Anton.Wunderland
14.12.2004, 08:35
Hallo,
wir sind jetzt endlich auch dabei und ich möchte uns erst mal vorstellen.
Zunächst ganz kurz zu mir: ich bin Claudia, 39 Jahre alt und arbeite als freiberufliche Übersetzerin, sitze „nebenbei“ noch an meiner Magisterarbeit, bin sehr glücklich verheiratet und mir geht es einfach gut.
In meinem Arbeitszimmer steht ein großes Gehege, in dem Adelheid und Konstantin, unsere Kaninchen, leben. Die beiden dürfen raus kommen, wenn ich hier sitze und arbeite, machen das aber leider nur spärlich. Ich hätte sie gerne hier rumlaufen.
Zu uns gehört auch noch Anton, ein 3,5 Jahre alter Goldie, eine ganz süße Maus!
Leider wurde Anton mit etwas über einem Jahr sehr krank, er baute ab, seine strahlende Lebensfreude verblasste, wir bekamen schon in einem sehr frühen Stadium seiner Krankheit große Angst um ihn. Es begann eine TA-Odyssee und dabei merkte ich das erste Mal wie eng ich inzwischen mit ihm verwachsen war. Es kamen von den TA einfach viele inadäquate Sprüche, dass er uns verarsche, er rumtüddele – er war nämlich von allen Werten her topfit, nur das er anders wurde, matter, trauriger, ängstlicher. Und ich wusste genau, dass diese Sprüche haltlos waren. Ich hatte schon damals das Gefühl, dass Anton mir ganz viel mitteilt und dachte, dass das eben aufgrund unserer bsd. Innigkeit so wäre. Ich wusste damals leider noch überhaupt nichts über Tierkommunikation.
Mit Anton ging es stetig weiter bergab, sein Herz schlug immer langsamer, er entwickelte epileptische Anfälle, die immer häufiger in immer längeren und heftigeren Reihen auftraten. Durch das Gesunde Hunde Forum (Hallo winke, hier sind ja auch einige GHler) kamen wir auf die klass. Homöopathie – wir wollten ihn auf keinen Fall konventionell behandeln lassen – das schien uns völlig sinnlos. Wie der Zufall es so will (oder ist es wohl kein Zufall?) haben wir hier im Dorf nur wenige Häuser weiter eine ganz wunderbare Tierhomöopathin, die auch in TK bewandert ist, von der ich bis dato gar nicht wusste, was sie macht. Sie betreut seitdem Anton, wir haben es gemeinsam geschafft, ihn aus diesem Tief herauszubekommen: er ist seit Ostern 2004 nun anfallsfrei, er ist nach einer längeren Phase der Rekonvaleszenz nun wieder richtig gut drauf, er lacht wieder, seine Augen glänzen wieder und es ist einfach ein Wunder!
Und im Verlauf seiner Krankheit haben wir zunehmend „Erlebnisse“ mit ihm gehabt, die keinen Zweifel daran ließen, dass Anton uns eindringlich Dinge mitteilt. Er hat z.B. immer angekündigt, wenn Anfälle anstanden - sie kamen für mich nie unerwartet. Meistens kam er vorher noch zu mir und presste sich an mich. Selbst wenn es ihn im Schlaf erwischt hat, habe ich immer Sekunden vorher zu Christian gesagt, dass es wieder los geht.
Nach einer ganz furchtbaren Anfallsserie (der letzten), bei der wir befürchteten, er würde sie nicht überleben und die uns den entscheidenden Hinweis auf die Ursache gab, kam er, als es ihm etwas besser ging, zuerst zu mir, setzte sich kerzengerade vor mich hin, guckte mir gerade in die Augen und wäffelte in allen Tonlagen – während er diese Töne machte und wir uns anblickten, lief vor meinen Augen ein innerer Film ab und ich sah, wie er die vergangenen 2 Tage erlebt hatte, ich spürte, welche Angst er gehabt hatte und ich konnte aus tiefsten Herzen sagen, wie gut ich ihn verstehe. Nach einige Minuten unseres Gesprächs kringelte er sich auf meinem Schoß zusammen und schlief ein. Genau das gleiche spielte sich 1-2 Stunden später ab, als Christian rein kam: Anton lief auf ihn zu, setzte sich kerzengerade vor ihm hin, guckte ihm ernst in die Augen und erzählte. Und auch Christian berichtete, dass Anton ihm alles erzählt hat, wie es für ihn gewesen war. Und auch bei Christian kuschelte sich Anton anschließend im Schoß zusammen. Es war so ergreifend!
Und seitdem gab es so einige wichtige Vorkommnisse, bei denen Anton ganz klar und eindringlich Dinge mitteilt, die ganz ganz wichtig sind. Oder mir ist es auch schon gelungen, ihm bei best. Dingen, die enorm wichtig für ihn sind, ihm gedanklich zu übermitteln, wie wichtig es ist, dass er sich in bestimmter Weise verhält, damit es keinen Rückfall gibt. Und es hat geklappt. Er darf momentan z.B. keine Tiereiweiße zu sich nehmen. Und wenn er ausgelegtes Fleisch findet (liegt hier teilweise in riesigen Stücken hier herum) holt er mich, zeigt es mir – geht aber nicht ran! Kürzlich hat er mir ein großes StückBlättermagen rangeschleppt...
Aber das sind so sporadische Gelegenheiten –ich hatte schon immer das gewisse Gefühl, dass er ganz viel mitteilt. Und ich finde es sehr schade, dass ich nicht in der Lage bin, ihn öfter zu verstehen, einfach so im Alltag. Anton ist seit Ostern ein vegan lebender Hund und ich wüsste z.B. gerne, ob er verstanden hat, warum er nicht mehr barfen darf. Ob es sehr schlimm für ihn ist oder ob es einfach okay ist. Er scheint zufrieden, aber ich weiß es eben nicht.
Wir haben inzwischen einiges gelesen (A. Kinkade, P. Smith, Sheldrake), Christian wird im Februar ein Seminar bei Karina Heuzeroth mitmachen *freu – ja, und irgendwie hoffen wir, dass wir uns so langsam daran tasten können, um ihn irgendwann einmal besser zu verstehen. Bei anderen Tieren traue ich es mir ja gar nicht zu – obwohl es auch klasse wäre, wenn ich von Adelheid und Konstantin erfahren könnte, was ihnen gut tun würde, was sie gerne hätten.
Ja und jetzt ist die Vorstellung ganz schön lang geworden...
Also erst mal liebe Grüße und bis bald, ich habe viele Fragen J
Claudia mit Anton
wir sind jetzt endlich auch dabei und ich möchte uns erst mal vorstellen.
Zunächst ganz kurz zu mir: ich bin Claudia, 39 Jahre alt und arbeite als freiberufliche Übersetzerin, sitze „nebenbei“ noch an meiner Magisterarbeit, bin sehr glücklich verheiratet und mir geht es einfach gut.
In meinem Arbeitszimmer steht ein großes Gehege, in dem Adelheid und Konstantin, unsere Kaninchen, leben. Die beiden dürfen raus kommen, wenn ich hier sitze und arbeite, machen das aber leider nur spärlich. Ich hätte sie gerne hier rumlaufen.
Zu uns gehört auch noch Anton, ein 3,5 Jahre alter Goldie, eine ganz süße Maus!
Leider wurde Anton mit etwas über einem Jahr sehr krank, er baute ab, seine strahlende Lebensfreude verblasste, wir bekamen schon in einem sehr frühen Stadium seiner Krankheit große Angst um ihn. Es begann eine TA-Odyssee und dabei merkte ich das erste Mal wie eng ich inzwischen mit ihm verwachsen war. Es kamen von den TA einfach viele inadäquate Sprüche, dass er uns verarsche, er rumtüddele – er war nämlich von allen Werten her topfit, nur das er anders wurde, matter, trauriger, ängstlicher. Und ich wusste genau, dass diese Sprüche haltlos waren. Ich hatte schon damals das Gefühl, dass Anton mir ganz viel mitteilt und dachte, dass das eben aufgrund unserer bsd. Innigkeit so wäre. Ich wusste damals leider noch überhaupt nichts über Tierkommunikation.
Mit Anton ging es stetig weiter bergab, sein Herz schlug immer langsamer, er entwickelte epileptische Anfälle, die immer häufiger in immer längeren und heftigeren Reihen auftraten. Durch das Gesunde Hunde Forum (Hallo winke, hier sind ja auch einige GHler) kamen wir auf die klass. Homöopathie – wir wollten ihn auf keinen Fall konventionell behandeln lassen – das schien uns völlig sinnlos. Wie der Zufall es so will (oder ist es wohl kein Zufall?) haben wir hier im Dorf nur wenige Häuser weiter eine ganz wunderbare Tierhomöopathin, die auch in TK bewandert ist, von der ich bis dato gar nicht wusste, was sie macht. Sie betreut seitdem Anton, wir haben es gemeinsam geschafft, ihn aus diesem Tief herauszubekommen: er ist seit Ostern 2004 nun anfallsfrei, er ist nach einer längeren Phase der Rekonvaleszenz nun wieder richtig gut drauf, er lacht wieder, seine Augen glänzen wieder und es ist einfach ein Wunder!
Und im Verlauf seiner Krankheit haben wir zunehmend „Erlebnisse“ mit ihm gehabt, die keinen Zweifel daran ließen, dass Anton uns eindringlich Dinge mitteilt. Er hat z.B. immer angekündigt, wenn Anfälle anstanden - sie kamen für mich nie unerwartet. Meistens kam er vorher noch zu mir und presste sich an mich. Selbst wenn es ihn im Schlaf erwischt hat, habe ich immer Sekunden vorher zu Christian gesagt, dass es wieder los geht.
Nach einer ganz furchtbaren Anfallsserie (der letzten), bei der wir befürchteten, er würde sie nicht überleben und die uns den entscheidenden Hinweis auf die Ursache gab, kam er, als es ihm etwas besser ging, zuerst zu mir, setzte sich kerzengerade vor mich hin, guckte mir gerade in die Augen und wäffelte in allen Tonlagen – während er diese Töne machte und wir uns anblickten, lief vor meinen Augen ein innerer Film ab und ich sah, wie er die vergangenen 2 Tage erlebt hatte, ich spürte, welche Angst er gehabt hatte und ich konnte aus tiefsten Herzen sagen, wie gut ich ihn verstehe. Nach einige Minuten unseres Gesprächs kringelte er sich auf meinem Schoß zusammen und schlief ein. Genau das gleiche spielte sich 1-2 Stunden später ab, als Christian rein kam: Anton lief auf ihn zu, setzte sich kerzengerade vor ihm hin, guckte ihm ernst in die Augen und erzählte. Und auch Christian berichtete, dass Anton ihm alles erzählt hat, wie es für ihn gewesen war. Und auch bei Christian kuschelte sich Anton anschließend im Schoß zusammen. Es war so ergreifend!
Und seitdem gab es so einige wichtige Vorkommnisse, bei denen Anton ganz klar und eindringlich Dinge mitteilt, die ganz ganz wichtig sind. Oder mir ist es auch schon gelungen, ihm bei best. Dingen, die enorm wichtig für ihn sind, ihm gedanklich zu übermitteln, wie wichtig es ist, dass er sich in bestimmter Weise verhält, damit es keinen Rückfall gibt. Und es hat geklappt. Er darf momentan z.B. keine Tiereiweiße zu sich nehmen. Und wenn er ausgelegtes Fleisch findet (liegt hier teilweise in riesigen Stücken hier herum) holt er mich, zeigt es mir – geht aber nicht ran! Kürzlich hat er mir ein großes StückBlättermagen rangeschleppt...
Aber das sind so sporadische Gelegenheiten –ich hatte schon immer das gewisse Gefühl, dass er ganz viel mitteilt. Und ich finde es sehr schade, dass ich nicht in der Lage bin, ihn öfter zu verstehen, einfach so im Alltag. Anton ist seit Ostern ein vegan lebender Hund und ich wüsste z.B. gerne, ob er verstanden hat, warum er nicht mehr barfen darf. Ob es sehr schlimm für ihn ist oder ob es einfach okay ist. Er scheint zufrieden, aber ich weiß es eben nicht.
Wir haben inzwischen einiges gelesen (A. Kinkade, P. Smith, Sheldrake), Christian wird im Februar ein Seminar bei Karina Heuzeroth mitmachen *freu – ja, und irgendwie hoffen wir, dass wir uns so langsam daran tasten können, um ihn irgendwann einmal besser zu verstehen. Bei anderen Tieren traue ich es mir ja gar nicht zu – obwohl es auch klasse wäre, wenn ich von Adelheid und Konstantin erfahren könnte, was ihnen gut tun würde, was sie gerne hätten.
Ja und jetzt ist die Vorstellung ganz schön lang geworden...
Also erst mal liebe Grüße und bis bald, ich habe viele Fragen J
Claudia mit Anton