Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : eisbärbaby von nürnberg
ob das wohl auch so viel freude mit seinem pfleger haben wird? es ist schon 4 wochen alt.... klar die mutter war nervös geworden und hat ihn doch recht verstört im gehege genommen, fallen lassen und so... also das hätte schon böse enden können... aber es ist bei nem wildtier schon ein unterschied, ob es erst mit 4 wochen in menschenhand kommt. klar, erst ist er auch noch klein und süß, aber wird er mit 30-40kg noch ungefährlich sein und mit dem pfleger toben können oder werden seine wilden instinkte stärker sein durch die anfängliche mutteraufzucht und er sehr jung und früh allein bleiben müssen? hoffentlich nicht. knut nuckelt heute noch an papa dörfleins faust ;-) auch wenn es keine shows mehr gibt, kein freilaufen und toben mehr. hoffentlich wird dieses neue tier nicht zu früh einsam sein müssen... *daumendrück* knut und dörflein hatten ja auch ca 3 wochen, wo keine öffentlichkeit nachfragte, wo es ganz innig war... so viel ruhe wird das nürnberger baby wohl nicht bekommen und so viel nähe dann wohl auch nicht... hat wer was gelesen, wie das dort abläuft??? *eisbärbabyallesgutewünsch*:floatingheart:
Stefanie1989
09.01.2008, 18:45
also ich hab heute in den nachrichten folgendes gehört: es kümmern sich wohl 4 tierpfleger abwechselnd um das kleine mädchen. außerdem suchen sie nach einem spielkameraden, damit die kleine mit einem bären aufwächst. hätten sie anderen beiden babys rechtzeitig von der mutter weggenommen würden sie jetzt noch leben und die drei könnten zusammen aufwachsen. es ihr ziel ist es, keine so enge bindung zu der kleinen aufbauen zu lassen.
das hab ich heute gehört.
4 pfleger... au weia, so ein baby braucht doch festen bezug... das ist fürs immunsystem wichtig.
du die anderen wegzunehmen - da gab es wohl keine anzeichen, daß was schiefgeht. ich mein: routine soll das wegnehmen ja auch nicht sein. der laden schließt, morgen weiter...
:floatingheart: :floatingheart: :floatingheart: :floatingheart: :floatingheart: :floatingheart: :floatingheart: :floatingheart:
Stefanie1989
09.01.2008, 19:14
sicher soll das nicht zur routine werden. aber man hätte in die ställe der werdenen mütter aber z.b. kameras einbauen können, um so zu sehen, wie es den kleinen geht und ob sich die mamas gut drum kümmern. ich finde im zeitalter der technik ist sowas durchaus möglich und sicher auch nicht soooo teuer.
es hätte sicher möglichkeiten gegeben, so etwas rechtzeitig zu erkennen und dementsprechend zu handeln.
aber was ich auch krass finde, sind die äußerungen der peta. knut wollten sie einschläfern, weil eine handaufzucht nicht artgerecht ist. und jetzt regen sie sich auf, dass nicht gehandelt wird und die kleinen per hand aufgezogen werden. wissen die überhaupt, was sie wollen?
Hm, also ich weiß ja nicht recht...
Im Grunde hat das Ablehnen eines Jungtieres ja eine Bedeutung. Gerade bei ursprünglichen/wilden Tieren in Gefangenschaft, die ja seltenst "artgerecht" ist, kommt eine Ablehnung der Nachkommen im Vergleich zu den freilebenden Mitgliedern der Art/Rasse, öfter vor.
Von daher fand ich den ersten Ansatz des Zoos, die Babys in den Höhlen nicht zu bewachen oder sie zu entnehmen und damit eventuell deren Tod in Kauf zu nehmen, richtig.
Ich denke diese Tiere handeln aus gewissen Instinkten heraus und in solchen Fällen könnte es bedeuten, dass sie versuchen zu verhindern, dass eine weitere Generation unter den -für die Tiere ungünstigen- Bedingungen aufwachsen muss.
Man kennt das -als Beispiel- ja aus der Natur, dort lehnen viele Elterntiere ihre behinderten Nachkommen schon nach der Geburt ab um ihnen selbst oder aber der Gruppe/Herde schlimmes zu ersparen.
Und in der Gefangenschaft sind es besonders oft die Tiere, so scheint mir, die ihre Jungen abstoßen, die draußen in freier Wildbahn besonders hervorstechende Eltern sind. Affen/Elefanten etc.
Ich finde das muss was zu bedeuten haben und bin der Meinung, es ist richtig, dass die Zooleute erst jetzt eingegriffen haben.
Man muss den Tieren die Möglichkeit geben, ihren Weg zu gehen, zumindest in den ersten Stunden/Tagen.
Andererseits denke ich auch, solche Verpaarungen sind ja i.d.R. gewollt, dann sollen die Menschen sich auch kümmern, aber halt eben nicht sofort.
Aber im Grunde unterstützt es nichts weiter als den Fortbestand der Zoos und nur in wenigen Fällen dem Erhalt der Rasse.
Was wollen die bei den uralt Gehegen überhaupt mit noch mehr Eisbären? Studien über sich entwickelnde Stereotypien und andere Verhaltensstörungen an nicht artgerecht lebenden Tieren führen???
Ich hatte vor ein paar Tagen den Zoodirektor oder Stellvertreter in Radio gehört.
Er hat ganz klar den Standpunkt vertreten das man der Natur eine Chance lassen soll/muss und das im Vorfeld ja alles dafür getan wurde das es den beiden Müttern an nichts mangelt und auch der Vater der kleinen wurde extra abgegeben!
Wer weiß durch WAS sie gestört wurden, wer weiß ob es nicht vielleicht doch irgendwelche Komplikationen gab, ob die Babys überhaupt lebten als sie zur Welt kamen?!
Ich denke allerdings auch das man das besser überwachen sollte mit Kameras etc, damit wenn nötig eingeschritten werden kann!
Knut ist für mich immer noch eine Ausnahme und die Beziehung die er zu seinem Pfleger hat ist ja einfach nur der Wahnsinn :doppelwub:
Hi,
also die Frage die sich mir stellt, ist es wirklich richtig? Das mit Knut, ok der Zoo hat einen Heidengeld damit gemacht und offensichtlich gehts Knut auch gut. Aber wird er jemals mit Artgenossen zusammen sein können?
Aber wie hier schon geschrieben, die Regel sollte nicht sein, die Neugeborenen wegzunehmen und in menschl. Aufzucht zu geben. Das kann nach meinen Gefühl her nicht richtig sein.
natürlich hat es jedes Geschöpf der Erde verdient zu leben / überleben. Aber was ist der preis für manches Zootier? Ach eigentlich brauchen wir ja gar nicht bis in den Zoo zu schauen! :traurig: mir reichen schon manche THs..
oder komische Tierhalter!
Aber jetzt ist es so das die kleine Dame von Nürnberger Zoo in menschliche Aufzucht geht und da wünsche ich Ihr, das Sie die bestmöglichste Betreuung bekommt..
Daniela
Susanne11
10.01.2008, 10:30
Ich halte es für ziemlich bescheuert, einer anscheinend treusorgenden Eisbärenmama das Baby wegzunehmen. Bei der anderen Eisbärin war die Sachlage eine ganz andere, die hat sich von Anfang an nicht um die Welpen gekümmert, warum auch immer. Diese hier hats aber gemacht! Welcher Kasper macht ihr trotz soviel Trubels vor dem Freigehege dann die Trennwand auf? Das musste dann ja schief gehn, heisst aber für mich noch lang nicht, dass sie ihr Baby nicht doch allein hätte aufziehn können. Die hätten ihr nur die nötige Ruhe mit dem Welpen geben müssen, dann wäre der auch groß geworden. Nun besteht die Gefahr, dass er sich Infektionen holt etc. Knut hatte ja auch etliche. Wem wollen die Nürnberger Verantwortlichen denn damit was beweisen?
Ich halte es für ziemlich bescheuert, einer anscheinend treusorgenden Eisbärenmama das Baby wegzunehmen. Bei der anderen Eisbärin war die Sachlage eine ganz andere, die hat sich von Anfang an nicht um die Welpen gekümmert, warum auch immer. Diese hier hats aber gemacht!
sie hatte aber aufgehört. klar wegen der vielen leuten. die eisbären müßten mal bis zum 4 monat oder so mit den kleinen ruhe haben. aber nachdem eben der fehler begangen war, mußte man das kleine retten. vielleicht werden sie schlauer in den zoos... schaffen ruhe für jungtiere und mamis...
Welcher Kasper macht ihr trotz soviel Trubels vor dem Freigehege dann die Trennwand auf? Das musste dann ja schief gehn, heisst aber für mich noch lang nicht, dass sie ihr Baby nicht doch allein hätte aufziehn können. Die hätten ihr nur die nötige Ruhe mit dem Welpen geben müssen, dann wäre der auch groß geworden. Nun besteht die Gefahr, dass er sich Infektionen holt etc. Knut hatte ja auch etliche. Wem wollen die Nürnberger Verantwortlichen denn damit was beweisen?
also hallo, die hat in ihrer nervosität den kleinen rumgeschleppt fallenlassen, auf ihm rumgematscht einmal...
wenn ein raubtier eine höhle nicht mehr für sicher findet und keine neue findet, dann baut sich verdammt viel adrenalin auf. und wenn das einzige wesen, das dann da ist, das eigene baby ist, dann war das bald da... das hätte der kleine noch paar stunden überlebt... wenn überhaupt...
der fehler war gemacht - er kann nur in zukunft geändert werden!
Mir tut die Mama so leid...wie sie ihr Gehege nach ihrem Baby absucht..und nach ihm ruft..:floatingheart: :floatingheart: :floatingheart: :floatingheart: :floatingheart:
...Und für mich sieht es so aus, als ob die nur darauf gewartet hätten, dass die Mutter sich "nicht gut genug kümmert" dann hat man wieder einen niedlichen Eisbären der massig Geld einbringt!
Ist doch kein Wunder, dass sie sich nicht so um ihn kümmert wie in der freien Wildbahn, das ist bei Tieren in Gefangenschaft häufig der Fall und ihnen nicht zu verübeln...
Ganz viel Liebe für die Mutti und die Kleine:floatingheart: :floatingheart: :floatingheart:
@Millie wie gesagt ich hab den Zoodirektor im Radio gehört und der war über Knut etc eher erbost!
Er klang auch so und es kam überzeugend rüber!
Kann mir ehrlich nicht vorstellen das sie das mit Absicht gemacht haben.....
lg
Schwups
Ja, hab ihn auch im TV gesehen und fand ihn (für einen Zoo-Direktor) recht sympathisch..
War so ein Gefühl...
Ich hoffe das beste für Mutter und Kind!:floatingheart: :floatingheart: :kiss:
Susanne11
10.01.2008, 13:53
:wirdgut: Eben da fängt meine Wut auf den Zoo ja an. Wieso hat man das Gitter aufgemacht. Nur wegen der Reporter. Im Normalfall werden Mütter mit den Welpen nämlich erst nach Wochen und Monaten in ein Freigehege, was von Publikum bevölkert wird gelassen und nicht mit nem Welpen der noch die Augen geschlossen hat. Dass die Eisbärin den Welpen dann einigemale fallen lies hab ich auch gesehn, aber warum.. weil überall Blitzlichter und kreischende Leute waren die sie nervös machten. Also... bei wem lag der Fehler... nicht bei der Eisbärin und nicht bei dem Welpen. Und man hätte die Eisbärin auch beobachten können, ob sie wieder zurück im geschlossenen Gehege dem Baby was tut oder nicht. Dann hätte man ihn immer noch rausholen können.
...Und für mich sieht es so aus, als ob die nur darauf gewartet hätten, dass die Mutter sich "nicht gut genug kümmert" dann hat man wieder einen niedlichen Eisbären der massig Geld einbringt!
liebe millie, nö, das war auf den bildern deutlich und der nürnberger zoo-direktor hat echt über knut gehetzt, das war richtig heftig... hihi und nun MUSS er. aber ehrlich, die mutter tut mir auch leid. weißt du, ich frag mich, ob es nicht schon dumm ist, zwei bärenmütter in zwei gehegen zu haben. ob ne bärin in der natur ne andere bärin so nahe dulden würde? ob nicht schon das, streß war, der da was auslöste... ich ärgere mich über diese art, wie sie in zoos immer aus "erfahrung" lernen (das heißt auf kosten toter tiere und manchmal toter pfleger...) anstatt bestimmte dinge in ruhe zu bedenken... in vielen zoos wird doch immer erst hinterher überlegt... und dann gesagt: na da hatte man ja noch keine erfahrung... aber zum teil geht es recht diktatorisch zu. die herren zoodirektoren haben ihre lieblingswissenschaftler und höchstens die dürfen mitreden... für DIESES junge bin ich froh, daß es überlebt hat. naja, nachdem die mutter es wieder in die ursprüngliche höhle gebracht hat, hätte ich wahrscheinlich versucht, 24 stunden zu beobachten - aber das hätte auch zulange sein können. nein - im VORFELD muß genug ruhe herrschen... aber wieder ohne langeweile.... aber wird es das je geben? liebe grüße, sunny+l:kiss:
samtpfoetchen
10.01.2008, 19:05
Ich finde es ist mal wieder eine "Glanzleistung" des Menschens ich in die Natur einzumischen. Naja vielleicht tun sie es ja auch schon genug in dem sie diese Gefägnisse bauen und es Menschen gibt die dort gern zwischen Mittagessen und Kaffee trinken umherwandern. Für mich ist das einfach pure Tierquälerei. Wenn man Arten erhalten möchte, dann sollte man dies vor Ort tun oder aber wie schon darüber diskutiert wird etwas zu unternehmen gegen die schon vor der Haustür stehende Klimakatastrophe, denn dann würde man auch fest stellen, dass in ihrer Heimat den Eisbären schon der Lebensraum immer mehr flöten geht, weil das Eis Stück für Stück verschwindet. Der Eisbär ist zwar ein guter Schwimmer, aber kann sich nicht ewig im Wasser aufhalten, von daher sind die Tage schon fast gezählt wenn die Menscheit so weiter macht.
Was nun in Nürnberg los ist, da fehlt mir jedes Verständnis. Erst setzt man die Mütter dem Stress der Besucher aus und dann wundert man sich noch darüber, dass es die Aufzucht vom Bärenjunge schwer über die Bühne bringt. Ich glaub ich hätte da auch Probleme wenn ich meinen Sohn an meiner Brust hätte und hinter der Glasscheibe drücken sich die Zuschauer die Nase platt.
Der Respekt vor Tieren und deren Umgebung bzw dessen Raum hat längst nachgelassen und wird auch nicht von den sogenannten Tierfreunden in die Tat umgesetzt. Tja so nennen sich diese Zooleutchen gern...Tierfreunde oder genau wie in Knuts Fall waren die "eingespielten" Gelder natürlich nur für die Erhaltung der Tiere bestimmt.
Wann merken die wohl mal, dass die Bärinnen in Gefangenschaft sehr schwer ihre "Welpen" gross ziehen können. Man hört zum Beispiel auch gar nichts darüber, ob die erste Mama gesundh. Probleme hat. Wenn es stimmt, dann würde sie ja ihre Baby`s gefressen haben. Und was ist wenn die Kleinen krank waren? Es wird doch wohl einen Grund haben warum die Mutter erst mit der Aufzucht beginnt und dann ihre Kinder frisst. Vielleicht hat sie denen auch ein Leben ersparen wollen wie sie eines führt....wer weiss das schon, wohl nur sie selbst.
Wo sind die Berichte darüber wie es der Mutter geht wo das Junge einfach weg genommen wurde. Es war noch gar nicht ersichtlich dass sie ihr Kleines einfach umbringt. Hat sie nicht einfach nur einen ruhigen Platz gesucht, wo nicht ständig zu fleisch gewordene Kameras auf sie halten? Sie hat ihn aber nicht gefunden, weil der zugestandene Platz einfach nicht ausreicht.
Guckt man sich mal den Block von Knut an, so versucht er durch Schwimmen irgendwie dort heraus zu kommen und verfolgt man ihn noch öfter sieht man wie gelangweilt er zwischendurch sich umschaut oder aber sich einfach nur hinlegt. Wie soll das erst werden wenn eine Bärin aufgezogen wird? Sie wird kein Sozialverhalten erlernen und ich denke mal der Zoo hofft da ja auch wieder auf Nachwuchs. Ich finde es einfach nur ein dreckiges Geschäft und ab und zu muss man einfach schauen dass die Natur ihren Lauf nimmt.
Schade dass der Tierschutz nun auch schon vor den Zäunen der überteuerten Kassen des Zoo`s halt macht.
Mag zwar nicht grad Freunde bringend sein mein Beitrag dazu, aber es ist nun mal meine Meinung.
samtpfoetchen
Newgrange
10.01.2008, 23:06
Hallo Ihr Lieben, schwieriges Thema... und irgendwie habt Ihr Alle recht! Millie Dein Kommentar mit der armen Eisbär Mama hat mir schon wieder nen Stich versetzt. Von daher hier ein kleiner Anstoss an alle die unter Euch die schon Profis sind:
Amelia Kinkade schreibt in einem ihrer Bücher, dass man den Zoo Tieren erklären soll, warum sie in den Zoos sind. Sie schreibt auch, dass man Ihnen wirklich erklären soll, dass der Lebensraum verschwindet und das sie da draussen nicht überleben könnten ... sie meint das man ehrlich sein soll!?
Nun ja eventuell habt Ihr ja schon Erfahrung. Falls Ihr eine Inspiration für die Eisbär Aufklärung möchtet: Auf der WWF Deutschland Seite, unter Banner & Buttons kann man einen Teil der Eisbär Kampagne runterladen. Dort gibt es dieses mahnende Bild der Eisbärfamilie auf einer winzigen Scholle im endlosen Meer :O( - ich sag' nur Licht aus, Tempo 100 wir muessen alle viiiiel tun!
Gruesse Newgrange
samtpfoetchen
11.01.2008, 09:06
Amelia Kinkade schreibt in einem ihrer Bücher, dass man den Zoo Tieren erklären soll, warum sie in den Zoos sind. Sie schreibt auch, dass man Ihnen wirklich erklären soll, dass der Lebensraum verschwindet und das sie da draussen nicht überleben könnten ... sie meint das man ehrlich sein soll!?
Dann sollte man denen auch gleich erklären, dass die menschlichen Gaffer daran schuld sind, dass sie da nun eingesperrt sitzen anstatt in ihren natürlichen Lebensräumen. Jedoch weiterdenkend würde ich persönlich sagen, dass es auch möglich ist die Art zu erhalten in dem man eben wie du schon sagst sich umweltverpestend einschränkt, oder aber für andere Tiere vor Ort etwas unternimmt.
Alles andere ist nur Geldmacherei und Tierquälerei. Ich denke hinter Knut und der "Kleinen" werden noch etliche folgen......leider.
samtpfoetchen
Dann sollte man denen auch gleich erklären, dass die menschlichen Gaffer daran schuld sind, dass sie da nun eingesperrt sitzen
ob es ihnen hilft, wenn man sie aufhetzt und aggressiv macht...
alles was du schreibst, auch oben, sind ja dinge, die stimmen, aber diese tiere müssen JETZT mit den verhältnissen leben, haben ein relativ gutes verhältnis zu pflegern und allem!
ja, es müßte besser sein. viel viel viel (noch 1000x) viel besser.
ABER SIE AUFHETZEN, damit ginge es nur DIR besser!
mach ne kampagne, sammle spenden etc. setze so deine wünsche um. aber hilf den tieren mit ihrer situation, die schwer genug ist, klarzukommen.
genau wie man streit unter erwachsenen nicht auf dem rücken von kindern austragen darf, müssen die tiere das recht haben, die bindung zu ihren pflegern zu entwickeln, wenn sie wollen und sich so wohl wie möglich zu fühlen...
anstatt in ihren natürlichen Lebensräumen. Jedoch weiterdenkend würde ich persönlich sagen, dass es auch möglich ist die Art zu erhalten in dem man eben wie du schon sagst sich umweltverpestend einschränkt, oder aber für andere Tiere vor Ort etwas unternimmt.
gute idee, was könnte man denn für eisbären vor ort unternehmen? was eisbären angeht, hab ich wenig ahnung...
Alles andere ist nur Geldmacherei und Tierquälerei. Ich denke hinter Knut und der "Kleinen" werden noch etliche folgen......leider.
samtpfoetchen
also das eine verurteilen ist ja ok, aber was TUN wir nun für das bessere?????
NUR frust ablassen hilft ja keinem eisbär. da hilft es mehr, daß den leuten die eisbären erstmal gezeigt werden, von denen HABEN nämlich auch viele GESPENDET UND PROJEKTE UNTERSTÜTZT! dinge entwickeln sich eben manchmal langsam und mit hindernissen. was können wir TUN, daß sie sich besser entwickeln?
liebe grüße,
sunny+l:kiss:
cat's little woman
11.01.2008, 11:26
Mag zwar nicht grad Freunde bringend sein mein Beitrag dazu, aber es ist nun mal meine Meinung.
samtpfoetchen
Ich schließ mich Dir an. Als ich Deinen Beitrag las, konnte ich nur zustimmend nicken. Das ist auch meine Meinung. :super:
Der Mensch, das intelligente Wesen (ist jetzt ironisch gemeint ;-) ), das gerne in den Lauf der Natur eindringt und alles durcheinenander bringt.
Alles Liebe Michi
Ich schließ mich Dir an. Als ich Deinen Beitrag las, konnte ich nur zustimmend nicken. Das ist auch meine Meinung. :super:
Der Mensch, das intelligente Wesen (ist jetzt ironisch gemeint ;-) ), das gerne in den Lauf der Natur eindringt und alles durcheinenander bringt.
Alles Liebe Michi
ich find auch, eisbären gehören nicht in zoos, aber heißt das, wir lassen das kleine, das schon zig mal auf den boden geklatscht ist, langsam sterben....
nun, wenn man ne verfahrene situation hat, muß man gucken, was man damit macht...
ist das selbe im tiertraining: wenn ihr ein tier habt, das schwer gestört ist und gesundheitlich defizite hat und und und...
wißt ihr, wie oft man hört, was da alles falsch lief. aber wie viele helfen, diesem tier unter den umständen, die man hat, ein gutes leben zu gestalten. das ist anstrengend und meist wird der helfer noch beschimpft...
wir können nun mal nicht von der idealsituation aus anfangen...
aber WAS KÖNNEN WIR BESSER MACHEN?????
Newgrange
11.01.2008, 11:47
... liebe Sunny+L, sicherlich ist es schwierig den frei lebenden Eisbären zu helfen. Gute Möglichkeiten kannst Du über die WWF Deutschland web page finden. Wenn Du Dir die Jahresberichte der letzten 3 anschaust, findest Du sicher auch vertrauen, dass dort gutes getan wird mit Deiner Spende.
Ansonsten CO2 reduzieren das hilft u.U. den letzten Eisbären noch :traurig:
Und ich stimme Dir zu - mein Eintrag war eindeutig keine Aufforderung die Tiere aufzuhetzen. Samtpfötchen, ich verstehe Deine unbändige Wut. Die ist am schwersten loszuwerden. Noch kann ich nicht beurteilen ob die Tiere auch unter dem permanenten Einfluss der Wut leiden wie die Menschen. Aber diese schlimme Eisbären Geschichte hört sich fast so an ... da gibt es durchaus paralellen zu den wütenden oder ohnmächtigen Müttern in der Presse.
So jetzt habe ich aber wieder ein paar kontroverse Thesen "veröffentlicht"... Schönen Gruss
cat's little woman
11.01.2008, 12:04
ich find auch, eisbären gehören nicht in zoos, aber heißt das, wir lassen das kleine, das schon zig mal auf den boden geklatscht ist, langsam sterben....
Nein, das meine ich damit nicht. Besser ist es, es gar nicht soweit kommen zu lassen. Den Tieren weltweit ihren natürlichen Lebensraum lassen und nicht dauernd eingreifen wollen, damit sie ihr restliches Leben in einem Käfig verbringen müssen.
Überall dort, wo der Mensch eingreift, geht es schief. Sei es hier mit den Füchsen, Wölfen ect., in Sumatra mit den Tigern, Elefanten, im Meer mit den Haien usw.
Warum müssen wir uns immer weiter ausbreiten und immer mehr natürliche Lebensräume zerstören? Weil wir "unseren Hals nicht voll kriegen", immer mehr wollen. Ohne Rücksicht auf Verluste.
Von daher versteh ich Samtpfoetchens Wut sehr gut, weil es mir genauso geht.
Liebe Grüße Michi
samtpfoetchen
11.01.2008, 15:40
Hallo Sunny...
Ich sehe es nicht als aufhetzen an, wenn man ihnen mitteilt was Sache ist und wenn man ehrlich ist, denn eben davon wird ja geschrieben. Von Ehrlichkeit!
Wer bitte sagt dir, dass ich nicht schon spende und nicht schon über eine Organisation eine Patenschaft und dergleichen habe, dies ändert jedoch nichts an meiner Meinung.
Der Hinweis mit der Beziehung zu ihren Pflegern sehe ich als Einbahnstrasse, denn ihnen bleibt gar nichts anderes übrig, denn was würde wohl mit den Tieren passieren wenn sie ihren eigenen Willen ( den hoffentlich ein paar noch haben ) durchbringen würden. Man siehe die versch. Vorfälle, wo zum Beispiel ein kind von einem Bären "angefallen" wurde durch das Gitter und noch viele andere Fälle kann man hier aufzählen, aber dann wäre man noch etliche Absätze beschäftigt.
Was wir tun können um einiges zu verbessern?
Respekt vor Tieren wieder bekommen.
Nicht alles was kein Mensch ist unterwürfig zu bekommen.
...dass es auch möglich ist die Art zu erhalten in dem man eben wie du schon sagst sich umweltverpestend einschränkt, oder aber für andere Tiere vor Ort etwas unternimmt.
Ich schrieb in dem von dir zitierten von anderen Tieren, eben wo man vor Ort noch besser eingreifen kann. Letztens war zum Beispiel eine Reportage wo
Wölfe wieder in bestimmten Gebieten aufgezogen wurden und dort in Freiheit kommen, sobald sie alt genug sind. Natürlich im Rudel. Dies hat zwar bis zu 1nem Jahr gedauert, doch es war von Erfolg gekrönt. Das ist ein anschubsen in die Natur und mehr sollte es wirklich nicht sein, denn mehr steht uns nicht zu.
Ich kann hier absolut nicht erkennen Sunny, dass ich hier Frust ablasse, ich gebe lediglich meine persönliche Meinung wieder und reagiere auf Antworten bzw. Kommentaren. Nicht mehr und nicht weniger.
Deinen Beitrag lese ich als sehr erregt und erbost und ich kann das nicht so ganz nachvollziehen warum das so ist.
Auch kann ich nicht so ganz nachvollziehen warum den Leuten erst mal die Eisbären gezeigt werden müssen, damit diese spenden oder Projekte unterstützen *grübel*.
Nebenher tue ich noch was, denn ich gehe in keinen Zoo ( seit ich dies allein entscheiden darf ) und zu keinem Zirkus oder zu sonstigen Dingen die mit Tierquälerei zu tun haben. Ich zeige sogar Betreiber von sogenannten Ponyreit-Aktionen an, der seine Tiere immer im Kreis laufen lässt auf einem lauten Jahrmarkt und sie nur alle 5 Stunden eine Pause bekommen. Heraus kommt dabei höchstens Sachbeschädigung und nicht mal das. Ich bin ansonsten gegen Hundeadoption aus dem Ausland, was nicht heisst, dass ich kein Mitleid habe oder die Organisationen, die dort tatkräftig kranke Tiere versorgen, nicht finanziell unterstütze, doch unsere Tierheime sprudeln schon über. Ich bin auch grundliegend dafür, dass wir erst mal den Tierheimbestand verringern und dann erst wieder Welpen zugelassen werden in Deutschland.
Ziemlich quer und daneben aus mancher Sicht, aber so bin ich halt.
Interessant finde ich noch deinen Satz in deiner Signatur:
willst du meinungen über tiere, frag menschen, willst du fakten, frag das tier selber...
Den kann man doch gut anwenden auf den Punkt mit der Beziehung zum Pfleger oder?
Sei mir nicht böse wenn ich hier so nicht mehr antworte, denn ich möchte das Thema nicht schreddern und in die Bereiche allgemeinen Tierschutz oder meiner Person zu ziehen. Ich schlag vor, wenn du noch Fragen oder Hinweise hast, dass wir in den PN - Kontakt gehen.
lieben Gruß
samtpfoetchen
Visconti
11.01.2008, 16:06
Hallo Samtpfoetchen!
Deine Meinung finde ich sehr interessant und kann mich nur anschließen!
Um zum Beispiel "Kurt" zurück zu kommen...
Klar ist es "süß", dass er jetzt noch an der Faust seines Pflegers nuckelt! Und natürlich ist er ein "Süßchen"!
Aaaaber....was ist in 10 Jahren? Dann ist er ein geschlechtsreifer Bär. Der nicht wirklich weiss, dass er ein Bär ist. Der fehlgeprägt wurde.
Dann sieht er evtl. immer noch den Menschen als Sozialpartner.
Der ist es aber nicht und kann es auch niemals sein!
Und dann? Dann ist da ein ordinärer, ausgewachsener Bär. Verhaltensgestört. Zur Vergesellschaftung, Verpartnerung nicht geeignet.
Und DANN?
Einzelknast für den Rest seines Lebens?
Ist das wirklich im Sinne artgerechter Haltung? Ist das dann ein bäriges Leben?
Und das Problem lässt sich leider auf fast alle Handaufzuchten eigentlich wildlebender Tiere beziehen.
Das hat meiner Meinung dann auch nichts mehr mit Tierliebe zu tun!
Wie hat mir doch erst vor kurzer Zeit ein Vögelchen mitgeteilt: "Ich wurde nicht beboren um in Gefangenschaft zu leben".
Ich könnte mir vorstellen, daß alle Tiere, die in Gefangenschaft leben müssen, ebenso denken wie dieses Vögelchen.
Wenn vom Aussterben bedrohte Tiere in weitläufigen Großgehegen leben könnten, das wäre eine schöne Angelegenheit. Ich weiß nicht recht ob der Mensch überhaupt weiß, was er den Wildtieren, die in Käfigen eingesperrt sind oder die nur ein kleines Freigehege haben, überhaupt antut. Brauchen wir denn überhaupt Zoos? Hat sich schon mal jemand die Sendungen "Gorilla, Panda & Co." oder wie sie sonst so heißen, angesehen? Ich habe mal eine Sendung gesehen, aber kein zweites mal. Ich finde es einfach furchtbar. Mir tun die ganzen Tiere nur noch leid. Sie kommen aus heißen oder kalten Regionen und sind hier Wind und Wetter ausgesetzt, welches sie von "zu Hause" gar nicht kennen. Und wenn sie dann noch von einem Zoo zum anderen transportiert werden, ist der Streß für die Tiere programmiert. Ich denke nicht, daß wir erfahren, wie viele Tiere in den Zoos oder während der Transporte, einfach sterben, weil sie den Streß nicht aushalten.
Eine gute Sache wären Tierauffangstationen, in den Jungtiere, deren Mutter gestorben ist oder sich aus anderen Gründen um ihre Jungen nicht kümmern kann, aufgenommen, aufgepäppelt und dann wieder ausgewildert werden. Das Gleiche gilt für kranke oder verletzte Tiere. Und das sollte in dem jeweiligen Land sein, in dem die Tiere normal auch leben würden.
Liebe Grüße schickt Mecki
Lunas Mom
23.01.2008, 14:20
Also mal ganz ehrlich; ich finde es erschütternd, wie mächtig da gerade im Nürnberger Rathaus die gesamte Vermarktungsmaschinerie anläuft, und wie das alles auch noch ständig schamlos im Fernsehen gezeigt wird. Nach dem in letzten Jahr eher "unerwartet" zustande gekommenen Millionengeschäft mit Knut scheint man sich nun in Nürnberg ganz gezielt die Finger zu lecken, jetzt ebenfalls fett abzukassieren. Das ist widerlich! Ich hoffe, dass zumindest ein Teil des Geldes in den Klimaschutz und somit in den Erhalt des arktischen Lebensraums investiert wird.
Zum Glück kriegt die Kleine davon (noch) nichts mit. Und ich wünsche ihr von Herzen, dass sie sich trotz der Handaufzucht so normal wie möglich entwickeln kann, und auch später in der Lage ist, in einer Gruppe zu leben.
Hat eigentlich schon mal jemand hier versucht, TK mit Knut zu machen? Das müßte doch theoretisch möglich sein, oder?
Kirsten
Ja und zwar hier:
http://www.tierkommunikation-forum.com/showthread.php?t=9983&highlight=Knut
ab Seite 2.
Lunas Mom
23.01.2008, 17:34
Vielen Dank für den Link, Nadine! Habe mir gerade alles durchgelesen. Das waren ja wunderbare Gespräche mit Knut, schön, aber auch sehr traurig. Es geht zu Herzen, wie sehr er an seinem Ziehpapa hängt, und wie sehr er ihn vermißt hat, als dieser nicht mehr zu ihm durfte, und er das überhaupt nicht verstehen konnte. Ob er sich inzwischen mit der Situation arrangiert hat?
Bin gespannt, ob Eisbärmädchen Flocke ebenfalls eine solche Bindung zu ihrer Pflegerin entwickeln wird; aber sicherlich erinnert sie sich besser als Knut noch an ihre eigene Mutter, mit der sie ja deutlich mehr Zeit verbringen konnte als Knut mit seiner Mutter. Ich wünschte nur, man würde ihr den ganzen Medienrummel ersparen. Knut schien das ja ein wenig Angst gemacht zu haben, und er hatte zum Glück immer seinen Ziehvater, auf den er sich dann konzentriert hat.
Kirsten
....ein dickes lob dem stuttgarter zoo, der die geburt des eisbärens wilbär über die gesamte sensible phase geheim gehalten hat!....findet ihr nicht auch?
liebe grüsse, christa
Huhu Christa,
ich stimme dir da absolut zu.
Das war wirklich ein feiner Zug, erstmal nicht an die Öffentlichkeit zu gehen.
Was allgemein die Vermarktung der Tiere angeht, bin ich allerdings noch zwiegespalten.
Einerseits finde ich es nicht in Ordnung, weil ich auch denke, dass manche Tiere hier grundsätzlich nicht hingehören, sondern einzig in ihren natürlichen Lebensraum. Und wenn dieser bedroht ist, dann kann ich zum Zwecke des Artenschutzes und der Bestandserhaltung auch noch Zoos gutheißen, dann aber bitte in den entsprechenden Ländern selbst, damit die Tiere wenigstens ihre ursprünglichen klimatischen Bedingungen behalten dürfen. Notfalls auch mit finanzieller Unterstützung aus anderen Ländern und natürlich mit Gehegen die so groß und gerecht wie möglich angelegt werden.
Andererseits ist die Lage nun mal eben so, dass wir viele Zoos haben. Und wenn dann einige von ihnen ein "Knuddelchen" ihr eigen nennen und mit diesem viel Geld einnehmen, dann finde ich es solange in Ordnung, wie diese Einnahmen auch den Tieren zu gute kommen, für größere Gehege, mehr Beschäftigungsmöglichkeiten für die Tiere etc.
Viele Grüße
Salem
hallo salem, ich stimme dir zu... und stehe zoos sehr skeptisch gegenüber...
ich habe ein interview mit dem direktor des stuttgarter zoos gesehen, indem er sagt, dass sie ein eisbärjunges in keinem fall "entnommen" hätten...und dass auch das gefressenwerden einen sinn habe... auch wenn das wort natürlich in zusammenhang mit einem leben in künstlichen verhältnissen, sprich zoo, genannt wird, so finde ich diese aussage über die möglichkeit auch vom elterntier gefressen zu werden und dass dies der natur entspäche, sehr lobenswert. ihr sagtet es an anderer stelle schon... ein von menschenhand aufgezogener bär, kann nur mit ebensolchen bären zusammengebracht werden...falls sie sich überhaupt verstehen..und dann, wenn nicht?...und im fall von nürnberg, da hätte man durchaus auch noch anders handeln können, denn die mutter wurde von fotografen gestört und so aus der höhle vertrieben... liebe grüsse, christa
Gestern abend lief noch wieder ein Bericht, auch da wurde nochmals auf die Sache mit den Verhaltensstörungen, welche durch Gefangenschaft und durch Handaufzucht entstehen, eingegangen.
Ein solches Tier zeigt nicht mehr seine natürlichen Verhaltensweisen und kann zumeist nur mit einem ebensolchen Tier verpaart werden. Dies bedeutet z.T. den Verlust der Ursprünglichkeit der Tiere, aber auch die weitere Vermehrung solcher Störungen bei den dann entstehenden Nachkommen.
Der Leiter eines alternativen Bärenparks (Gnadenhof für ausgediente Zirkus- u. Zoobären) sagte selber, Bären in Gefangenschaft leben in keinster Weise artgerecht. Man kann und muss aber versuchen, für die Tiere die nun mal so leben, das bestmögliche rauszuholen.
Natürlich kommt auch dieser Park ohne Zäune, und somit Beschneidung des Lebensraums, nicht aus, aber die Gehege dort sind im Vergleich zu denen in den Zoos, das Paradies.
Aber es gab auch einen anderen wichtigen Aspekt, der für die Arterhaltung interessant ist:
Die einen sagen zwar, der Klimawandel sei das größte Problem für die Bären. Dem ist aber nicht alleinig so.
Ein anderer Herr sagte wiederrum, in Kanada (ich mein, er sagte Kanada) werden jährlich zwischen 500-1000 Eisbären abgeschossen. Die Einheimischen verkaufen die Abschusslizenzen an Touris. Und diese schiessen wiederrum nur die größten Exemplare ab, die wollen ja schließlich Trophäen. Das bedeutet, im Bestand vermehren sich überwiegend, die schwächeren Tiere mit einem vielleicht nicht so ausgeprägten Genpool, worunter die Widerstandsfähigkeit, die das dauerhafte Überleben sichert natürlich stark leidet.
Es wird also Zeit, nicht nur etwas für den Klimaschutz zu tun um den Lebensraum zu erhalten. Der nutzt den Tieren auch nicht, wenn jährlich mehr Bären abgeschossen werden, wie Babys nachgeboren werden.
Es ist also auch der Politik dieser Länder mal Druck zu machen.
Fand den Bericht sehr interessant.
Liebe Grüße an alle
Salem
...es gibt noch viel zu tun auf dieser welt!!!!....danke für deinen beitrag salem.
...meine tochter,12. klasse waldorfschule, hat für ihre jahresarbeit das thema "mondbären und ihr leiden für die gesundheit, gibt es alternativen?" gewählt... schaut mal bei "google" unter animals asia foundation, da gibt es in sachen bären auch noch eine menge zu tun!... alles liebe an euch, christa
Bärenbursche aus Russland für Flocke
Nürnberg (dpa) - Die Nürnberger Eisbärin Flocke bekommt Gesellschaft. Ein aus dem Moskauer Zoo stammender kräftiger Bärenbursche soll das Single-Dasein des weiblichen Jungtiers beenden.
Der Bär sei bereits am Montag in Nürnberg eingetroffen, teilte die Nürnberger Tiergartenleitung mit. Der Transport sei an den Weihnachtstagen im Rekordtempo auf die Beine gestellt worden. Bevor beide Tiere zusammengebracht werden, sollen sie sich zunächst am "Schmusegitter" anfreunden. Man gehe sehr vorsichtig vor, weil der 163 Kilo schwere Jungbär "sehr kräftig und dominant im Verhalten ist", sagte Zoo-Chef Dag Encke laut Mitteilung.
Diese Meldung habe ich heute gesehen, wird sich sicher bald rumsprechen. Aber eigentlich geht es mir gar nicht so sehr darum, sondern um etwas anderes, nämlich: Zu der Meldung gab es wie üblich viele Kommentare, die meisten davon ausgesprochen platt und dämlich von Leuten die sich nur profilieren wollen. Allerdings stach einer positiv heraus, der mir sofort ins Auge sprang, von jemandem mit dem Nick "Träne":
Liebe Flocke,
du sollst also verkuppelt werden!?!? Na, die Entscheidung, ob du den russischen Bärenburschen nimmst oder nicht, obliegt ja zum Glück immer noch dir alleine ;-)))!
Aber: wenn du dich für eine Beziehung mit ihm entscheidest, dann wünsche ich dir von ganzem Herzen, dass deine Beziehung besser, ruhiger, liebevoller, harmonischer & angenehmer verläuft, als so manch andere :))))))))).
Lieben Gruß an dich von mir :).
Es hat mich sehr erstaunt und positiv überrascht das zu lesen, denn: Derartige Beiträge lese ich hier im TK-Forum sehr häufig. Allerdings auch nur im TK-Forum. Es überrascht mich daß nun auch auf einer ganz normalen öffentlichen Plattform derartiges zu lesen war, daß also offenbar auch Nicht-Tierkommunikatoren über solche Dinge nachdenken, so viel Einfühlungsvermögen besitzen und über Tiere und deren Gefühle so denken, daß sie sie quasi als Personen verstehen. Offenbar hat ein Umdenken in der Bevölkerung bereits eingesetzt, auch wenn im negativen Kontrast dazu solch dämliche Postings wie: "weiß bär schmeckt habe ich gehört" zu finden waren...
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