wuscheline
09.09.2009, 14:13
Hallo,
da sich ja hier lauter Tierliebhaber aufhalten, habe ich vielleicht Glück und es hat jemand Erfahrung damit.
Mein eines Meerschweinböckchen Schweini hat eine Schilddrüsenüberfunktion. Bemerkt habe ich es, weil er stark Gewicht verloren hat, obwohl er immer massig Hunger hatte. Mein Tierarzt hat leider ein paar Monate vorher noch nichts bemerkt, als ich deswegen dort war, aber vor zwei Monaten wurde dann in der Tierklinik, in die ich mit ihm gegangen bin, Blut abgenommen und die Diagnose (die die Tierärztin auch schon beim Anschauen/Abtasten vermutet hat) bestätigt.
Er hatte anfangs einen nicht mehr messbaren Wert über 15, der nach einem Monat auf 14 gesunken ist, also immer noch extrem hoch. Er bekommt täglich Medizin und hat auch schon wieder etwas zugenommen.
Aber das Problem ist eben die tägliche Medikamentengabe:
Die ersten 2-3 Wochen ging es noch halbwegs, ihn einzufangen und ihm mit einer kleinen Spritze die Medizin ins Mäulchen zu spritzen. Er ist aber zunehmend verschreckter geworden und hat angefangen, sich ständig vor mir zu verstecken :traurig: Da er Freilauf in der ganzen Wohnung hat, ist es also nicht so einfach, ihn zu fangen, wenn er nicht möchte. Gut, irgendwie haben wir ihn doch täglich eingefangen (mit Stress), aber er ist dazu übergegangen, einfach hinten am Gaumen zuzumachen, wenn die Spritze im Mäulchen war, so dass zwar etwas rein ist, aber gleich wieder raus, also nichts ins Körperchen. Ein paar Tage hat dann der Trick funktioniert, bei einem Stück Gurke etwas Saft auszupressen und dafür die Medizin zu injizieren. Das frisst er inzwischen auch nicht mehr.
Ich weiß - ehrlich gesagt - nicht mehr, was ich tun soll. Die Medikamentengabe ist für ihn Stress pur. Seine Schilddrüse ist richtig groß, mindestens Kirschgröße. Vielleicht will er ja einfach auch nicht mehr. Aber eigentlich ist er so ein lebenslustiges Kerlchen.
Kennt von Euch jemand irgendeinen Trick, ohne großartigen Stress Medizin zu verabreichen? Das wäre so toll.
Danke
Moni
da sich ja hier lauter Tierliebhaber aufhalten, habe ich vielleicht Glück und es hat jemand Erfahrung damit.
Mein eines Meerschweinböckchen Schweini hat eine Schilddrüsenüberfunktion. Bemerkt habe ich es, weil er stark Gewicht verloren hat, obwohl er immer massig Hunger hatte. Mein Tierarzt hat leider ein paar Monate vorher noch nichts bemerkt, als ich deswegen dort war, aber vor zwei Monaten wurde dann in der Tierklinik, in die ich mit ihm gegangen bin, Blut abgenommen und die Diagnose (die die Tierärztin auch schon beim Anschauen/Abtasten vermutet hat) bestätigt.
Er hatte anfangs einen nicht mehr messbaren Wert über 15, der nach einem Monat auf 14 gesunken ist, also immer noch extrem hoch. Er bekommt täglich Medizin und hat auch schon wieder etwas zugenommen.
Aber das Problem ist eben die tägliche Medikamentengabe:
Die ersten 2-3 Wochen ging es noch halbwegs, ihn einzufangen und ihm mit einer kleinen Spritze die Medizin ins Mäulchen zu spritzen. Er ist aber zunehmend verschreckter geworden und hat angefangen, sich ständig vor mir zu verstecken :traurig: Da er Freilauf in der ganzen Wohnung hat, ist es also nicht so einfach, ihn zu fangen, wenn er nicht möchte. Gut, irgendwie haben wir ihn doch täglich eingefangen (mit Stress), aber er ist dazu übergegangen, einfach hinten am Gaumen zuzumachen, wenn die Spritze im Mäulchen war, so dass zwar etwas rein ist, aber gleich wieder raus, also nichts ins Körperchen. Ein paar Tage hat dann der Trick funktioniert, bei einem Stück Gurke etwas Saft auszupressen und dafür die Medizin zu injizieren. Das frisst er inzwischen auch nicht mehr.
Ich weiß - ehrlich gesagt - nicht mehr, was ich tun soll. Die Medikamentengabe ist für ihn Stress pur. Seine Schilddrüse ist richtig groß, mindestens Kirschgröße. Vielleicht will er ja einfach auch nicht mehr. Aber eigentlich ist er so ein lebenslustiges Kerlchen.
Kennt von Euch jemand irgendeinen Trick, ohne großartigen Stress Medizin zu verabreichen? Das wäre so toll.
Danke
Moni