Jala
01.09.2011, 16:03
Hallo zusammen,
ich habe mal versucht, das Gespräch mit meiner Aloe mitzuschreiben, auch wenn sowas leider oft sehr menschlich klingt, weil ich es nicht in einer textwurscht runter schreiben wollte mit: ich nehme genau das und das von ihr wahr - dazu war ich zu faul *hust*
Hoffe, es gefällt euch vielleicht trotzdem, auch wenn ich zu allem, was ca nach der hälfte kam mit diesem Lied, irgendwo sehr skeptisch bin, aber was solls, es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir erkennen können. :lol2:
Und mein Herz fand das bekannt, habe Bäume schon singen "hören" des öfteren, also wieso nicht "instinktiv" dasselbe "Lied" bei einer gewissen Situation (Wind) ;) ?
Sie ist von botanoadopt (dot) de, daher auch ihr Name. War "Liebe auf den ersten Blick" und ja, sowas funktioniert anscheinend auch bei Pflanzen, sonst hätte ich mir die Mühe nicht gemacht, sie dort heraus zu holen :angel1: Bin auch um viele Erfahrungen reicher mit ihr geworden, was Pflanzen-TK betrifft, aber habe nie mitgeschrieben und jetzt durch Umzug, Ferien, Schule lange nichts mehr mit ihr "gemacht". Keine langen Gespräche, keine Musik für sie gespielt, etc.
Ich fand den Anfang übrigens seltsam, dass sie dachte, dass an sie vergessen hat? Vielleicht, weil jeder Standortwechsel bisher auch neues zuhause hieß (bin noch nicht lange in meiner neuen Wohnung neben unserer alten)? So ähnlich wie Traumata bei Tieren und Menschen? :garf:
----------------
Pandorra?
Du kannst dich an meinen namen erinnern? (freude)
Ja, klar!
Ich dachte schon, es wäre alles verloren. Diese bösen katzen haben mich zugerichtet. Das ist etwas!
Ich weiß, es macht mich auch sehr traurig, ich will dich wieder strahlen sehen!
Was habe ich früher gestrahlt! Klein aber fein, wie ich war und nun, sieh mich an, nichts geblieben von dem glanz, außer ein halm genesung und zukunft. Traurig, nicht wahr? Sehr traurig finde ich das.
Ach, pandorra, ich liebe dich auch so.
Danke, das ist schön!
Und ich bin mir sicher, dass du wieder topfit wirst!
Hoffen wir das mal, ich sehne den tag herbei, das wird noch dauern.
Ja, du wächst so langsam....
Ich weiß, ich bin auch traurig/empör deshalb, aber das habe ich von meiner mutter genetisch mitbekommen...
Kann ich dir irgendwie helfen, pandorra?
Du kannst mir reichlich wasser geben, in meinem zustand kann ich kaum verwelken davon.
Aber zu viel wasser ist angeblich gift für aloen und du bist bisher immer schnell gelb geworden, wenn ich das tat?
Ja, aber nun bitte ich dich darum. Jeden tag ein kleines löffelchen wasser, ist das gut? Nicht so viel auf einmal wie letztens, die ganze muschelschale voll, das war zu viel/bitter.
Entschuldige pandorra! Wenn du möchtest, gebe ich dir gerne deinen löffel, ich hoffe ich erinnere mich daran!
Mach es doch zu einem täglichen ritual in der früh, und dazu spielst du mir etwas musik vor, wie damals noch, weißt du?
Ja, ich weiß. Mit der gitarre, gesang, oder digitaler musik?
Mir ist es egal, aber den natürlichen klang ag ich am allerliebsten, mit seinen feinen energien, wenn man hautnah dran ist. Das ist so schön.
Ach, ein herrliches gefühl, das du mir da übermittelst!
Nicht wahr, liebe lisa?! Es ist schon herrlich, eine pflanze zu sein, ich bin sehr stolz darauf, was ich bin. Jetzt noch mehr als vorhin (vor der katzen attacke), es gibt mir irgendwie kraft und sinn. Ein neuer blickwinkel.
Pandorra, darf ich mich etwas einfühlen in dein pflanze.-sein?
Aber gerne, ich bin mir nur nicht sicher ob deine sinne ausreichen, aber versuchen wir es! Leg die hände flach aus und lass alles ruhig liegen, ich zeige dir die welt aus meinen „augen“/sinnen.
Danke! –innen leuchtet ein ganz starkes licht.... es gleitet, aber doch ist es fest. An der knolle, wo alle blätter entspringen. Ich kann es riechen. wie geruchsinn(!). Ich rieche ein anderes pflanzenherz. Die information geht über die luft, so könnte ich ein anderes wahrnehmen. Das ist wunderschön. Und zugleich klingt es auch. Schallwellen überbringen information, ich „höre“ sie, nehme sie war, aber es ist ein ganz leiser pegel. wie kleine, feine, entfernte pulsschläge. So zart und irgendwie wie „bedeckt“, akustisch unterdrückt.
Du schreibst zu viel.
Okay, ich werde nur fühlen.
Um meine finger weht wind. Es wird ganz kalt und zart spielen die bewegungen auf und ab. meine blätter sind umwoben von kreisenden netzen an energie und luft. So ist es und auch stärker, wenn insekten darum fliegen, aber auch manchmal, wenn der wind spielt, energienetze sich „verhengen“. Diese kühle leichtigkeit ist wunderbar.
Überhaupt ist die information des herums einzigartig. In mir ist es dunkel und nur diese klänge, wasser und luft sind helle energien, die ich sehe. Aber nicht nur, auch die elektrischen impulse, meine nerven, die das wasser durch die blätter pumpen. Es ist, als würde durch meinen ganzen leib etwas pumpen. Atmen und trinken in einem – genauso kühl und erfrischend gemeinsam, wie belebend –, es existiert nur in einem fluss, von meinen zarten, feinen wurzeln, bis zu den kleinen stacheln meiner blätter hinauf. Es ist ein fluss, der unerschiedlich in jedem blatt funktioniert, aber in seinem gesamten wieder harmoniert. Das junge, intakte blatt ist ganz besonders schnell und stark unter druck. Einerseits ist es das einzige mit noch gesunder spitze, andererseits vermittelt pandorra, dass jedes junge blatt mehr energie zum treiben braucht, als ein altes, das sich mehr selbst versorgt und schon in sich speichert.
Du fühlst den puls von etwas neuem immer stärker, als den von etwas gereiftem, „erwachsenen“.
Ohne mund und nase zu leben, veranlasst mich dazu, selbst das atmen aufzuhören, bis ich keine luft mehr bekomme und üb erhaupt erst bemerke, dass ich luft angehalten habe. Es ist nicht anstrengend, sondern ganz anders. es fühlt sich kurz so an, als wären diese, meine sinne, beteubt und außer gefecht gesetzt. oder doch so, dass sie einfach nicht existieren, wenn ich in pandorra fühle. trotzdem ist das leben erlebbar und leicht, wie ich empfinde. Es ist himmlisch, dieses zirkulieren zu fühlen. Es is wunderschön den spaß pandorras an meiner faszination zu erkennen. Ich liebe sie sehr, sage ich ihr durch das lächeln, dass ich irgendwann auf meinen lippen bemerke, als es schon sekunden oder minuten dort weilen muss.
Ich habe muschel und stiergeweih in ihrem topf, es sind energetische reiniger des waldes, die ich durch geistige führung/innerlichen, geistigen radar fand und die mir als heilende objekte gezeigt wurden. Das geweih ist etwas ganz besonderes für mich. Einst ein großer "beweis" meiner verbindung und vorallem so stark. Pandorra bat mich darum, es bei ihr zu lassen, als ich es dort einmal abgestellt hatte. Die muschel sollte kranke energien fort tragen und aufsaugen. Doch länger als einen tag hatte ihre linderung nicht gehalten, laut pandorra. Auch nun seien die objekte nicht mehr stark und rein, vor allem das geweih.
Ich werde sie waschen und ins licht stellen, schlage ich pandorra vor, was sie gut findet. Sie sehnt sich nach etwas und ich frage, wonach. Nach einem stein? Fühle ich irgendwie.
Ja, die murmel, antwortet sie und ich atme auf. ach ja, die murmel, die ganz zu beginn eine lange zeit in ihrem topf gelegen hatte. Ich hatte aufgeräumt und gedacht, das wäre so okay. Ich verspreche nun, sie zu suchen und zumindest irgendeine murmel wieder zu ihr zu setzen.
Sie dankt und freut sich auf das glas und die bunten farben und deren wirkung. Sie mag diese anwesenheit. Musik und schöne materialien können so einiges in pandorra regen.
Ich bin froh, dass sie sich freut. Es scheint ihr schon etwas besser zu gehen, innerlich/energetisch, seit die katzen alle blätter, bis auf ein junges. Ab- und angebissen hatten. Die arme.
Heute gab sie mir schon einen hinweis auf das licht und nun zum wasser. Es ist anders, als wie sie gesund war, da war wasser ziemlich unerwünscht. doch ich vertraue ihr jetzt.
Sie zeigte mir auch, was luftzirkulation ausmacht, im gespür und in der kommunikation einer pflanze. So tief ließ sie mich noch nie einsicht nehmen, oder hatten wir nur immer eher gespräche über musik und deren wirkung auf sie o.ä.? schön, dass es jetzt so weit gereicht hat zumindest.
Ich frage sie nach der sehnsucht zu einer partnerpflanze in ihrer nähe/ihrem topf. das thema war einmal recht groß, aber ich hatte nichts gefunden in meiner umgebung und irgendwoher wollte ich nichts.
Diese sehnsucht ist ziemlich erloschen. Momentan steht das überleben an oberster stelle, fühle ich. Damit ist sie sozusagen wieder „beschäftigt“. Aber eine klimatisch zonenbedingt verwandte pflanze, würde sie irgendwann noch immer freuen. Das verstehe ich gut. Ich suche schon länger für sie.... aber auch eine pflanze anderer art würde sie mittlerweile mehr freuen, als früher.
Danke, pandorra! Ich habe es sehr genossen! Willst du mir noch etwas mitteilen?
Ja, die geschichte von einem lied!
Die geschichte, oder das lied?
Lausche einfach, es ist dassselbe.
Okay, ich lausche jetzt! (freue mich)
wörtlich ca.:
In den bäumen fließt der wind,
in den orten/räumen der blätter ist er daheim,
hallt, bis in die frucht,
in jedem samenkornkind das wächst,
geht er mitein,
bis ein neuer anfang entsteht.
Das ist die geschichte vom wind.
Es ging noch weiter, aber es ist wie eine blockade. ging es nicht weiter? erinnert sie sich nicht?
Das haben die kinder um mich gesungen, sagt sie. (sie war früher irgendwo in deutschland immer. ich sehe immer laubbäume, sie meint wohl einen wald, vielleicht auch den, den sie hier sieht.)
Menschenkinder?
Kinder aller art. Elfen, Feen, waldgeister, die im wind spielten, so wurde es weiter getragen bei uns. Auch manche menschen haben es gesungen, wenn sie es kannten, in der geschichte des liedes. Es gibt viele strophen mit unterschiedlichen themen, es entstammt einem alten volkslied eines alten volkes.
Menschenvolk?
Ich weiß es nicht. Ich glaube eher nicht. Melodie und bedeutung kann nur eine pflanze so übermitteln. Das lied besteht ja nicht aus worten, sondern aus bedeutungen, vibrationen, luftintentionen, samenbildung und vermehrung der bäume, ihre heimat inmitten der blätter, mit denen sie „räume/orte“ bilden. Es ist ein hochkoomplexes lied, dass nie ganz weitergegeben werden kann, weil immer ein, zwei sinne verloren gehen, oder dazu kommen, aber gerade das macht es so bildhübsch, und einzigartig, wenn es gesungen wird.
Hast du es schon einmal von den lärchen vor unseren fenstern zum friedhof gehört, die dort stehen? da ist ja auch "mein baum" darunter....
Von den lärchen auf der anderen seite? Nicht nur einmal, aber sie singen es ganz anders, viel dumpfer und unbemerkter, trauen sich nicht so heraus damit. die energie eines waldes macht die bäume stark, so vereinsamt und separiert von allen, kommen sie sich schäbig und klein vor, das ist nicht so leicht für einen baum, auch wenn er nach außen keine regung zeigt, es ist ein ebenso hochkomplexes system, wie es eine anforderung an all diese sinne ist, wenn sie das lied singen. Es ist etwas universelles, ein gefühl, das manche momente immer wieder wecken und das daher immer neu und anders gestaltet sein wird, obwohl dasselbe (sie redet vom lied). aber es ist traurig, es von diesen bäumen dort zu hören, weil sie so klein und leise damit singen. Es ist ein großes und schönes lied. So habe ich es kennen gelernt. Es gab tage, an denen der ganze wald drei- viermal danach tobte, wie ein sturm, eine windboe, die durch ihn hindurch fegt. Vermutlich war so ein windstoß auch ursache des gesangs und wirklich da.
Das ist eine schöne und berauschende vorstellung, pandorra, danke!
Ich danke dir, fürs „zuhören“, es war gut, es zu singen und mitzuteilen. Ich bin nur traurig, dass meine eigene stimme so klein und schwach geworden ist, seit ich es das letzte mal gesungen habe.
Hat dich das gekippte fenster, an dem du jetzt stehst, dazu inspiriert, zu dem lied?
Ja, ein bisschen, es kam mir wieder in erinnerung, nachdem ich dir gezeigt hatte, wie kühl und gut luft sein kann, obwohl wir termisch, wie sonst anders empfinden. Ich rieche den wind und seine informationen auf meine art. Es ist einfach ein anderes dasein, dass ich führe.
Pandorra, bist du glücklich?
Na ja, so glücklich wie ich so angeschlagen sein kann. Aber ich bin optimistisch, wie jedes lebeswesen. Es wird weiter und bergauf gehen und dafür kämpfe ich hart in mir selbst, wortwörtlich genommen. Es macht spaß, dem leben ein schnippchen zu schlagen und wieder gesund und groß zu werden. Das freut mich schon jetzt, treibt mich an und ich danke dir für die möglichkeit, hier ein zuhause gefunden zu haben, auch wenn wir nicht immer so viel zeit miteinander haben, wie es schön wäre.
Pandorra, ich bin tief berührt und geehrt, wieder mit dir gesprochen zu haben, in ausführlicher form. Ich respektiere und ehre dich und hab dich unwahrscheinlich gerne, du weißt.
Ja ich weiß, liebe lisa, es geht mir mit dir in solchen momenten genauso. Eine hingezogenheit zu der inneren herzensenergie, in der du weilst. Das ist sehr schön, finde ich, damit kontakt zu haben. Danke dir.
Ich freue mich gerade, ohne worte, meine plfanzenfreundin :)
Wir teilen diese harmonie im stillen. Im gefühlten. Im kommunizierten, geistigen, spirituellen auch.
Es ist schön, mit ihr gesprochen zu haben. Danke, das so etwas möglich ist.
Dein stern leuchtet hell. Behalte ihn dir so. ich werde jetzt ruhen, eine pflanze erlebt ganz anders, auch in der zeit, was geschieht. Aber vergiss die reinigung der gegenstände nicht!
Werde ich nicht. Tschüss!
----
bin ich verrückt, oder verrückt? :garf:
ich habe mal versucht, das Gespräch mit meiner Aloe mitzuschreiben, auch wenn sowas leider oft sehr menschlich klingt, weil ich es nicht in einer textwurscht runter schreiben wollte mit: ich nehme genau das und das von ihr wahr - dazu war ich zu faul *hust*
Hoffe, es gefällt euch vielleicht trotzdem, auch wenn ich zu allem, was ca nach der hälfte kam mit diesem Lied, irgendwo sehr skeptisch bin, aber was solls, es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir erkennen können. :lol2:
Und mein Herz fand das bekannt, habe Bäume schon singen "hören" des öfteren, also wieso nicht "instinktiv" dasselbe "Lied" bei einer gewissen Situation (Wind) ;) ?
Sie ist von botanoadopt (dot) de, daher auch ihr Name. War "Liebe auf den ersten Blick" und ja, sowas funktioniert anscheinend auch bei Pflanzen, sonst hätte ich mir die Mühe nicht gemacht, sie dort heraus zu holen :angel1: Bin auch um viele Erfahrungen reicher mit ihr geworden, was Pflanzen-TK betrifft, aber habe nie mitgeschrieben und jetzt durch Umzug, Ferien, Schule lange nichts mehr mit ihr "gemacht". Keine langen Gespräche, keine Musik für sie gespielt, etc.
Ich fand den Anfang übrigens seltsam, dass sie dachte, dass an sie vergessen hat? Vielleicht, weil jeder Standortwechsel bisher auch neues zuhause hieß (bin noch nicht lange in meiner neuen Wohnung neben unserer alten)? So ähnlich wie Traumata bei Tieren und Menschen? :garf:
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Pandorra?
Du kannst dich an meinen namen erinnern? (freude)
Ja, klar!
Ich dachte schon, es wäre alles verloren. Diese bösen katzen haben mich zugerichtet. Das ist etwas!
Ich weiß, es macht mich auch sehr traurig, ich will dich wieder strahlen sehen!
Was habe ich früher gestrahlt! Klein aber fein, wie ich war und nun, sieh mich an, nichts geblieben von dem glanz, außer ein halm genesung und zukunft. Traurig, nicht wahr? Sehr traurig finde ich das.
Ach, pandorra, ich liebe dich auch so.
Danke, das ist schön!
Und ich bin mir sicher, dass du wieder topfit wirst!
Hoffen wir das mal, ich sehne den tag herbei, das wird noch dauern.
Ja, du wächst so langsam....
Ich weiß, ich bin auch traurig/empör deshalb, aber das habe ich von meiner mutter genetisch mitbekommen...
Kann ich dir irgendwie helfen, pandorra?
Du kannst mir reichlich wasser geben, in meinem zustand kann ich kaum verwelken davon.
Aber zu viel wasser ist angeblich gift für aloen und du bist bisher immer schnell gelb geworden, wenn ich das tat?
Ja, aber nun bitte ich dich darum. Jeden tag ein kleines löffelchen wasser, ist das gut? Nicht so viel auf einmal wie letztens, die ganze muschelschale voll, das war zu viel/bitter.
Entschuldige pandorra! Wenn du möchtest, gebe ich dir gerne deinen löffel, ich hoffe ich erinnere mich daran!
Mach es doch zu einem täglichen ritual in der früh, und dazu spielst du mir etwas musik vor, wie damals noch, weißt du?
Ja, ich weiß. Mit der gitarre, gesang, oder digitaler musik?
Mir ist es egal, aber den natürlichen klang ag ich am allerliebsten, mit seinen feinen energien, wenn man hautnah dran ist. Das ist so schön.
Ach, ein herrliches gefühl, das du mir da übermittelst!
Nicht wahr, liebe lisa?! Es ist schon herrlich, eine pflanze zu sein, ich bin sehr stolz darauf, was ich bin. Jetzt noch mehr als vorhin (vor der katzen attacke), es gibt mir irgendwie kraft und sinn. Ein neuer blickwinkel.
Pandorra, darf ich mich etwas einfühlen in dein pflanze.-sein?
Aber gerne, ich bin mir nur nicht sicher ob deine sinne ausreichen, aber versuchen wir es! Leg die hände flach aus und lass alles ruhig liegen, ich zeige dir die welt aus meinen „augen“/sinnen.
Danke! –innen leuchtet ein ganz starkes licht.... es gleitet, aber doch ist es fest. An der knolle, wo alle blätter entspringen. Ich kann es riechen. wie geruchsinn(!). Ich rieche ein anderes pflanzenherz. Die information geht über die luft, so könnte ich ein anderes wahrnehmen. Das ist wunderschön. Und zugleich klingt es auch. Schallwellen überbringen information, ich „höre“ sie, nehme sie war, aber es ist ein ganz leiser pegel. wie kleine, feine, entfernte pulsschläge. So zart und irgendwie wie „bedeckt“, akustisch unterdrückt.
Du schreibst zu viel.
Okay, ich werde nur fühlen.
Um meine finger weht wind. Es wird ganz kalt und zart spielen die bewegungen auf und ab. meine blätter sind umwoben von kreisenden netzen an energie und luft. So ist es und auch stärker, wenn insekten darum fliegen, aber auch manchmal, wenn der wind spielt, energienetze sich „verhengen“. Diese kühle leichtigkeit ist wunderbar.
Überhaupt ist die information des herums einzigartig. In mir ist es dunkel und nur diese klänge, wasser und luft sind helle energien, die ich sehe. Aber nicht nur, auch die elektrischen impulse, meine nerven, die das wasser durch die blätter pumpen. Es ist, als würde durch meinen ganzen leib etwas pumpen. Atmen und trinken in einem – genauso kühl und erfrischend gemeinsam, wie belebend –, es existiert nur in einem fluss, von meinen zarten, feinen wurzeln, bis zu den kleinen stacheln meiner blätter hinauf. Es ist ein fluss, der unerschiedlich in jedem blatt funktioniert, aber in seinem gesamten wieder harmoniert. Das junge, intakte blatt ist ganz besonders schnell und stark unter druck. Einerseits ist es das einzige mit noch gesunder spitze, andererseits vermittelt pandorra, dass jedes junge blatt mehr energie zum treiben braucht, als ein altes, das sich mehr selbst versorgt und schon in sich speichert.
Du fühlst den puls von etwas neuem immer stärker, als den von etwas gereiftem, „erwachsenen“.
Ohne mund und nase zu leben, veranlasst mich dazu, selbst das atmen aufzuhören, bis ich keine luft mehr bekomme und üb erhaupt erst bemerke, dass ich luft angehalten habe. Es ist nicht anstrengend, sondern ganz anders. es fühlt sich kurz so an, als wären diese, meine sinne, beteubt und außer gefecht gesetzt. oder doch so, dass sie einfach nicht existieren, wenn ich in pandorra fühle. trotzdem ist das leben erlebbar und leicht, wie ich empfinde. Es ist himmlisch, dieses zirkulieren zu fühlen. Es is wunderschön den spaß pandorras an meiner faszination zu erkennen. Ich liebe sie sehr, sage ich ihr durch das lächeln, dass ich irgendwann auf meinen lippen bemerke, als es schon sekunden oder minuten dort weilen muss.
Ich habe muschel und stiergeweih in ihrem topf, es sind energetische reiniger des waldes, die ich durch geistige führung/innerlichen, geistigen radar fand und die mir als heilende objekte gezeigt wurden. Das geweih ist etwas ganz besonderes für mich. Einst ein großer "beweis" meiner verbindung und vorallem so stark. Pandorra bat mich darum, es bei ihr zu lassen, als ich es dort einmal abgestellt hatte. Die muschel sollte kranke energien fort tragen und aufsaugen. Doch länger als einen tag hatte ihre linderung nicht gehalten, laut pandorra. Auch nun seien die objekte nicht mehr stark und rein, vor allem das geweih.
Ich werde sie waschen und ins licht stellen, schlage ich pandorra vor, was sie gut findet. Sie sehnt sich nach etwas und ich frage, wonach. Nach einem stein? Fühle ich irgendwie.
Ja, die murmel, antwortet sie und ich atme auf. ach ja, die murmel, die ganz zu beginn eine lange zeit in ihrem topf gelegen hatte. Ich hatte aufgeräumt und gedacht, das wäre so okay. Ich verspreche nun, sie zu suchen und zumindest irgendeine murmel wieder zu ihr zu setzen.
Sie dankt und freut sich auf das glas und die bunten farben und deren wirkung. Sie mag diese anwesenheit. Musik und schöne materialien können so einiges in pandorra regen.
Ich bin froh, dass sie sich freut. Es scheint ihr schon etwas besser zu gehen, innerlich/energetisch, seit die katzen alle blätter, bis auf ein junges. Ab- und angebissen hatten. Die arme.
Heute gab sie mir schon einen hinweis auf das licht und nun zum wasser. Es ist anders, als wie sie gesund war, da war wasser ziemlich unerwünscht. doch ich vertraue ihr jetzt.
Sie zeigte mir auch, was luftzirkulation ausmacht, im gespür und in der kommunikation einer pflanze. So tief ließ sie mich noch nie einsicht nehmen, oder hatten wir nur immer eher gespräche über musik und deren wirkung auf sie o.ä.? schön, dass es jetzt so weit gereicht hat zumindest.
Ich frage sie nach der sehnsucht zu einer partnerpflanze in ihrer nähe/ihrem topf. das thema war einmal recht groß, aber ich hatte nichts gefunden in meiner umgebung und irgendwoher wollte ich nichts.
Diese sehnsucht ist ziemlich erloschen. Momentan steht das überleben an oberster stelle, fühle ich. Damit ist sie sozusagen wieder „beschäftigt“. Aber eine klimatisch zonenbedingt verwandte pflanze, würde sie irgendwann noch immer freuen. Das verstehe ich gut. Ich suche schon länger für sie.... aber auch eine pflanze anderer art würde sie mittlerweile mehr freuen, als früher.
Danke, pandorra! Ich habe es sehr genossen! Willst du mir noch etwas mitteilen?
Ja, die geschichte von einem lied!
Die geschichte, oder das lied?
Lausche einfach, es ist dassselbe.
Okay, ich lausche jetzt! (freue mich)
wörtlich ca.:
In den bäumen fließt der wind,
in den orten/räumen der blätter ist er daheim,
hallt, bis in die frucht,
in jedem samenkornkind das wächst,
geht er mitein,
bis ein neuer anfang entsteht.
Das ist die geschichte vom wind.
Es ging noch weiter, aber es ist wie eine blockade. ging es nicht weiter? erinnert sie sich nicht?
Das haben die kinder um mich gesungen, sagt sie. (sie war früher irgendwo in deutschland immer. ich sehe immer laubbäume, sie meint wohl einen wald, vielleicht auch den, den sie hier sieht.)
Menschenkinder?
Kinder aller art. Elfen, Feen, waldgeister, die im wind spielten, so wurde es weiter getragen bei uns. Auch manche menschen haben es gesungen, wenn sie es kannten, in der geschichte des liedes. Es gibt viele strophen mit unterschiedlichen themen, es entstammt einem alten volkslied eines alten volkes.
Menschenvolk?
Ich weiß es nicht. Ich glaube eher nicht. Melodie und bedeutung kann nur eine pflanze so übermitteln. Das lied besteht ja nicht aus worten, sondern aus bedeutungen, vibrationen, luftintentionen, samenbildung und vermehrung der bäume, ihre heimat inmitten der blätter, mit denen sie „räume/orte“ bilden. Es ist ein hochkoomplexes lied, dass nie ganz weitergegeben werden kann, weil immer ein, zwei sinne verloren gehen, oder dazu kommen, aber gerade das macht es so bildhübsch, und einzigartig, wenn es gesungen wird.
Hast du es schon einmal von den lärchen vor unseren fenstern zum friedhof gehört, die dort stehen? da ist ja auch "mein baum" darunter....
Von den lärchen auf der anderen seite? Nicht nur einmal, aber sie singen es ganz anders, viel dumpfer und unbemerkter, trauen sich nicht so heraus damit. die energie eines waldes macht die bäume stark, so vereinsamt und separiert von allen, kommen sie sich schäbig und klein vor, das ist nicht so leicht für einen baum, auch wenn er nach außen keine regung zeigt, es ist ein ebenso hochkomplexes system, wie es eine anforderung an all diese sinne ist, wenn sie das lied singen. Es ist etwas universelles, ein gefühl, das manche momente immer wieder wecken und das daher immer neu und anders gestaltet sein wird, obwohl dasselbe (sie redet vom lied). aber es ist traurig, es von diesen bäumen dort zu hören, weil sie so klein und leise damit singen. Es ist ein großes und schönes lied. So habe ich es kennen gelernt. Es gab tage, an denen der ganze wald drei- viermal danach tobte, wie ein sturm, eine windboe, die durch ihn hindurch fegt. Vermutlich war so ein windstoß auch ursache des gesangs und wirklich da.
Das ist eine schöne und berauschende vorstellung, pandorra, danke!
Ich danke dir, fürs „zuhören“, es war gut, es zu singen und mitzuteilen. Ich bin nur traurig, dass meine eigene stimme so klein und schwach geworden ist, seit ich es das letzte mal gesungen habe.
Hat dich das gekippte fenster, an dem du jetzt stehst, dazu inspiriert, zu dem lied?
Ja, ein bisschen, es kam mir wieder in erinnerung, nachdem ich dir gezeigt hatte, wie kühl und gut luft sein kann, obwohl wir termisch, wie sonst anders empfinden. Ich rieche den wind und seine informationen auf meine art. Es ist einfach ein anderes dasein, dass ich führe.
Pandorra, bist du glücklich?
Na ja, so glücklich wie ich so angeschlagen sein kann. Aber ich bin optimistisch, wie jedes lebeswesen. Es wird weiter und bergauf gehen und dafür kämpfe ich hart in mir selbst, wortwörtlich genommen. Es macht spaß, dem leben ein schnippchen zu schlagen und wieder gesund und groß zu werden. Das freut mich schon jetzt, treibt mich an und ich danke dir für die möglichkeit, hier ein zuhause gefunden zu haben, auch wenn wir nicht immer so viel zeit miteinander haben, wie es schön wäre.
Pandorra, ich bin tief berührt und geehrt, wieder mit dir gesprochen zu haben, in ausführlicher form. Ich respektiere und ehre dich und hab dich unwahrscheinlich gerne, du weißt.
Ja ich weiß, liebe lisa, es geht mir mit dir in solchen momenten genauso. Eine hingezogenheit zu der inneren herzensenergie, in der du weilst. Das ist sehr schön, finde ich, damit kontakt zu haben. Danke dir.
Ich freue mich gerade, ohne worte, meine plfanzenfreundin :)
Wir teilen diese harmonie im stillen. Im gefühlten. Im kommunizierten, geistigen, spirituellen auch.
Es ist schön, mit ihr gesprochen zu haben. Danke, das so etwas möglich ist.
Dein stern leuchtet hell. Behalte ihn dir so. ich werde jetzt ruhen, eine pflanze erlebt ganz anders, auch in der zeit, was geschieht. Aber vergiss die reinigung der gegenstände nicht!
Werde ich nicht. Tschüss!
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bin ich verrückt, oder verrückt? :garf: