bin deine Verbindung zum (zu unserem) Geist, würde es in Worten heißen.
Da hatte das Bäumlein mit der starken Stimme meine Aufmerksamkeit ganz errungen. Ich fühlte mich, als wäre ich nun ein ebenbürtiger Teil. Auch ein Baum - fast wie. Gleiche Rechte, gleicher Zugriff, gleiches Verständnis. Aufgenommen in eine „Gruppe“ von Bäumen, eine Familie?
Euer aller Geist?, dachte ich an die gesammte Baumheit gerichtet, sozusagen.
Feuer ist da und tötet uns. Überall, weltweit. (Ich empfand dieses globale Unheil, Uneins sein)
Wasser, das mit sich reist, überschwemmt; das Nichts und die Dürre, die Steine, die da sind; bloß Steine sind.
Wir leiden nicht unter anderen, sondern unter denselben Dingen.
Wir wollen keinen Krieg, wir wollen Frieden mit euch. (Herzklopfen)
Frieden zwischen den Menschen und den Pflanzen?
Ja, Frieden zwischen allem, was ist. Jeder Kreatur, denn nur so schaffen wir es. Alles was hier ist, lebt in demselben Rahmen, unter demselben Licht, wir sind nicht separiert, wir SIND eins. Das ist nicht anzuzweifeln. Wir sind diese Einheit, die kämpft.
Kampf gegen Krieg?, ich stand kopfschüttelnd.
Ein Kampf gegen den Kampf. Es sind dringende Zeiten, wir müssen gegenwirken.
Aber wie kann das eine das andere besiegen? Die Werte verändern?
Erfasse unsere Masse. Die Masse ALLER energetischen und lebenden Wesen auf diesem Planeten. fasse sie zusammen, als diejenigen, die alle unter dem gleichen Lichtstrahl leben. Das Licht steht als Stütze, als autonome Quelle an Sehen und Erkennen über jedem von uns. Es zeugt uns, gibt uns Maß und Richtung in unserem ganzen Leben.
Wenn wir alle ehrlich auf den Weg achten, den das Licht auf unserer Welt aufzeigt, den wir für unser aller Wohl gehen können, dann sehen wir alle denselben Weg. In diesem Weg können Machtstreitigkeiten, Töten und Angreifen, Liebe, erleben und klares Wahrnehmen nebeneinander existieren, müssen und können auch nie ausgeschlossen werden und dennoch bewegen wir uns alle in dieser echt funktionierenden Koexistenz in dieselbe Richtung. Auf eine schönere, lebendigere Welt zu, die, die wir alle sehen wollen. Es ist möglich, so zu handeln, wenn wir ernsthaft bemüht sind, ehrlich hinzusehen, für unser aller, für unser eigen Wohl. Das steht zusammen. Es ist sogar ein berechnender Weg, aber das wichtige ist, jeder kann ihn für sich selbst sehen und seine tiefe Wahrheit erkennen.
Es macht gesamt keinen Unterschied, aus welchem Grund, nur dass wir bereit sind etwas einzugestehen und unseren Kurs zu ändern.
Du bist so groß. Du leuchtest so. Bist du eine alte Seele?
Wer weiß. Ich weiß nicht. Frag die darüber, ich bin noch sehr jung, mein Kontakt noch sehr transparent in alle Ebenen, aber das weiß ich nicht.
(Ein Gewölbe, ein Lichtraum mit goldenem Herzen, der Essenz seines jetzigen Seins, als gäbe es nichts, gar nichts anderes für diesen Baum; als wäre er der einzige Anteil seiner kleinen Seele, der je hier lebte, zeigt sich mir. Prompt verwoben in ein riesiges, strahlendes Kommunikationsnetz aller Bäume dieses Waldes, und darüber hinaus. Kommunikation und Bildung einer ganz anderen Realität und Ebene, auf genau derselben Welt. Dasselbe, was meine Augen sehen, nur anders... Die Stimmen der anderen Bäume flüstern, toben auf das Bäumlein ein. Wie könnte er anders, als weise, oder wenigstens voll an Wissen sein, bei diesem Verbindungsnetz, in welchem er lebt.
Sein Kontakt beleibt klar, obwohl ich vermutete, dass er unter dem Druck der anderen abbrechen würde.)
Was soll ich machen?
Sage es allen, gib es weiter, schaffe eine Gruppe, bringe es den Menschen nahe, rede darüber, bringe sie dazu, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren.
Das klingt wie eine Sekte, ich zögerte.
Ohne dem Wissen geht es nicht und das Verständnis, das Vertrauen, das neu-kulturelle Gernerationswissen kommt erst mit der Zahl an Individuen, die Neues sehen, lernen und umsetzen können. Hilf ihnen verstehen. „Baumversteher“ zu werden.
Danke dir, kleiner Baum. Ich muss nun gehen.
Vergiss nur nicht, darüber zu sehen, auf die andere Seite der Mauer. Herüber zu uns.
Nein, ich vergesse nicht und ich werde auch hiervon berichten. Wir sind alle eins.
Ja, genau......
Ich leinte Jala los, verwirrt, aber doch mit einem ganz guten, starken Gefühl, dass es sich nun weder um eine Sekte, noch sonst etwas schlechtes handelte, aber wohl um etwas: Um blutige Not.
Als wir davon fuhren, dachte ich an den Genuss eines Apfels für meinen ausdauernden Hund und mich und bereis nach der nächsten Ecke lag unter lauter schimmelnden, verwurmten Äpfeln hinter einem Gartenzaun, genau ein einziger, gesunder, köstlicher vor dem Zaun, vor meinen Füßen.
Ich hatte nicht deswegen angehalten, aber was macht mir schon der glückliche Zufall. Angst sicher nicht. Aber ein Lächeln in meinem Gesicht. - und einen glücklich schmatzenden Hund :)
LG, Lisa
leuchtende Bäume
Ich radelte mit Jala , meiner Hündin, einen Weg entlang, von dem ich wusste, dass ich ihn nur wenige Meter weiter fahren und dann umkehren würde.
Warum ich hier fuhr?
Es hatte so schön, so Herz-knisternd ausgesehen, obwohl ich nichts auffallend Hübsches entdecken konnte. Grob in die Kürze gemähte Wiesen, angepflanzte Bäumchen in Plastikhüllen. Die vom frühen Nachmittagslicht abgewendete Seite eines künstlichen Waldrandes an einer künstlichen Lichtung - ergo, ein sehr dunkles Fleckchen -, auf einem ebenso künstlich angelegten Weg.
Aber nun war ich schon unterwegs, nichts hielt mich mehr auf! Der Wind schüttelte Blätter von den hohen Bäumen herab, welche wunderschön zu Boden glitten und mich erfreuten.
Jala war etwas gelangweilt und ich reihte mich hinter ihr ein, um sie zu motivieren, selbst Tempo und Pause zu bestimmen. Sie legte etwas zu und spitzte die Lauscher.
Zu meiner Linken sah ich eine Art von geschlossenen, kleinen Holzfutterkisten für Wildtiere, oder Vögel. Rund herum wurden neue Bäume gepflanzt, ganz junge, dürre Gestelle, die mit den bereits gesichteten Plastikhüllen geschützt, einen Kreis um des Jägers Werk bildeten.
Ich dachte daran, dass dies wohl ihr erster Winter hier sein mochte, und dass, auch wenn der Zweck ihrer Anpflanzung mir unbekannt war, in vielen Jahren hier ein merkwürdiger Baumkreis stehen würde und ich fragte mich, ob die Leute dann noch wissen werden, dass es „bloß wegen einer Futterstelle“ angelegt worden war? Oder ob diese sanften Pflanzenwesen dann überhaupt noch existierten? Würde die Umwelt noch aussehen wie heute: umringt von spärlich vorhandenen, bereits älteren Artgenossen und dichtem Buschwerk, welches voll von Abfällen: Styropor und Dosen war?
Um ehrlich zu sein, machte ich mir mehr Sorgen um die kreisförmige Anordnung der Pflanzen, als um sonst irgendetwas, das eventuell von echter Bedeutung war. Da entdeckte ich, dass der Weg weiter hinten steil bergauf und weiters in eine ganz falsche Richtung führte. Wir drehten kurzerhand um.
Und als ich da so sorglos, oder eher unwichtig-besorgt, abermals an der Futterstelle vorbei fuhr, riss ich den Kopf ganz plötzlich herum, und STARRTE einen der jungen Bäume an, als ich seine breite, leuchtende Aura sah.
Wäre in diesem Augenblick ein großer Stein vor meinem Fahrrad im Weg gewesen, ich wäre hochkant darüber gesegelt, mit dem Gesicht voran zu Boden: „Mhm, lecker, feuchte Weinerwalderde mit dem gewissen Schuss an frischem Humus im Nachgeschmack!!“
Aber man hat ja als Dummer auch mal Glück, dachte ich selig :)
Ich hielt an, ließ das Fahrrad zu Boden, leinte Jala daneben an einem dickeren Stamm an und ging näher zu der jungen Pflanze. Erst zögerte ich, aber die Stimme war immer wieder ganz klar in meinem Kopf: „Komm, setz dich zu mir, lass uns reden.“
Als ich den dünnen Baum berührte, zog ein fast stechender, kribbelnder Druck ganz, ganz langsam von meinen Fingern in den Arm und weiters durch alle Glieder, bis zum Herz. Ich zögerte, sendete ein - Aber ich stehe gerne., bekam ein - Ich will nur, dass du den Boden fühlst, richtig, auf deiner bloßen Haut., zurück und beugte mich folgsam hinunter um das nasse, teils verstorbene Gras zu berühren, ganz weich, und die Stabilität der Erde darunter. Energie tauchte tief in mich ein. Die Wahrnehmung von Kalt und Nass macht das Schuhwerk an meinen Füßen unliebsam. Ich hätte es tatsächlich nun gerne auf der nackten Haut empfunden.
- / Später erst ging ich noch einen Weg barfuß durch den Wald nach Hause, inspiriert und aufgelockert von diesem Erlebnis. Der Boden war nicht kalt, trotz der Minusgrade rundum. / -
Als ich wieder mit der Linken den Jungbaum umfasste, schoss stechender Schmerz im meine rechte Hand. Au!!
- / Später würde ich mit Rechts unabsichtlich in einen ungesehenen Dornbusch geraten und den Schmerz physisch noch einmal empfinden. Auch bluten. / -
Ich empfing ein Wissen, eine Emotion. Dies ist deine Erdung, ich bin deine Verbindung zum (zu unserem) Geist, würde es in Worten heißen.
Da hatte das Bäumlein mit der starken Stimme meine Aufmerksamkeit ganz errungen. Ich fühlte mich, als wäre ich nun ein ebenbürtiger Teil. Auch ein Baum - fast wie. Gleiche Rechte, gleicher Zugriff, gleiches Verständnis. Aufgenommen in eine „Gruppe“ von Bäumen, eine Familie?
Euer aller Geist?, dachte ich an die gesammte Baumheit gerichtet, sozusagen.
Feuer ist da und tötet uns. Überall, weltweit. (Ich empfand dieses globale Unheil, Uneins sein)
Wasser, das mit sich reist, überschwemmt; das Nichts und die Dürre, die Steine, die da sind; bloß Steine sind.
Wir leiden nicht unter anderen, sondern unter denselben Dingen.
Wir wollen keinen Krieg, wir wollen Frieden mit euch. (Herzklopfen)
Frieden zwischen den Menschen und den Pflanzen?
Ja, Frieden zwischen allem, was ist. Jeder Kreatur, denn nur so schaffen wir es. Alles was hier ist, lebt in demselben Rahmen, unter demselben Licht, wir sind nicht separiert, wir SIND eins. Das ist nicht anzuzweifeln. Wir sind diese Einheit, die kämpft.
Kampf gegen Krieg?, ich stand kopfschüttelnd.
Ein Kampf gegen den Kampf. Es sind dringende Zeiten, wir müssen gegenwirken.
Aber wie kann das eine das andere besiegen? Die Werte verändern?
Erfasse unsere Masse. Die Masse ALLER energetischen und lebenden Wesen auf diesem Planeten. fasse sie zusammen, als diejenigen, die alle unter dem gleichen Lichtstrahl leben. Das Licht steht als Stütze, als autonome Quelle an Sehen und Erkennen über jedem von uns. Es zeugt uns, gibt uns Maß und Richtung in unserem ganzen Leben.
Wenn wir alle ehrlich auf den Weg achten, den das Licht auf unserer Welt aufzeigt, den wir für unser aller Wohl gehen können, dann sehen wir alle denselben Weg. In diesem Weg können Machtstreitigkeiten, Töten und Angreifen, Liebe, erleben und klares Wahrnehmen nebeneinander existieren, müssen und können auch nie ausgeschlossen werden und dennoch bewegen wir uns alle in dieser echt funktionierenden Koexistenz in dieselbe Richtung. Auf eine schönere, lebendigere Welt zu, die, die wir alle sehen wollen. Es ist möglich, so zu handeln, wenn wir ernsthaft bemüht sind, ehrlich hinzusehen, für unser aller, für unser eigen Wohl. Das steht zusammen. Es ist sogar ein berechnender Weg, aber das wichtige ist, jeder kann ihn für sich selbst sehen und seine tiefe Wahrheit erkennen.
Es macht gesamt keinen Unterschied, aus welchem Grund, nur dass wir bereit sind etwas einzugestehen und unseren Kurs zu ändern.
Du bist so groß. Du leuchtest so. Bist du eine alte Seele?
Wer weiß. Ich weiß nicht. Frag die darüber, ich bin noch sehr jung, mein Kontakt noch sehr transparent in alle Ebenen, aber das weiß ich nicht.
(Ein Gewölbe, ein Lichtraum mit goldenem Herzen, der Essenz seines jetzigen Seins, als gäbe es nichts, gar nichts anderes für diesen Baum; als wäre er der einzige Anteil seiner kleinen Seele, der je hier lebte, zeigt sich mir. Prompt verwoben in ein riesiges, strahlendes Kommunikationsnetz aller Bäume dieses Waldes, und darüber hinaus. Kommunikation und Bildung einer ganz anderen Realität und Ebene, auf genau derselben Welt. Dasselbe, was meine Augen sehen, nur anders... Die Stimmen der anderen Bäume flüstern, toben auf das Bäumlein ein. Wie könnte er anders, als weise, oder wenigstens voll an Wissen sein, bei diesem Verbindungsnetz, in welchem er lebt.
Sein Kontakt beleibt klar, obwohl ich vermutete, dass er unter dem Druck der anderen abbrechen würde.)
Was soll ich machen?
Sage es allen, gib es weiter, schaffe eine Gruppe, bringe es den Menschen nahe, rede darüber, bringe sie dazu, mit ihrer Umwelt zu kommunizieren.
Das klingt wie eine Sekte, ich zögerte.
Ohne dem Wissen geht es nicht und das Verständnis, das Vertrauen, das neu-kulturelle Gernerationswissen kommt erst mit der Zahl an Individuen, die Neues sehen, lernen und umsetzen können. Hilf ihnen verstehen. „Baumversteher“ zu werden.
Danke dir, kleiner Baum. Ich muss nun gehen.
Vergiss nur nicht, darüber zu sehen, auf die andere Seite der Mauer. Herüber zu uns.
Nein, ich vergesse nicht und ich werde auch hiervon berichten. Wir sind alle eins.
Ja, genau......
Ich leinte Jala los, verwirrt, aber doch mit einem ganz guten, starken Gefühl, dass es sich nun weder um eine Sekte, noch sonst etwas schlechtes handelte, aber wohl um etwas: Um blutige Not.
Als wir davon fuhren, dachte ich an den Genuss eines Apfels für meinen ausdauernden Hund und mich und bereis nach der nächsten Ecke lag unter lauter schimmelnden, verwurmten Äpfeln hinter einem Gartenzaun, genau ein einziger, gesunder, köstlicher vor dem Zaun, vor meinen Füßen.
Ich hatte nicht deswegen angehalten, aber was macht mir schon der glückliche Zufall. Angst sicher nicht. Aber ein Lächeln in meinem Gesicht. - und einen glücklich schmatzenden Hund :)
LG, Lisa