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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Katzenseuche auf Vormarsch???????


Rose
08.08.2007, 12:39
Hallo,

hatte zufällig jemand die letzte Zeit dieses Thema beim Tierarzt?

Ist die Katzenseuche wieder häufiger geworden?

Ich habe 2 Babykatzen vom Bauernhof bei mir aufgenommen und mein TA wies mich in dem Zusammenhang gestern darauf hin, daß meine anderen Katzen zum Impfen "Schnupfen/Seuche" überfällig sind. Das ist für mich o.k. - ich impfe meine Katzen alle 2 Jahre.

Ein Kater von mir wurde aber seit 7 Jahren nicht mehr geimpft, da er wegen Fibrosarkom operiert werden mußte und es ja unter Umständen vom Impfen herrühren könnte. Ich schreibe "könnte", denn es gibt auch Katzen, die noch nie geimpft wurden und ein Fibrosarkom bekommen haben.

Da ich zukünftig auch sehr viel auf diesem Bauernhof bei den Pferden sein werde - und natürlich auch immer wieder mit diesen Katzen in Berührung komme - riet mir mein TA, daß ich auch diesen Kater ab sofort lieber wieder impfen sollte, da die Wahrscheinlichkeit an Seuche zu erkranken, durch meine Lebensumstände nun größer sei, als an einem Fibrosarkom.

Lt. TA ist die Seuche wieder mehr vorhanden.

Ich bin einfach in der Zwickmühle, wie ich es bei diesem Kater machen soll. Um mich etwas leichter entscheiden zu können, wollte ich Euch einfach mal fragen, ob ihr das auch schon gehört oder gelesen habt?

Ich schleppe natürlich ungern an den Schuhen die Seuche in meine Wohnung, aber genauso ungern möchte ich ein Fibrosarkom unter Umständen auslösen.


Noch ein Zusatz:
Ich habe den Thread nicht eröffnet, um allgemein über die Notwendigkeit von Impfungen zu diskutieren - das soll jeder so handhaben, wie er es für sein Tier als richtig ansieht. Ich will einfach nur wissen, ob die Katzenseuche wirklich wieder öfters vorkommt oder ob mein Tierarzt jetzt einfach gehäuft mit dieser Krankheit in letzter Zeit konfrontiert war.


Grüße und vielen Dank,


Sabine

Luca
08.08.2007, 13:09
Huhu Rose,
mit einer Impfung alle 2 Jahre nach erfolgter Grundimmunisierung ist der Impfschutz völlig o.k., so wird es mittlerweile offiziell empfohlen.
Die Fibrosarkomgefahr ist vor allem bei Tollwut- und Leukoseimpfung erhöht, lass die doch weg (obwohl ich Leukose-Impffreund bin:garf: )
In unserer Region ist die Katzenseuche nicht sehr verbreitet. Das ist aber regional unterschiedlich. Auf Bauernhöfen mit vielen Katzen kommt sie erfahrungsgemäß öfter vor. Schnupfen ist immer und überall...
Alles Liebe, Dana

Hallo,

hatte zufällig jemand die letzte Zeit dieses Thema beim Tierarzt?

Ist die Katzenseuche wieder häufiger geworden?

Ich habe 2 Babykatzen vom Bauernhof bei mir aufgenommen und mein TA wies mich in dem Zusammenhang gestern darauf hin, daß meine anderen Katzen zum Impfen "Schnupfen/Seuche" überfällig sind. Das ist für mich o.k. - ich impfe meine Katzen alle 2 Jahre.

Ein Kater von mir wurde aber seit 7 Jahren nicht mehr geimpft, da er wegen Fibrosarkom operiert werden mußte und es ja unter Umständen vom Impfen herrühren könnte. Ich schreibe "könnte", denn es gibt auch Katzen, die noch nie geimpft wurden und ein Fibrosarkom bekommen haben.

Da ich zukünftig auch sehr viel auf diesem Bauernhof bei den Pferden sein werde - und natürlich auch immer wieder mit diesen Katzen in Berührung komme - riet mir mein TA, daß ich auch diesen Kater ab sofort lieber wieder impfen sollte, da die Wahrscheinlichkeit an Seuche zu erkranken, durch meine Lebensumstände nun größer sei, als an einem Fibrosarkom.

Lt. TA ist die Seuche wieder mehr vorhanden.

Ich bin einfach in der Zwickmühle, wie ich es bei diesem Kater machen soll. Um mich etwas leichter entscheiden zu können, wollte ich Euch einfach mal fragen, ob ihr das auch schon gehört oder gelesen habt?

Ich schleppe natürlich ungern an den Schuhen die Seuche in meine Wohnung, aber genauso ungern möchte ich ein Fibrosarkom unter Umständen auslösen.


Noch ein Zusatz:
Ich habe den Thread nicht eröffnet, um allgemein über die Notwendigkeit von Impfungen zu diskutieren - das soll jeder so handhaben, wie er es für sein Tier als richtig ansieht. Ich will einfach nur wissen, ob die Katzenseuche wirklich wieder öfters vorkommt oder ob mein Tierarzt jetzt einfach gehäuft mit dieser Krankheit in letzter Zeit konfrontiert war.


Grüße und vielen Dank,


Sabine

sunshine001
08.08.2007, 18:08
Hallo!

Ich habe 2 Katzen. Reine Wohnungskatzen. Lilly war immer gesund und ist auch an Katzenseuche erkrankt. Keine Ahnung wie .... sieht nicht gut aus, aber ich hoffe, dass sie es schafft ..... Emely ist erst ein paar Wochen. Sie sind seit ca. 4 - 5 Wochen zusammen (Lilly ist ca. 11 Monate).

Und meine Tierärztin meinte auch, dass es wieder sehr verbreitet ist.

Visconti
08.08.2007, 22:17
Das Problem ist halt auch, dass Besitzer "reiner Wohnungskatzen" nicht bedenken, dass Viren auch über die Besitzer "eingeschleppt" werden können.
Über n Grashalm laufen, an den ne infizierte Katze markiert hat, und schon sitzt das Virus unter der Schuhsohle und wird in die Wohnung gebracht!
Und von da aus z.b. übers Büro zur nächsten reinen Wohnungskatze....
Es gibt außer der Grundimmunisierung einfach keinen Schutz!
Nun, und wenn viele Besitzer generell nicht impfen lassen, verbreiten sich sog. "Seuchen" eben wieder rasend schnell.
Zum Leidwesen sehr Vieler...

marmay
09.08.2007, 08:31
Die wichtigste Impfung für die Katze: Seuche

Katzenseuche (Panleukopenie, felines Parvovirus = FPV): erhältlich als Lebend- oder als Totimpfstoff. Nach Grundimmunisierung (zwei Impfungen im Welpenalter) hält der Schutz mindestens 7,5 Jahre, wahrscheinlich lebenslang. Die Impfung ist auch bei Wohnungskatzen sinnvoll, da der in der Umgebung sehr stabile Erreger vom Menschen eingeschleppt werden kann.

Impfungen, die bedingt sinnvoll sind:
Katzenschnupfen


Felines Herpesvirus (FHV), auch Rhinotracheitisvirus genannt; Lebend- oder Totimpfstoff. Die Impfung verleiht keine sterile Immunität, geimpfte Katzen können sich infizieren und erkranken. Dauer der (eingeschränkten) Schutzwirkung von FHV-Impfstoffen: mindestens 7,5 Jahre (inaktivierte Vakzine).
Felines Calicivirus (FCV): Die schlechte Schutzwirkung fast aller derzeit am Markt befindlichen Impfstoffe (lebend oder inaktiviert) ist wissenschaftlich belegt. Caliciviren kommen in vielen Varianten vor, in der Regel schützt die Impfung nicht mehr gegen die im Feld auftretenden Stämme. Lebendimpfviren können im Impfling mutieren und andere (geimpfte!) Artgenossen infizieren. Seit Einführung der Calici-Impfung wird das Virus viel häufiger nachgewiesen als zuvor. Ob neue Calici-Impfstoffe besser sind (in Deutschland ist ein neues Produkt am Markt), wird sich zeigen müssen. Ein besserer Schutz wird wahrscheinlich nur vorübergehend bestehen, weil der Erreger sich weiter verändert.
Felines Leukämievirus (FeLV, "Leukose"):
Sinnvoll ist diese Impfung in erster Linie bei Jungtieren, bei denen ein Kontakt mit FeLV-infizierten Artgenossen nicht auszuschließen ist. Die Schutzwirkung der verschiedenen Impfstoffe ist sehr unterschiedlich, je nach Studie und Impfstoff von 100 bis nur 4,8 Prozent oder sogar negativ (bei der Testinfektion infizierten sich mehr geimpfte als ungeimpfte Katzen auf Dauer). Leben Katzen ständig eng mit FeLV-Ausscheidern zusammen, bietet auch jährliche Impfung keine Garantie. Neuzugänge in Katzengruppen sollten getestet sein. Vorsicht: Testergebnisse sind bei gesunden Katzen oft falsch-positiv, daher ggf. nachtesten lassen. Ausgewachsene Tiere besitzen eine gute körpereigene Abwehr gegen FeLV, die allermeisten werden bei kurzem Erregerkontakt damit selbst fertig. Die herkömmlichen FeLV-Impfstoffe mit Adjuvantien (in der Regel Aluminiumhydroxid) verursachen zusammen mit Tollwutimpfstoffen die meisten Impfsarkome. Wenn FeLV-Impfung, dann nach Möglichkeit einen Impfstoff ohne Adjuvans geben lassen. (In Deutschland ist inzwischen ein adjuvansfreier FeLV-Impfstoff am Markt.)

haustierimpfungen punkt de

katzenimpfenmitverstand punkt de
hundeimpfenmitverstand punkt de

marmay
09.08.2007, 08:31
Nun, und wenn viele Besitzer generell nicht impfen lassen, verbreiten sich sog. "Seuchen" eben wieder rasend schnell.
Zum Leidwesen sehr Vieler...

Das halte ich für ein Gerücht. ;-)
Viel wichtiger als Impfungen sind die Lebensumstände der Tiere, Ernährung, psychisches Umfeld etc.

cat's little woman
09.08.2007, 08:35
Das halte ich für ein Gerücht. ;-)
Viel wichtiger als Impfungen sind die Lebensumstände der Tiere, Ernährung, psychisches Umfeld etc.

Da schließ ich mich jetzt an, liebe Marianna. :bussi:Bei einem geschwächten Immunsystem nützt die beste Impfung leider nix.

Visconti
09.08.2007, 11:47
Ok. Da geb ich Euch natürlich recht. Bei einem geschwächten Immunsystem richtet eine Impfung mehr Schäden als Nutzen an.
Aber wie soll beispielsweise eine reine Wohnungskatze Antikörper entwickeln, wenn ihr Immunsystem mit nix konfrontiert wird?
Da haut selbst n Schnupfenvirus rein, der andere Katzen gar nicht tangieren würde. So als Beispiel.

Rose
09.08.2007, 12:43
(obwohl ich Leukose-Impffreund bin:garf: )
Alles Liebe, Dana

Hallo Dana,

schön daß Du Dich gemeldet hast - habe schon gehofft, daß Du den Thread liest und auch was dazu schreibst.

Warum sollst Du kein Leukose-Impffreund sein? Das ist doch völlig in Ordnung.

Für mich gibt es allgemein im Leben nicht "DAS EINZIG RICHTIGE" - die einzig richtige Entscheidung, die einzig richtige Behandlung - sowas existiert für mich nicht. Wäre natürlich toll, wenn es sowas gäbe!

Auch wenn die Leukose-Impfung möglicherweise schon Schaden an Tieren angerichtet hat, so hat sie aber andererseits auch schon vielen Tiere das Leben gerettet.

Wenn ich da an meine verstorbene Kätzin denke, die Leukose hatte. Sie war nicht geimpft ........... mit 3 Jahren war ihr Leben zu Ende ..........
Mit Sicherheit hast Du schon einige schlimme Leukosefälle in Deiner Praxis gehabt und Deine Erfahrungen damit gemacht.


Mein Kater mit dem "ehemaligen" Fibrosarkom ist reiner Wohnungskater und wenn kriegt er nur die Schnupfen/Seuche-Impfung. Habe mich noch nicht entschieden, aber ich tendiere dazu, ihn auch impfen zu lassen.


Liebe Grüße


Sabine

marmay
09.08.2007, 12:44
Ok. Da geb ich Euch natürlich recht. Bei einem geschwächten Immunsystem richtet eine Impfung mehr Schäden als Nutzen an.

Und ein gesundes kommt selber zurecht. ;-)

Aber wie soll beispielsweise eine reine Wohnungskatze Antikörper entwickeln, wenn ihr Immunsystem mit nix konfrontiert wird?
Da haut selbst n Schnupfenvirus rein, der andere Katzen gar nicht tangieren würde. So als Beispiel.

Nun, wie das das Schnupfenvirus ja beweist, werden ja auch Wohnungskatzen mit Viren und Bakterien konfrontiert. Es wird sich ja niemand durch eine keimfreie Schleuse in die Wohnung begeben. ;-)

Rose
09.08.2007, 12:50
Hallo!

Ich habe 2 Katzen. Reine Wohnungskatzen. Lilly war immer gesund und ist auch an Katzenseuche erkrankt. Keine Ahnung wie .... sieht nicht gut aus, aber ich hoffe, dass sie es schafft ..... Emely ist erst ein paar Wochen. Sie sind seit ca. 4 - 5 Wochen zusammen (Lilly ist ca. 11 Monate).

Und meine Tierärztin meinte auch, dass es wieder sehr verbreitet ist.


Hey Bine,

es tut mir sehr leid für Deine Lilly und ich drücke Euch ganz feste die Daumen, daß Lilly stärker als die Krankheit sein wird!

Wie Tanja ja bereits ausführlich geschrieben hat, kannst Du die Seuche von draußen mit in die Wohnung reinschleppen.


Grüße

Sabine

Rose
09.08.2007, 13:14
[B]
Katzenschnupfen

Felines Herpesvirus (FHV), auch Rhinotracheitisvirus genannt; Lebend- oder Totimpfstoff. Die Impfung verleiht keine sterile Immunität, geimpfte Katzen können sich infizieren und erkranken.



Ja, das stimmt, daß es bei dieser Impfung keine sterile Immunität gibt.
Jedoch verläuft bei geimpfen Katzen der Krankheitsverlauf wesentlich milder ab.

Ich habe einen Kater zuhause, der hat beide Augen durch Katzenschnupfen verloren - man fand ihn mit 3-4 Monaten auf der Straße - da war leider jegliche Behandlung zu spät.


Selbstverständlich sollten nur GESUNDE Katzen geimpft werden und nicht welche, deren Immunsystem geschwächt ist - das ist ganz klar, daß die Impfung da mehr Schaden als Nutzen anrichtet.

Ich denke, daß ein an sich gesundes und robustes Tier trotz aller guten Nahrung und intaktem Umfeld erkranken kann und weitaus mehr Faktoren da mit reinspielen - ich denke da nur an unsere verschmutzte Umwelt/Luft/Natur, die auch dazu beiträgt.


Ihr seid süüüß, jetzt sind wir doch in die Diskussion abgerutscht, was ich gar nicht wollte - ist aber nicht schlimm.


Wie oben schon mal geschrieben, gibt es für mich im Leben NIE "das einzig RICHTIGE" - auch wenn es uns vieles erleichtern würde. Und von demher macht jeder im Leben seine Erfahrungen, informiert sich und entscheidet sich dann, wie er es selbst für richtig hält und welchen Weg er gehen möchte - und das ist auch o.k. so.


Ich bedanke mich für Eure Antworten - werde mich in Kürze entscheiden, ob ich den Kater nun impfen lasse wie meine anderen Katzen, oder nicht.


Liebe Grüße


Sabine

marmay
09.08.2007, 13:21
Jedoch verläuft bei geimpfen Katzen der Krankheitsverlauf wesentlich milder ab.

Das halte ich für ein Gerücht. ;-)

Ihr seid süüüß, jetzt sind wir doch in die Diskussion abgerutscht, was ich gar nicht wollte - ist aber nicht schlimm.

Ne, wir diskutieren doch gar nicht, wir tragen nur Infos zusammen für Dich. :wink: :lol2:

Entscheiden musst Du natürlich selber.

Luca
09.08.2007, 19:35
Das halte ich für ein Gerücht. ;-)

Ich nicht:garf: :garf: :garf: :kiss:

cat's little woman
09.08.2007, 19:37
Ich nicht:garf: :garf: :garf: :kiss:

Ich leider schon. :?

Visconti
09.08.2007, 19:57
Hmh; wie erklärt es sich dann, dass meine geimpften ( Grundimmunisierung und dann alle 3 Jahre aufgefrischt) Katzen bislang wenn, dann "nur" an FIV oder FIP erkrankt sind? Aber noch nie an Seuche, Leukose oder Schnupfen?
Und das, obwohl hier auf dem Dorf Unmengen kranker Bauernhofkatzen leben?
Und obwohl ich mit 7 Katzen zusammen lebe, die sich gern und häufig mit anderen Katzen anlegen!
Hält die Fitness durch die Prügeleien sie gesund, oder liegt es evtl. doch mit an den Impfungen?:garf:

Luca
09.08.2007, 20:05
Hmh; wie erklärt es sich dann, dass meine geimpften ( Grundimmunisierung und dann alle 3 Jahre aufgefrischt) Katzen bislang wenn, dann "nur" an FIV oder FIP erkrankt sind? Aber noch nie an Seuche, Leukose oder Schnupfen?
Und das, obwohl hier auf dem Dorf Unmengen kranker Bauernhofkatzen leben?
Und obwohl ich mit 7 Katzen zusammen lebe, die sich gern und häufig mit anderen Katzen anlegen!
Hält die Fitness durch die Prügeleien sie gesund, oder liegt es evtl. doch mit an den Impfungen?:garf:

Na sicher! Ich hab echt reichlich Erfahrungen gemacht, mit Seuche und Co. im Prinzip schon seit ich klein bin und nun auch bei vielen Patienten...;-)
Meine Katzen sind mit im virusbeladenen Praxisbereich.....einen kleinen Anflug von einem Katzenschnupfenanteil hat meine Jeanny schon mal erwischt, aber das war ratzfatz und restlos weg und sie ist aufgrund anderer Dinge aus der Vergangenheit nicht gerade eine superstabile...
Ich hab viele verschleppte Schnupfengeschichten gesehen und Seuchekatzen zuhauf zahlreich verrecken sehen...

Visconti
09.08.2007, 20:12
Danke Luca!
Ich hab auch mal beim TA gearbeitet, und auch viele Katzen an Seuche elendig sterben sehen. Deshalb geh ich auch lieber auf Nummer sicher und impfe....;-)
Mein Opa Karlchen ist nicht umsonst trotz seiner notwendigen Lanitop mite noch so gesund mit seinen 15 Jahren! So, wie er "gebaut" ist, wär er n top Kandidat für Seuche und Co.

marmay
10.08.2007, 08:58
Hmh; wie erklärt es sich dann, dass meine geimpften ( Grundimmunisierung und dann alle 3 Jahre aufgefrischt) Katzen bislang wenn, dann "nur" an FIV oder FIP erkrankt sind? Aber noch nie an Seuche, Leukose oder Schnupfen?
Und das, obwohl hier auf dem Dorf Unmengen kranker Bauernhofkatzen leben?
Und obwohl ich mit 7 Katzen zusammen lebe, die sich gern und häufig mit anderen Katzen anlegen!
Hält die Fitness durch die Prügeleien sie gesund, oder liegt es evtl. doch mit an den Impfungen?:garf:

Ich denke, darüber könnte man sich ewig streiten. Ich könnte mit dem Argument kommen, dass ich seit Kindheit mit Katzen aufgewachsen bin, die alle nie geimpft wurden. Wir hatten nicht einen solchen Krankheitsfall unter den Katzen. Eigentlich waren die nie krank, starben bei Unfällen oder an Altersschwäche. Nun, da sie nicht geimpft waren, kann die Impfung sie nicht geschützt haben? ;-)
Dann sind da all die Erfahrungen aus dem Hundeforum, wo letztes Jahr einige komplett nach Empfehlung geimpfte Hunde an Staupe starben. Da war die Krankheit auch nicht abgeschwächter, ausser man kann abgeschwächter sterben? Ich könnte noch x-beliebige solcher Beispiele aufzählen, dann natürlich auch noch die Auswirkungen, die Impffolgen und Nebenwirkungen.
Aber ich denke, das ist Einstellungssache jedes Einzelnen und soll hier jetzt nicht so ausführlich diskutiert werden. Meine Einstellung unterscheidet sich grundlegend von der der Schulmedizin. Meiner Ansicht nach verursacht nicht ein Virus eine Krankheit, weshalb ich für mich Impfungen auch nicht "stimmig" sind. Wie schon Pasteur auf dem Sterbebett erkannte: "Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles." ;-)

Warum befragt Ihr nicht mal Eure Tiere dazu? Das wäre doch das naheliegendste. Eine Tierkommunikatorin hat ihre Tiere mal gefragt und die Auskunft bekommen, dass Impfungen das Immunsystem schwächen. Vielleicht reagieren viele Tiere beim Besuch des TAs so ab- bzw. auflehnend, weil sie selber wissen, dass es ihnen nicht gut tut? :wink:

Aber wie gesagt, entscheiden muss das jeder selber, ich hab mich sehr intensiv mit der Thematik und dem was dahintersteckt (z.B. Tierversuche, Impfschäden etc.) jahrelang auseinandergesetzt und bin zu der Überzeugung gekommen. :kiss:

cat's little woman
10.08.2007, 09:52
Liebe Marianna, :daum:
super formuliert. Ich teile Deine Auffassung mit allen Worten. :heldin:

Alles liebe Michi :kiss:

Luca
10.08.2007, 11:28
Vielleicht reagieren viele Tiere beim Besuch des TAs so ab- bzw. auflehnend, weil sie selber wissen, dass es ihnen nicht gut tut? :wink:


:garf: :garf: :garf: :garf:
Natürlich gehen die meisten Tiere nicht gerne zum Doc (obwohl ich da auch einige kenne)
Viele Leute wundert allerdings, dass die meisten Tiere so kooperativ sind, vor allem Katzen, bevor ich Tierärztin wurde, hätte ich das auch nicht gedacht.
Vielleicht würde ich mehr wie ihr denken, wenn ich nicht Tierärztin wäre und diese Art von Einblick habe. Aber obwohl ich eure Einwände schätze und manchmal auch berücksichtige, ruft meine innere Stimme immer ganz laut, wenn ich euch dann wieder in "Rage" lese ;-) Stop! Ihr denkt zu einseitig!
"Hauptsache alternativ" ist einseitig und ich weiss ja, dass ihr nicht nur einseitig denkt, aber trotzdem. Es ist wichtig, jede Situation, jeden Patienten als individuell zu betrachten und abzuwägen, wie man am Besten vorgeht, manchmal gibts auch keine eindeutige Lösung, auch wenn das immer alle von mir wünschen....
Ich lese auch mal im Hundeforum und überhaupt, aber ich habe auch einen Berufsalltag, der mich jetzt seit Jahren ganz ganz oft mit der Praxis und den Patienten konfrontiert. Daraus resultiert Erfahrung und Intuition und die sollte mit berücksichtigt werden. Haltet euch viele Wege offen!
Es könnte auch mal sein, dass ihr euch Chancen vergebt und euch Wege verschliesst!
:kiss: :kiss: :kiss: :kiss: Dana

marmay
10.08.2007, 11:55
Aber obwohl ich eure Einwände schätze und manchmal auch berücksichtige, ruft meine innere Stimme immer ganz laut, wenn ich euch dann wieder in "Rage" lese ;-) Stop! Ihr denkt zu einseitig!

Vielleicht nicht nur wir? ;-)
Es ist halt so, dass man als TA diese Seite sieht und ich nehm jetzt mal nicht an, dass Du Dich wirklich intensiv z.B. mit Homöopathie auseinandergesetzt hast oder den Grundlagen von "alternativem" Denken? Ich war lange auf der schulmedizinischen Schiene, hab mich halt dann lang, sehr lang mit alternativem Gedankengut auseinandergesetzt und die schulmed. Gedankengänge mit den alternativen verglichen, Tierversuche rauf- und runterstudiert, Grundlagen der Impfungen und die Tierversuche dazu usw. So hat bei mir langsam, über Jahre ein Umdenken stattgefunden, natürlich auch immer unter Verfolgung diverser Fälle in schulmed. und alternativen Behandlung usw.

"Hauptsache alternativ" ist einseitig und ich weiss ja, dass ihr nicht nur einseitig denkt, aber trotzdem. Es ist wichtig, jede Situation, jeden Patienten als individuell zu betrachten und abzuwägen, wie man am Besten vorgeht, manchmal gibts auch keine eindeutige Lösung, auch wenn das immer alle von mir wünschen....

Das ist klar und es geht auch nicht darum, "Hauptsache alternativ", sondern eher, soviel und solange alternativ wie möglich. ;-)
Du weisst ja, dass ich im Notfall auch die Schulmedizin beanspruche. Trotzdem war es noch nie nötig, diese wegen einer Krankheit zu konsultieren, gegen die es Impfungen gibt, obwohl meine Tiere teilweise völlig ungeimpft und teilweise seit Jahren nicht mehr geimpft wurden.

Ich lese auch mal im Hundeforum und überhaupt, aber ich habe auch einen Berufsalltag, der mich jetzt seit Jahren ganz ganz oft mit der Praxis und den Patienten konfrontiert. Daraus resultiert Erfahrung und Intuition und die sollte mit berücksichtigt werden. Haltet euch viele Wege offen!

Wie oben beschrieben . . .
Dein Berufsalltag ist doch aber sehr einseitig geprägt, liebe Dana, nämlich schulmedizinisch, oder? ;-)

Es könnte auch mal sein, dass ihr euch Chancen vergebt und euch Wege verschliesst!

Wie gesagt, sowenig wie irgendmöglich, im Notfall soviel wie nötig. Ich vergesse bei der Beanspruchung der Schulmed. halt nie, dass sie auf dem Buckel von Abermillionen von Versuchstieren gründet und das möcht ich sowenig wie möglich unterstützen. Zudem stimmt für mich die Grundlage nicht, wie soll es möglich sein, Körper, Geist und Seele des Menschen in eine Behandlung mit einzubeziehen und bei der Entwicklung neuer Medikamente etc. zu berücksichtigen, wenn alles auf Tierversuchen basiert? Das hat für mich mehr Symptombehandlung/-unterdrückung zu tun als mit gesamtheitlichem Einbezug des Patienten und dessen Heilung.
Meiner Überzeugung nach hat jede Krankheit eine Ursache in einem Konflikt/Schock oder ähnlichem, weshalb ich auch überzeugt bin, dass ein Virus keine Krankheit verursachen kann, höchstens auslösen.

Du weisst, liebe Dana, dass ich Dich SEHR schätze, auch wenn wir halt unterschiedliche Ansichten haben. :kiss:

Wer es denn schlussendlich wie macht, muss jeder für sich und seine Tiere selbst entscheiden, so wie es für ihn stimmig ist. :wink:

Luca
10.08.2007, 12:52
Vielleicht nicht nur wir? ;-)
Es ist halt so, dass man als TA diese Seite sieht und ich nehm jetzt mal nicht an, dass Du Dich wirklich intensiv z.B. mit Homöopathie auseinandergesetzt hast oder den Grundlagen von "alternativem" Denken?


Na klar! Du weisst ja, wie das ist, wir sorgen einfach gegenseitig für "Ausgleich".
Sicher habe ich mich mit Homöopathie nicht so auseinandergesetzt, aber ich bin nicht frei von alternativem Denken ;-) Immerhin habe ich einige Jahre Akupunktur-Ausbildung gemacht und kann manchmal auf dem Weg der TCM auch Diagnosen stellen (mach ich aber zugegeben selten und ich muss dann immer erst mal ziemlich lesen und denken ;-))
Und ausserdem werde ich das mit der Homöopathie eventuell mal weiterverfolgen bei der nächsten Gelegenheit:garf:



Du weisst ja, dass ich im Notfall auch die Schulmedizin beanspruche. Trotzdem war es noch nie nötig, diese wegen einer Krankheit zu konsultieren, gegen die es Impfungen gibt, obwohl meine Tiere teilweise völlig ungeimpft und teilweise seit Jahren nicht mehr geimpft wurden.


Eventuell weiss Du, was ich jetzt sagen könnte, aber nicht tue:garf: :garf:
Im Falle Deiner Tiere (Gendefekt und so) würde ich allerdings auch nicht impfen und gegen eine Überzeugung sowieso nicht...



Wie oben beschrieben . . .
Dein Berufsalltag ist doch aber sehr einseitig geprägt, liebe Dana, nämlich schulmedizinisch, oder? ;-)


Klaro, aber ich seh halt ganz viel das will ich ins Spiel bringen! Es ist was anderes, wenn man hier und da einen Fall erlebt und in Foren liest, oder wenn ein kranker Patient nach dem anderen bei Dir täglich auftaucht. Du wendest da nicht nur Medizin an (welche auch immer...), sondern erwirbst Erfahrungen, die auch in der inneren Stimme widergespiegelt werden und die wurde hier halt laut....mein Kopf wäre glaube ich bei dieser Situation nicht dabei aus Energiespargründen;-) (Bin ich schizophren:lol2: :lol2: ?)


Du weisst, liebe Dana, dass ich Dich SEHR schätze, auch wenn wir halt unterschiedliche Ansichten haben. :kiss:


Weiss ich! Ich Dich ja auch!:floatingheart: :floatingheart: :floatingheart: :floatingheart:

Wer es denn schlussendlich wie macht, muss jeder für sich und seine Tiere selbst entscheiden, so wie es für ihn stimmig ist. :wink:

Genauuuuu!
:floatingheart: :floatingheart: :floatingheart: :kiss:

Rose
10.08.2007, 12:53
Warum befragt Ihr nicht mal Eure Tiere dazu? Das wäre doch das naheliegendste. Eine Tierkommunikatorin hat ihre Tiere mal gefragt und die Auskunft bekommen, dass Impfungen das Immunsystem schwächen. Vielleicht reagieren viele Tiere beim Besuch des TAs so ab- bzw. auflehnend, weil sie selber wissen, dass es ihnen nicht gut tut? :wink:



Hallo,

mensch Ihr habt ja fleissig geschrieben!

Den oberen Tip habe ich nun gleich am Schopfe gepackt und in meiner Pause mit meinem Kater Max gesprochen.


Ich bin TK-mässig kein blutiger Anfänger mehr, ABER AUCH KEIN TK-PROFI!!! (Kurse habe ich nicht besucht, aber im kleinen Kreis von TK-Interessierten seit längerer Zeit fleissig geübt - wo ich immer ein Feedback erhalten habe.)
Von daher kann es sein, daß das Gespräch nicht zu 100%ig stimmig ist mit dem was mein Kater versuchte mir zu übermitteln.


S: Hallo Max, ich bin's die Sabine, Dein Frauchen.
M: Was ist los?
S: Sag mal, stör ich Dich gerade?
M: Nein.
S: Was machst Du im Moment?
M: Ich döse und an meinem Bauch liegt die Kleine - wie immer!
S: Du bist ein toller Kater - alle Tiere lieben Dich!
M: - er strahlt und freut sich -

S: Max ich habe mal paar Fragen an Dich. Wenn Du Dich beim Tierarzt aggressiv verhälst - was Du ja meist tust - ist das dann ein deutliches Zeichen dafür, daß Dir die Behandlung nicht gut tut?
M: Ja und Nein. Aber für Dich ist das so gut wie nicht auseinanderzuhalten.
S: Kannst Du mir vielleicht erstmal das JA erklären?
M: Es gibt durchaus Behandlungen, die mir nicht gut tun, von denen mir schlecht wird oder die mich schlapp machen - natürlich bin ich dabei dann nicht erfreut.
S: O.k. und nun das NEIN, wenn es Dir nichts ausmachen würde.
M: Ich gehe prinzipiell ungern zum Tierarzt, alleine die Autofahrt hasse ich schon! Bis ich dann endlich drankomme, bin ich meist völlig entnervt und muß Luft ablassen in Form von Fauchen, Knurren und auch mal Beißen, "ich selber spüre grad Herzrasen", weil ich sonst platzen würde. Ich reagiere also nicht nur aggressiv auf Behandlungen, die mir nicht gut tun, sondern auch auf Behandlungen die mir sehr wohl gut tun. Eine Spritze kann auch mal Brennen auslösen und ich will um mich beißen, das heißt aber nicht, daß mir das Mittel schadet. Eine OP kann schmerzhaft sein, bis alles verheilt ist und ich bin unausstehlich, trotzdem kann mir eine OP gut tun. Verstehst Du das?
S: Max natürlich verstehe ich das, Du hast es mir sehr deutlich rübergebracht und ich bedanke mich bei Dir dafür herzlich.
M: Ein Zusatz noch von mir, damit ich weiß, ob Du es verstanden hast.
S: Na Du bist ja süüüß Maxel!
M: 2 gleiche Spritzen, die mir gut tun - eine bekomme ich an meinem Wohlfühlort und die andere beim Tierarzt. Wie sieht meine Reaktion aus?
S: Beim Tierarzt aggressiv und am Wohlfühlort friedlich.
M: Alles klar!

S: Jetzt eine letzte Frage von mir: Soll ich Dich impfen lassen oder nicht. Ich habe Angst, daß ich bei Dir damit ein Fibrosarkom auslösen könnte.
M: Fibrosarkom ist Vergangenheit! Lasse mich impfen, aber denke daran, daß ich auch dabei nicht ruhig hinhalten werde - "und lacht lauthals"

S: Max, Du bist ein großartiger Kater!!! Vielen Dank für das Gespräch.
M: "sehe ihn, wie er das eine Babykätzchen nun abschleckt"



Grüße


Sabine

Rose
10.08.2007, 13:11
Ich finde es gut, daß es verschiedene Meinungen gibt, verschiedene Ansichten, verschiedene Studien usw. - zeigt es doch wieder, daß es im Leben nicht den "einzig richtigen Weg" gibt und nie geben wird.

Ich selbst sehe Schulmedizin und Naturheilkunde als Bereiche, die sich sehr gut ergänzen können und beide haben für mich ihre Berechtigung. Ich finde es sinnvoll und sehr wichtig, daß es Homöopathie und viele andere Dinge gibt, genauso lebenswichtig finde ich, daß es Schmerzmittel, Antibiotika und Kortison gibt.
Immer in der entsprechenden Situation den richtigen Weg zu finden ist manchmal natürlich nicht so einfach.


Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, ob ich den Kater impfen lasse oder nicht, auch nicht nach dem Gespräch mit ihm. Über das Wochenende werde ich vermutlich eine Entscheidung fällen - evtl. lasse ich mit ihm nochmal von TK-Profi sprechen.


Ganz liebe Grüße erstmal und vielen Dank für all die eingebrachten Infos,


Sabine

marmay
10.08.2007, 13:14
Und ausserdem werde ich das mit der Homöopathie eventuell mal weiterverfolgen bei der nächsten Gelegenheit:garf:

Dann brauchst Du aber viele Gelegenheiten und SEHR VIEL Zeit. :lol2:

Klaro, aber ich seh halt ganz viel das will ich ins Spiel bringen! Es ist was anderes, wenn man hier und da einen Fall erlebt und in Foren liest, oder wenn ein kranker Patient nach dem anderen bei Dir täglich auftaucht. Du wendest da nicht nur Medizin an (welche auch immer...), sondern erwirbst Erfahrungen, die auch in der inneren Stimme widergespiegelt werden und die wurde hier halt laut....mein Kopf wäre glaube ich bei dieser Situation nicht dabei aus Energiespargründen;-) (Bin ich schizophren:lol2: :lol2: ?)

Na ja, hier und da einen Fall ist ein bisschen wenig gesagt. Ich tausche mich mit mehreren Homöopathinnen rege über div. Krankheitsfälle und deren Vorgeschichten und Verläufe aus, seit Jahren. Das ist sehr, sehr lehrreich, vorallem fällt oft erst bei einer solchen Anamnese auf, ab wann es dem Tier schlechter ging. Das sind dann meist Zeitpunkte, wo Eingriffe der Schulmed. stattgefunden haben, sei das mit Antiparasitenmittel, Impfungen oder ähnlichem. ;-)

Aber es haben ja nicht alle den gleichen Weg, deshalb "durfte" ich vermutlich auch nicht Tierärztin werden, was eigentlich mein Wunschberuf gewesen wäre. So bin ich halt ein Eigenregie auf den alternativen Weg gerutscht, der so in dem Falle mit dem Fachwissen einer TÄ vermutlich nicht möglich gewesen wäre. Da wär mir das Fachwissen dann eher im Weg gestanden, weil die beiden Grundlagen (schulmed. und alternative Ansichten) nicht so einfach auf einen Nenner zu bringen sind.

marmay
10.08.2007, 13:18
Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, ob ich den Kater impfen lasse oder nicht, auch nicht nach dem Gespräch mit ihm. Über das Wochenende werde ich vermutlich eine Entscheidung fällen - evtl. lasse ich mit ihm nochmal von TK-Profi sprechen.

Manchmal muss man auch berücksichtigen, wie weit die Tiere selber sind. Tiere sind ja auch nur Menschen. :garf:

So habe ich Sheila mal gefragt, ob ihr die hom. Mittel guttun würden. Sie wusste nicht, was es ist. Meine TK hat es ihr dann erklärt, dass das die weissen Kügelchen sind, die sie manchmal erhält und daraufhin konnte sie erklären, wie sich die Gabe dieser Kügelchen bei ihr auswirkt.

Ach ja, was ich vorher noch vergass zu erwähnen:
Es ist nicht allein damit getan, einfach nicht zu impfen! Man muss sich mit dem Thema auseinandersetzen, mit den entsprechenden Krankheiten auseinandersetzen und sich fragen, könnte ich damit umgehen, wenn das Tier trotzdem an einer solchen Krankheit erkrankt? Nicht zu impfen und dann in ständiger Angst zu leben, ist auch nicht Sinn und Zweck! Das gibt negative Energien und wie wir ja wissen, Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Luca
10.08.2007, 13:24
Dann brauchst Du aber viele Gelegenheiten und SEHR VIEL Zeit. :lol2:


Ich arbeite daran, die Quelle unbegrenzter Kraft zu finden :-)
Das Mutterwerden und -sein ist schon ein großer Schritt dahin:garf:
Natur-Doping sagt meine Freundin immer.
Wobei ich manchmal denke, dass ich eigentlich eher auf energetischer Ebene arbeiten müsste, man hat mir nämlich schon im Patientenkreis gesagt, dass da oft von mir was (energetisches) mitgeliefert wird...was mir selber nicht bewusst ist...wieder typisch für mich, dass ich es dann nicht merke:garf: :garf:


Na ja, hier und da einen Fall ist ein bisschen wenig gesagt. Ich tausche mich mit mehreren Homöopathinnen rege über div. Krankheitsfälle und deren Vorgeschichten und Verläufe aus, seit Jahren.


Ja, glaube ich ja, ich wollte einfach erklären, woher meine Bemerkungen gerade kommen...


Das sind dann meist Zeitpunkte, wo Eingriffe der Schulmed. stattgefunden haben, sei das mit Antiparasitenmittel, Impfungen oder ähnlichem. ;-)


Das halte ich nur mitunter für wahr und mitunter auch für Unterstellungen ohne nachvollziehbaren background, ich gucke in letzter Zeit öfter in den Krankengeschichten nach solchen Zusammenhängen...


Da wär mir das Fachwissen dann eher im Weg gestanden, weil die beiden Grundlagen (schulmed. und alternative Ansichten) nicht so einfach auf einen Nenner zu bringen sind.
Solange man eingefahren ist und nicht offen, ist es schwer...

:floatingheart:

marmay
10.08.2007, 13:37
Das halte ich nur mitunter für wahr und mitunter auch für Unterstellungen ohne nachvollziehbaren background, ich gucke in letzter Zeit öfter in den Krankengeschichten nach solchen Zusammenhängen...

Klar sind es nicht immer nur solche Eingriffe. ;-)
Bei der Anamnese wird ja soviel wie möglich erfasst, die ganze Krankengeschichte, das Wesen etc. Dann schaut man, wann haben die Symptome begonnen, gab es da ein spezielles Ereignis? Danach wird dann geforscht, sowohl in der Krankengeschichte wie auch im Umfeld. Aber das ist jetzt natürlich schwierig, das so zu erklären mit meiner Sicht aus der Homöopathie. :wink: