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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mäuse/Ratten


Kasaka
01.01.2005, 20:51
Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einer kleinen Maus, die in der Einstreu im Pferdestall nach etwas Fressbaren suchte. Ich möchte Euch das Gespräch nicht vorenthalten.

Hallo kleine Maus, was tust Du hier? Hast Du keine Angst vor mir?
Nein, ich bin auf der Hut, aber Angst habe ich keine. Ich weiß, daß Du unsereins niedlich findest
(stimmt :lol: )

Hat eine kleine Maus wie Du, auch eine spirituelle Aufgabe im Universum?
Wie mans nimmt. Wir sind sozusagen Beobachter oder "Späher" auf dieser Erde.

Wie meinst Du das denn? Ich meine, Ihr lebt ja nun nicht unbedingt lange und letztendlich werdet Ihr von irgendeiner Katze gefressen.
Was ist das denn für ein tolles Leben?
Du hast recht. das Leben in der "Mausform" ist kurz, aber es geht schon in Ordnung so. Du mußt wissen, es gibt viele Seelen, die auf die Erde wollen und die garnicht genau wissen, ob es überhaupt das Richtige für sie ist.. Dafür gibt es Mäuse. Eine Maus auf der Erde sein, ist wie eine 3-Tage-Schnupperreise. Als Gegenleistung berichten wir den Lichtwesen, die wiederum andere Seelen beraten in Bezug auf ihre Reinkarnisation.

Und wieso gerade als Maus?
Mäuse sind relativ unauffällig, werden nicht so wargenommen, wenn sie irgendwo sind. Die Menschen kümmern sich wenig darum, wenn wir ihnen nicht zu Nahe kommen . Die meisten Menschen haben keine wirkliche Abscheu uns gegenüber, weil wir klein und possierlich sind.

Was ist dann mit Ratten, die sehen Euch ja ähnlich, sind nur größer und die Menschen ekeln sich und verfolgen sie. Tun wir das zu Unrecht? Beobachten sie auch nur, so wie Ihr?
Nein, Ratten halten der Menschheit den Spiegel vor, deshalb hasst Ihr sie!
:? :? :?
Was ist mit den Katzen? Warum hat Eure "Schnuppertour" so ein Ende?
Die Katzen sind die Wächter dafür, das wir die "3-Tage-Schnuppertour" nicht überziehen.

Danke kleine Maus, war schön mit Dir zu plaudern. Und viel Glück auf Deiner Heimreise!

Während dem Gespräch fiel mir eine länger zurückliegende Begebenheit mit Ratten ein. Damals wußte ich nur so viel von TK, daß man Tieren Bilder übermitteln kann, mehr nicht. Heute weiß ich, daß so mancher Gedanke dabei, nicht meiner war.

Zu der Geschichte: Im Winter kommen zu uns in den Stall manchmal Wanderratten. Diesmal waren es 4. Sie randalierten so sinnlos durch meine Futtersäcke, daß ich mit ihnen ein ernstes Wörtchen reden wollte. Aber wie? Wutentbrannt dachte ich: " Wenn diese dämlichen Ratten nur das fressen würden, was sie zum Leben brauchen(= Verschwendungssucht Mensch :oops: ) würde ich sie dulden übern Winter. Sie sollten sich an den Mäusen mal ein Beispiel nehmen! Ich (heute weiß ich es waren die Ratten) kam auf die Idee ihnen ein Abkommen vorzuschlagen:
Ich würde sie ab und zu mal mit "Leckereien" sprich Kuchenrändern versorgen und sie würden mein Futter, meine Ledersachen und Sättel nicht anrühren.. Ihre Jungen würde ich nicht töten, sodern dahin bringen, wo sie ein verhältnismäßig ungestöhrtes Leben führen könnten.
Zu meiner Überraschung funktionierte das!
Bis ich plötzlich das Gefühl hatte :? , es gab eine Tratschtante unter ihnen, die in die "Rattenwelt" hinausposaunte, wie gut sie es bei uns hätten :cry:
Was dann folgte, könnt Ihr Euch sicher denken. - Die Invasion- :cry:
Ich fühlte, daß "meine" Ratten verzweifelt waren, und nicht wußten, wie sie die Eindringlinge wieder los würden. das komische dabei war, daß sich diese Ratten nur da aufhielten, wo gerade mal kein Mensch war. Bei den anderen("meinen") konnte ich daneben stehen und zusehen, wie sie sich die Kuchenränder holten.
Ich sendete ihnen, daß wir uns trennen müssen. Ich schickte ihnen Bilder, daß ich Gift auslege und wie das aussieht. Sie sollten gehen und nichts davon fressen. :cry: :cry:
Als ich es auslegte, hatte ich das Gefühl sie waren nicht mehr da.
Ist das nicht ziemlich menschlich alles????
Damals fühlte ich mich schlecht dabei, wußte ich doch nicht, daß ich sie verstehen konnte und die Gefühle, die ich hatte, ihre waren.
Heute bringt mich diese Geschichte ins Grübeln, und alles wegen einer kleinen Maus! :oops:

Sorry, es ist ein bischen lang gewoden
LG
Katrin

Grasshopper6
02.01.2005, 01:08
fand ich sehr interessant :) Ist die maus dabei sitzen geblieben?

Medea
02.01.2005, 09:09
Wow ein tolles Gespräch! :)
Ist ja wirklich interessant was uns die Tiere so manchmal mitteilen :wink:
Und das mit den Ratten, da musste ich erst schmunzeln "Die Invasion" :D :D
Jaja...so kommt das *g*

Annina
02.01.2005, 10:48
hallo..

da mit den Ratten musste ich auch gleich schmunzeln hab ja selber 5 von denen daheim.. allerdings keine Wildratten ;) .. ein tolles Gespräch..

*Nicole*
02.01.2005, 12:16
Hallo,

ich finde das Gespräch mit der kleinen Maus sehr süß.

Ich hab selbst 8 Mausis (aus Tierheim oder Schlangenzucht gerettet) und bin sehr nachdenklich geworden. Hier bei mir können sie die Welt nicht wirklich erkunden, sie sind ja leider eingesperrt....

Aber vielleicht können sie später berichten, daß es auf der Welt, entgegen allen Anschein, auch tierliebe Menschen gibt....

Liebe Grüße
Nicole :D

Aranka
02.01.2005, 16:21
Sehr interessant das Gespräch, nur das mit der 3tage schnupperreise habe ich nicht verstanden. mäuse leben ja schon länger als 3 tage, oder meinte sie das symbolisch?! und alle mäuse werden ja auch nicht von katzen gefangen. nur die die ihre zeit überschreiten würden?

Kasaka
02.01.2005, 19:01
... ich hatte auch mal 2 Farbratten. Vorher fand ich Ratten eklig. Aber die beiden haben mir gezeigt, wie emotional und sozial solche Tierchen mit dem nackten Schwanz doch sein können. Man kann viele "menschlichen" Parallelen entdecken. Und wisst ihr, wie man Ratten total glücklich machen kann?
Schenkt ihnen einfach eine Rolle Kloopapier! :lol:
Ohne diese Erfahrung hätte ich mich bestimmt gefürchtet vor den wilden Ratten. :cry:

@Aranka
...die 3-Tage-Schnupperreise ist nur symbolisch gemeint. Natürlich kennt keine Maus sowas. Aber die Schwingungen, die ankamen bei mir, fühlten sich in menschlicher Sprache ausgedrückt, eben wie eine 3-Tage-Schnupperreise an. :wink:

@Nicolee
.... die kleine Maus war ja wild. Ich bin sicher Mäuse bei Menschen haben eine andere Aufgabe. :knuddel:

@Grasshopper6
... ja, die Maus ist die ganze Zeit sitzengeblieben. Ich war gerade mal 1,50m von ihr entfernt. Sie hat mich zwar nicht die ganze Zeit angesehen, aber gefressen, geputzt und sich umgesehen, als wär ich garnicht da. Das hat mich ja gewundet, deshalb habe ich überhaupt ein Gespräch angefangen. :roll:

Sharana
03.01.2005, 00:19
Ich fand wilde Ratten früher auch gruselig, bis ich dann mal aus einem Fester (also mit genügend Sicherheitsabstand :D) einige Ratten beobachten konnte. Die waren so süß und wie sie miteinander umgegangen sind.

Mit Ratten und Mäusen in der Nähe meiner Tiere habe ich trotzdem ein Problem. Zum einen wegen der Krankheiten die sie übertragen könnten und bei Ratten und Kaninchen außerdem, weil Ratten den Kaninchen auch ernsthaft gefährlich werden könnten.

Vor einigen Jahren hatten wir dann mal eine Mäusefamilie bei den Kaninchen. Töten wollte ich sie auf keinen Fall, aber dalassen konnte ich sie auch nicht. Ich hab dann eine Lebendfalle aufgestellt. Erst ging keine einzige Maus rein, dann hab ich ihnen erklärt, dass ich ihnen nichts tun will, dass sie hier aber nicht bleiben können und siehe da: Innerhalb von zwei Tagen hatte ich alle fünf Mäuse gefangen und aufs Feld gebracht. Bis auf eine haben es alle gut überstanden. Nur die erste Maus, hat es vermutlich nicht überlebt. Sie muss am Abend in die Falle gegangen sein und als ich sie am Morgen fand war sie in einem sehr schlechten Zustand. Leider kannte ich damals die Notfalltropfen nicht. Ich hab gehofft, dass sie sich nur totgestellt hat und hab sie trotzdem aufs Feld gebracht. Später erklärte mir jemand, dass so kleine Mäuse unglaublich schnell verdursten. Ich frage mich bis heute, warum das keiner zu diesen Fallen dazu sagt. Hätte ich das gewusst, hätte ich sie natürlich nicht über Nacht stehen gelassen.

Das ist nun schon etwa drei Jahre her und seither hatten wir keine Mäuse (und auch keine Ratten mehr). Ich frage mich, ob die Mäuse das damals weitererzählt haben?

Liebe Grüße, Sabine

Anna
24.07.2005, 21:06
Auf meinem Aufbaukurs habe ich auch mit einer Ratte gesprochen. Wir hatten die Aufgabe mit einer Tierart zu sprechen die wir überhaupt nicht mögen.
Vor Ratten habe ich eine regelrechte Phobie, wenn ich eine sehe erstarre ich erst und gerate dann in panikartiges Gekreische. Ganz schlimm...
Die Ratte mit der ich gesprochen habe wirkte sehr Weise und hat die Ratten in der Stadt mit den Menschen in der Stadt und die Ratten auf dem Land mit dem Menschen auf dem Land verglichen.
Interessant das auch in diesem Gespräch eine Parallele zu den Menschen gezogen wurde.
Bei uns im Stall leben auch Ratten und ich bitte sie immer sich zu verstecken, wenn ich komme.
Leider funktioniert das nicht immer. Ich wäre sehr sehr glücklich, wenn sie ausziehen würden. Mir fehlt dazu aber noch die richtige Methode.
Im letzten Winter wurde bei uns Gift gelegt und es sind viel weniger Ratten geworden. ich wäre über eine weniger brutale Lösung glücklich.
Hat jemand eine gute Idee?

Kasaka
24.07.2005, 22:08
Sag ihnen, daß du Gift auslegen wirst, und sie verschwinden sollen. Und dann leg es aus. Jetzt ist kein Winter, und sie können durchaus drausen leben. Wenn sie bleiben, sagen sie dir auf gewisse Weise den "Kampf" an. Sie nutzen jede kleine Schwäche schamlos aus. Wie Menschen eben. :-? Lass ein paar Tage vergehen zwischen Warnung und Tat, dann haben sie auch eine Wahl.
Viel Glück
Katrin

Anna
24.07.2005, 22:14
Das sind echt harte Bandagen. Muß ein bischen Mut sammeln vorher.....